G
Gast
Gast
Eigentlich weiß ich nicht, ob es mir überhaupt etwas nützt, hier etwas zu schreiben bzw ob ich überhaupt darf; im Moment ist es nur so, dass ich absolut nicht mehr weiter weiß, obwohl es sicherlich zahlreiche Möglichkeiten gibt, die mir helfen können.
In der Grundschule hatte ich eine Gehirnerschütterung, nachdem ich aus dem Krankenhaus entlassen wurde, war Mutter ausgezogen. Zunächst lebte ich bei Vater, dann nahm mich Mutter mit. Die Scheidung verlief nicht gewaltfrei, weder zwischen den beiden, noch ihr und mir. Ich hielt zu Vater. Sie stört(e) es. Es gab regelmäßig Prügel von ihr und Beschimpfungen. Später erfuhr ich, dass er überzeugt davon ist, dass ich nicht seine Tochter bin.
Mutter bekam ein Kind, heiratete wieder, neues Haus... Ich wurde anorektisch, dann bulimisch gepaart mit Autoagressionen, Depressionen, SV-Gedanken. Bei 37 kg war Schluss. Ich begann eine ambulante Therapie. Anschließend eine stationäre. Es folgten mehrere ambulante Therapien. Hinzu kamen Anpassungsstörungen, Ängste,... vor ein paar Jahren dann der erste SV, kaum aus dem KH entlassen der 2. SV. Dann 3 stationäre Aufenthalte. Nächste Diagnose Borderline. Ambulante Therapien... etc Was ich öfter hörte: wir können ihnen nicht helfen.
Seit mehr als 2 Jahren lebe ich nun allein. Alle Verwandten, Bekannten leben weit weg, den Kontakt halte ich kaum. Bekannte, Freunde habe ich hier nicht. 2-3x /Jahr gehe ich zu einem Neurologen, um "Hallo" zu sagen.
Seit letztem Sommer habe ich viel (= 5kg) zugenommen. Nun sind es 51 kg bei 1,62 und ich hasse es, esse aber trotzdem, was ich mir natürlich vorwerfe. Privat fiel es mir schon immer schwer auf Menschen zu zugehen. Nun ist es so extrem, dass ich mir mehrmals überlege, ob ich rausgehe, um Lebensmittel etc einzukaufen. Es liegt nicht nur daran, dass ich fett bin, sondern auch weil ich häßlich bin und nicht möchte, dass mich jemand sieht oder mich anspricht. Ich kontrolliere mich ständig - mein Spiegelbild im Fenster, jeder noch so kleine Spiegel... Eigentlich sollte ich zumindest eine ambulante Therapie beginnen. Scheinbar geht es mir jedoch nicht schlecht genug. Zumindest nicht so schlecht, dass ich mir erlaube, nach draußen zu gehen und die Zeit für mich nehme.
In der Grundschule hatte ich eine Gehirnerschütterung, nachdem ich aus dem Krankenhaus entlassen wurde, war Mutter ausgezogen. Zunächst lebte ich bei Vater, dann nahm mich Mutter mit. Die Scheidung verlief nicht gewaltfrei, weder zwischen den beiden, noch ihr und mir. Ich hielt zu Vater. Sie stört(e) es. Es gab regelmäßig Prügel von ihr und Beschimpfungen. Später erfuhr ich, dass er überzeugt davon ist, dass ich nicht seine Tochter bin.
Mutter bekam ein Kind, heiratete wieder, neues Haus... Ich wurde anorektisch, dann bulimisch gepaart mit Autoagressionen, Depressionen, SV-Gedanken. Bei 37 kg war Schluss. Ich begann eine ambulante Therapie. Anschließend eine stationäre. Es folgten mehrere ambulante Therapien. Hinzu kamen Anpassungsstörungen, Ängste,... vor ein paar Jahren dann der erste SV, kaum aus dem KH entlassen der 2. SV. Dann 3 stationäre Aufenthalte. Nächste Diagnose Borderline. Ambulante Therapien... etc Was ich öfter hörte: wir können ihnen nicht helfen.
Seit mehr als 2 Jahren lebe ich nun allein. Alle Verwandten, Bekannten leben weit weg, den Kontakt halte ich kaum. Bekannte, Freunde habe ich hier nicht. 2-3x /Jahr gehe ich zu einem Neurologen, um "Hallo" zu sagen.
Seit letztem Sommer habe ich viel (= 5kg) zugenommen. Nun sind es 51 kg bei 1,62 und ich hasse es, esse aber trotzdem, was ich mir natürlich vorwerfe. Privat fiel es mir schon immer schwer auf Menschen zu zugehen. Nun ist es so extrem, dass ich mir mehrmals überlege, ob ich rausgehe, um Lebensmittel etc einzukaufen. Es liegt nicht nur daran, dass ich fett bin, sondern auch weil ich häßlich bin und nicht möchte, dass mich jemand sieht oder mich anspricht. Ich kontrolliere mich ständig - mein Spiegelbild im Fenster, jeder noch so kleine Spiegel... Eigentlich sollte ich zumindest eine ambulante Therapie beginnen. Scheinbar geht es mir jedoch nicht schlecht genug. Zumindest nicht so schlecht, dass ich mir erlaube, nach draußen zu gehen und die Zeit für mich nehme.