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Depressive Freundin überlegt sich, einen Hund anzuschaffen

  • Starter*in Starter*in Gast1508
  • Datum Start Datum Start
>Sorry dass ich mich jetzt erst melde. Naja, das wird weiterhin ein hin-und her, ich werde mich am Wochenende
mit ihr treffen und sie fragen, ob sie sich schon entschieden hat.
Sparen tut sie aber schon, auch, wenn sie sich dagegen entscheiden sollte.
Ja, auf keinen Fall bitte zu nem unseriösen Züchter gehen, Tierheim sollte die erste Wahl sein! Ob man einen Welpen will,sollte man sich vorhin ohnehin sehr gut überlegen, die sind nämlich wirklich anstrengend<
Nein, das würde sie auf keinen Fall tun! Es ist ihr sehr wichtig, dass die Zuchttiere nicht schlecht behandelt werden
und dass ein Tier vom "Vermehrer" wahrscheinlich wegen Krankheiten nachher mehr kostet als ein Tier vom Züchter.
Da spart sie leiber ein halbes Jahr bzw. noch länge. Ich glaube, wenn sie 700€+ hergeben müsste,
wäre das auch noch ein Faktor, den Hund wirklich gut zu behandeln. Nicht wegen Geld, sondern von dem bisschen,
was sie hat, sich etwas fürs Herz zu holen.
Ähm, der letzte Satz klingt komisch, ihr wisst aber was ich meine???;D *ist schon spät...*
 
Ich frage mich, was deine Meinung zum Thema für die Freundin überhaupt an Bedeutung hat.
Sie ist erwachsen und SIE würde ja mit dem Hund leben.
Nicht du.
Bist du ihre Betreuerin?
 
@08Gast:
ist doch meine Sache oder nicht? Ich versthehe das Problem nicht so ganz.
Das mädel hat so gut wie niemanden, ist lieb und nett, hat niemandem etwas getan und ich bin eine der wenigen,
die ihr noch zur Seite steht. mir auch egal, manche haben echt Probleme...


Frage: hat jemand Erfahrungen mit "Notfellen" ? Also Alten/Kranken/Zurückgelassenen Tieren?
Meine Freundin hat sich ein paar Seiten angesehen, man könnte dort anrufen.
 
Ganz ehrlich? Ich bin kein Hundefreund. Wobei das Tier nichts dafür kann. Es sind die Halter. Oft wird ein Tier geholt weil der Mensch glaubt er braucht eines. Doch die Frage ist doch, ist das auch was für das Tier? Kann sie ihre Stimmungsschwankungen vor dem Hund beherrschen. Geht sie auch oft genug mit ihm raus. Hat er genug Platz?

Ein Tier merkt die Launen seiner Mitmenschen. Und er merkt auch, dass sie labil ist. Ich denke sie sollte zuerst ihre Depression in den Griff bekommen. Denn ein Hund merkt ihre Labilität. Und nicht jedes Tier möchte da als Hilfmittel genutzt werden. Irgendwann wird ihr das zuviel, was dann? Erste Ausrede, sie ist überfordert. Oder sie muss in die Klinik, weil irgendwas nicht zu bereinigen war. Wer leidet darunter der Hund. Ich denke, sie sollte zuerst ihre Probleme in den Griff bekommen.
 
Hallo Aurufezeichen,

danke für diese Einwände, über die man sich sicherlich noch vor Anschaffung des Hundes Gedanken machen sollte.

Anscheinend hatte die Freundin, um die es hier geht, ja schon mal positive Erfahrungen mit einem Hund (dem ihres Freundes), ging gerne mit ihm raus und verhielt sich verantwortungsbewusst. Ein eigener Hund ist natürlich noch mal was anderes, den kann man nicht einfach wieder an jemand anderen zurückgeben, wenn es einem zu viel wird. Aber wenn die junge Frau wirklich ernsthaft an einem Hund interessiert ist, wird sie dies ja hoffentlich bedenken. Ansonsten bestünde noch die Möglichkeit, regelmäßig mit Tierheimhunden Gassi zu gehen.

Andererseits ist es ja wirklich so, dass Menschen mit Depressionen oft enorm von einem Hund profitieren. Das heißt aber nicht zwangsläufig, dass der Hund nur "ausgenutzt" wird. Es kommt hier vor allem auf Verantwortungs- und Pflichtgefühl des Halters an und darauf, ob man jemanden hat, der auf den Hund schaut in Notfällen (was aber jeder Halter vorab klären sollte, nicht nur ein depressiver Hundehalter).


Ich denke, in diesem Fall wäre vielleicht ein älteres Tier besser geeignet, das auch mit etwas weniger Auslauf und viel Kuscheln zufrieden ist und nicht unbedingt täglich 3 Stunden draußen rumtoben muss, um ausgelastet zu sein.

@TE: Ich habe meinen Junghund ja aus dem Tierheim, viele Hunde dort sind aber schon älter und das sind oft die, die am dringendsten ein neues Zuhause brauchen. Ich denke, deine Freundin sollte dort vorstellig werden, weil die Leute im Tierheim die Hunde meist gut kennen und daher einschätzen können, ob sie sich bei deiner Freundin wohlfühlen würden bzw. welcher Hund zu ihr passt.
Bei Privatabgaben sollte deine Freundin ein wenig vorsichtiger sein, da die Vorbesitzer manchmal möglicherweise nicht ganz ehrlich sein (z.B. was Stubenreinheit oder Gehorsam des Hundes betrifft).
 
Die Idee mit dem Hund finde ich toll und bereichernd für ihr Leben, wie ich aus deinen Beiträgen entnehmen kann.

Wenn sie für den Tierunterhalt noch anspart, kann sie trotzdem Hunde Gassi führen.

In Tierheimen suchen sie laufend Gassigeher. Dort wird ihr ein Hund zugeteilt oder sie sucht sich einen Hund aus, mit dem man täglich spazieren gehen kann. Die Tierheimhunde und -freunde sind ihr dankbar für ihr Engagement, wobei sie auch jetzt schon ohne eigenen Hund etwas Gutes erfahren kann; Gassigehen mit Hunden und Menschen mit gleichen Interessen in Kontakt zu treten. Der Hund wäre über Nacht und während ihrem evtl. KH-Aufenthalt untergebracht und in guter Obhut.

Das Problem mit der Anschaffung eines Hundes, die finanziellen Mittel dafür, mitunter die Suche nach dem richtigen Hund kann auf später verschoben werden.
 
Hallo liebe Forenmitglieder,

es geht um folgendes: Ich habe eine Freundin(24), die Depressionen hat, äussert sich u.A. durch
Stimmungsschwankungen, kaum Selbstwertgefühl, Motivations-und Antriebsstörung, "Selbsthass" usw.
Schlaf- und ernährungsprobleme hat sie aber kaum. Sie wire durch eine Eingliederungshilfe betreut, nimmt Medis und
voe ein paar Monaten eine Verhaltenstherapie gemacht, die ihr super geholfen hat, aber ich glaube, sie driftet wieder in die Depression ab. Ich habe selber nicht so viel Zeit und sie meldet sich nicht so viel, weil sie niemanden belasten will. Tagesstruktur bekommt sie halbwegs hin. Sie hat erschwerenderweise noch soziale Ängste.
Sie gaht zwar einkaufen, aber hat kaum Kontakte und traut sich kaum, mit Leuten zu reden, die sie nicht gut kennt.
*Sorry für den langen Text*

Jetzt kommen wir zur Sache: Sie überlegt sich, ob sie sich einen Hund anschaffen soll. Keine Angst, sie ist verantwortungsbewusst und hat Pro und Contra mehrmals durchüberlegt. Sie hat zwei Rennmäuse, um die sie sich gut kümmert.
Mit denen kann man aber nicht so viel machen, geschweige denn rausgenen.
Sie hatte vor einem dreiviertljaher einen Freund, der Besitzer eines kleinen Hundes ist und der oft bei ihr war.
Sie ist gern mit ihn rausgegengen und hat berichtet, dass sie in der Zeit viel mehr rausgegengen ist und sogar mit ein paar Leuten ins Gespräch gekommen ist. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie sich gut kümmern würde. Im internet sucht sie nach Leuten, die ihren Hund zeitweise zur Pflege geben wollen, aber das kapppt leider nicht so richtig. Tierheim ist sehr weit weg und die suchen ironischerweise auch keine Gassigeher(Im Internet schon informiert)
EIne Katze hatte sie schonmal, die war aber sehr alt und musste leider eingeschläfert werden.
Sie wohnt in einer 1-Zimmerwohnung mit Balkon, aber hat sehr viele Grünflächen gleich vor dem Haus.

Zusammengefasst:
+Sie ist verantwortungsbewusst
+Wir glauben, ein Hund könnte ihr helfen, wieder mehr rauszukommen
+hat viel Zeit, sie könnte sich mehrere Stunden am Tag kümmern
+das Tier wäre nicht lange allein zuhause
+es würde ihr leichter fallen, Leute kennenlernen
+viele Laufmöglichkeiten gleich vor der Tür

-leider ist sie auf weiteres arbeutsunfähig im ihrem ALter schon
-also finanzen auf ALG2 Satz, könnte eng werden.
-man kann nicht sagen, ob sie doch irgendwann einer Arbeit nachgehen wird und den Hund dann nicht weggeben müsste
-Kleine Wohnung(es sind Hunde erlaubt) für einen kleinen Hund aber ok

Ich weiss, das das nicht die allerbesten Vorraussetzungen sind für die Hltung eines Hundes und ein Tier auch
kein Therapeut ist, das weiss sie auch. Hundesteuer und alles würde sie mit einplanen, sie würde gern einen Zwergpinscher/Chihuahua o.ä. haben wollen, die sind bei Züchter nätürlich nicht ganz günstig zu haben.
Sie müsste sowieso erstmal sparen und weiss das auch, allein schon Tierarztkosten z.b.
Sie hat kaum Familie und ich kann ihr finanziell auch nicht helfen, würde sie auch nicht annehmen.
Bitte seid nicht zu kritisch, das Mädel hat kaum einen Halt in ihrem Leben und ich bin mir sicher,
ein Hund würde ihn mehr Struktur und Selbsbewusstsein geben.

Interessant.
Du hast kaum Zeit, sie meldet sich nicht viel, Du schreibst, Du kennst Deine Freundin?
Freundin?

Wenn sie einen Hund möchte, dann kann sie sich doch selber um Informationen kümmern, ob es geht, den Hund gut zu halten.
Was ist da los?



Fragende Grüsse!
Landkaffee


Schau: Leben zu Leben.... . Und Du willst das so managen?
 
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