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Depression

C

Calvin

Gast
Ich weiß gar nicht was ich sagen möchte.Bin schwer depressiv und nehme Medikamente dagegen.Ich sehe einfach das große ganze nicht mehr.gefühle hab ich schon lang ausgeschaltet.Außer eines: Selbstmitleid.Gott wie erbärmlich!ich suche eigentlich keine hilfe,da ich mich mit der situation soweit abgefunden hab aber ich hab so ein Bedürfnis mich mitzuteilen.Irgendwem!Ich will der ganzen Welt nur sagen, dass sie mir Unrecht getan hat und die Verteilung von Glück und glücklich sein unfair vonstatten gegeangen ist.Ich weiß echt nicht mehr warum.Dabei hab ich immer gewusst warum ich die ganze S**** überhaupt durchstehe.Aber jetzt entgleitet es mir und ich kann den Sinn nicht mehr halten.Ich verliere ihn.Ärzte und Psychologen sagen mir: Das wird schon wieder.Mich kann man nicht analysieren.Dafür bin ich zu komplex und ich weiß besser das ich aus diesem Loch herauskommen kann.Aber ich will es gar nicht mehr.Ich sah das Glück als Beteiligter und nun als Außenstehender.Und meine Erkentniss ist, dass Liebe nur zu Schmerzen führt,da Liebe zu überwältigend ist und nicht wie ein Tropfen Wasser der in einen Ozean fällt und konzentrische Kreise schlägt.Nein,die Liebe selbst ist der Ozean und der Mensch ist der Wassertropfen.Niemand,kein Mensch kann einen Ozean als Wassertropfen beherbergen.man geht in ihm auf und verliert sich darin.Wenn es vorbei ist ist man wieder nur ein Tropfen.Wie soll man sich als kleiner Tropfen wieder in die Welt wagen?Es geht nicht mehr.Ich bin froh, dass ich die Welt nun mit offenen Augen sehe auch wenn ich dabei keine Rolle mehr spielen will.Ein stiller Beobachter der sein eigenes Glück nicht mehr sucht da er auf seiner Reise alles verloren hat.
 

Hallo Calvin,

schau mal hier: Depression. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Hallo Calvin,

tja, Wassertropfen gegen Ozean - die Welt ist nun mal nicht gerecht. Ich bin mir ziemlich sicher, dass dadurch überhaupt erst das Leben möglich ist...

Viele Grüße,
Jens
 
Calvin ich werde dir ganz sicher noch schreiben heut nachmittag.
Im Moment gehts nicht aber soviel möcht ich dir schon mal ans Herz legen du hast auf deiner Reise nicht alles verloren und du bist auch noch nicht am Ziel.
Bis später.
 
Bitte nimms mir nicht krumm hab dich gestern echt vergessen.
Auch wenn du nun denkst die Liebe deines Lebens verloren zu haben. Gibt es doch noch andere Dinge die lebenswert sind. Da fällt mir ein es gibt ein Thema im Forum Leben "Selbstwertgefühl und Liebe?" Da sind einige gute Gedanken dabei die dir vielleicht einwenig helfen deine Situation zu mildern. Deine Aussage dass kein Mensch einen Ozean als Wassertropfen beherbergen kann. Du hast recht das kann nicht klappen aber doch nur weil man dazu neigt den Wassertropfen als Ozean zu machen. Kleine Dinge als grosses darstellt so dass es unmöglich ist dem Herr zu werden. Genauso wenn man überlegt könnte eine Hummel nicht fliegen. Physikalisch gesehen unmöglich aber der Hummel ist das ziemlich egal sie macht sich keine grossen Gedanken darüber und lasst sich davon nicht so beeindrucken. Wenn du einen Unfall mit dem Auto hast setzt du dich dann nie wieder rein? Messt du dem Geschehenen soviel Bedeutung bei dass du nie mehr Autofahren möchtest? Ist es nicht besser dem Geschehenen den richtigen Stellenwert einzuordnen indem du es abhackst als etwas das passieren kann. Dich nicht von deinem Platz den du im Leben erreicht hast wegdrängen läßt. Hab keine Angst davor sie lähmt dich nur und degradiert dich zum Beobachter. Beteilige dich wieder an deinem Leben denn es kann nur von dir gelebt werden.
Mit *schulterklopf* grüßt dich regi
 
Noch etwas Calvin du hast dich mit deiner Situation nicht abgefunden denn sonst wäre es dir möglich trotzdem weiterzu l e b e n.
Und was die Verteilung des Glücks angeht, ja du hast recht in diesem Punkt schwebst du schon sehr im Selbstmitleid. Aber wie willst du ein anderes Glück erleben wenn du hier an dieser Station halt machst?
*geb dir einen kleinen Schubs - -- vielleicht treibt er dich wieder an*
 
Die Liebe ist, wo immer sie auftritt, stets die Gebieterin. Sie ist mehr als Mitleid und Güte. Mehr als der Leidende und der Mitleidende oder der Gebende und der Empfangende. In der Liebe ist Einer, zu dem zwei verschmelzen. Verbunden, liebend, verlierend. Die Liebe vervollkommnet. Sie bildet die Seele, das Herz und den Geist, je nach ihrer Art. Nicht nach dem Herz und dem Geist, den sie erfüllt, ist sie klein oder groß, sondern nach dem, was sie an sich selbst ist; und es scheint, als sei die Liebe tatsächlich für die Liebenden das, was die Seele für den Körper dessen ist, den sie erfüllt. Wir streben nach der Vervollkommnung unserer Selbst, dem Glück und Zufriedenheit. Perfektion. Doch wo findet man sie, wenn man davon ausgeht, dass diese nicht existiert? Im Unbekannten; denn mit der Gewissheit stirbt meist' der Glaube. Mit dem Glauben die Perfektion. Und die Liebe erlischt, sobald sie aufhört zu hoffen oder zu fürchten. Daraus aber folgt, dass die wahre Liebe äußerst selten ist.

Nicht das überwältigende Gefühl "Liebe" macht uns krank, sondern der sterbende Glaube.

Und die ganze Zeit, da ich dachte, ich lernte zu leben,
da lernte ich zu sterben.
 
Hallo Calvin das Leben hat zwei Seiten es besteht aus glücklichen und weniger glücklichen Momenten. Der Vergleich von regi mit der Hummel hat mich an folgendes denken lassen:
Es gibt keine Rose ohne Dornen und nur Sonnenschein macht keinen Regenbogen sichtbar dazu ist es notwendig dass es auch regnet.
Erst die unglücklichen Momente lassen einen erkennen was die schönen Momente waren. Wahrscheinlich braucht dass der Mensch um sich zu besinnen. Um sich bewusster zu werden die schönen Augenblicke wieder mehr zu schätzen und sie eher zu erkennen und festzuhalten damit man sie nicht mehr so leichtsinnig loslässt.
Aber was nützt es das Gelernte, die Erkenntnis die du nun daraus gezogen hast wenn du dir nicht mehr die Chance gibst sie umzusetzen....sie zu erleben?
Lass dass was du beobachtet hast in deiner Auszeit nicht ins Leere laufen. Dann wär doch alles schmerzvolle umsonst gewesen. Zieh deinen Nutzen daraus indem du weitermachst und versuchst das kleine Glück zu leben.
 
regi meinte:
Noch etwas Calvin du hast dich mit deiner Situation nicht abgefunden denn sonst wäre es dir möglich trotzdem weiterzu l e b e n.
Und was die Verteilung des Glücks angeht, ja du hast recht in diesem Punkt schwebst du schon sehr im Selbstmitleid.

Regi,sowas sagt man niemandem der Medikamente gegen eine Depression nehmen muss. Das ist echt unkorrekt von dir!!!!!!
 
Oh michi44 das hab ich nicht mehr im Sinn gehabt. Vorherrschend war bei mir der Gedanke dass das Leben ohne Liebe für ihn keinen Wert mehr hat.
Calvin bitte vergib mir habe deine Situation nur zum Teil wahrgenommen war echt keine Absicht.
 

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