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Depression und Verlustängste

G

Gast

Gast
Hallo ihr Lieben,

Ich versuche mein Problem grob zu beschreiben und mich kurz zu fassen. Ich bin 21 Jahre alt und schon seit ca 1 1/2 Jahren depressiv. ich war schon immer eine sehr lebensfrohe Person aber das änderte sich langsam als ich ein Jahr in den USA wohnte. Ich hatte dort das beste Jahr meines Lebens und lernte dort auch meinen Freund kennen mit dem ich jetzt 2 Jahre später immernoch zusammen bin. Ich lebte dort in einer Gastfamilie von der ich wie ein Sklave behandelt wurde. Ich lies nach Außen hin aber niemanden merken wie es mir ging. Ich hatte Angst, dass meine Familie sich Sorgen machen würde (meiner Familie geht es selbst nicht so gut und ich will niemandem zur Last fallen und gestehen das ich depressiv bin). Abgesehen davon aber war ich sehr glücklich weil ich mich endlich mal in meinem Leben irgendwo akzeptiert und zu Hause fühlte. Nach meinem Auslandsjahr fingen die Depressionen richtig an. Ich hatte und habe noch starkes Heimweh, was paradox ist weil ich eigentlich hier in Deutschland zu Hause bin. Meine Schulfreunde von früher haben sich während ich im Ausland war von mir abgewendet sodass ich jetzt so gut wie keine Freunde mehr habe in Deutschland. Ich habe das Gefühl am Falschen Ort zu sein. Ich denke auch das ich mich selbst verloren habe. Ich weis nicht was ich vom Leben will und wer genau ich bin und sein möchte. Hinzu kommt noch, das mein Freund sich nicht wirklich um die Aufrechterhaltung der Fernbeziehung bemüht. Wir telefonieren nur 1 mal die Woche und nachdem ich öfters gefragt habe ob ich ihn (nach 8 Monaten!!) wieder besuchen kann kommt einfach nix zurück. Ich liebe ihn sehr und er mich auch aber er versteht einfach nicht, dass ich unter der Fernbeziehung sehr leide.
Viele raten mir ihn und das Jahr in Amerika zu vergessen und mich damit abzufinden das ich nunmal nach Deutschland gehöre. Aber das ist so schwer. Ich will nicht nachdem ich all meine freunde verloren habe noch meinen Freund verlieren.
 

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PsychoSeele

Urgestein
Huhu,

du schreibst das in den USA die beste Zeit deines Lebens war, du aber in einer Gastfamilie warst die dich wie ein Sklave behandelt hat? Wie passt das zusammen?

Wie stellst du dir die Zukunft mit ihm vor?
Ich glaube auch nicht das von ihm aus ein echtes Interesse besteht, er würde sich sonst mehr bemühen. Eigentlich hat die Beziehung kaum eine Chance unter diesen Voraussetzungen.

Neue Leute kannst du kennen lernen, es wird andere Freundschaften geben. Du darfst dich natürlich nicht Zuhause einigeln.

Wurden die Depressionen vom Arzt diagnostiziert?


Liebe grüße
SchwarzeSeele
 
G

Gast

Gast
Hey, danke für die Antwort SchwarzeSeele
Also in den USA hatte ich eine super Zeit insgesamt weil ich dort sehr viele Freunde hatte und ich mich wie zu Hause fühlte. Das ich von meiner Gastfamilie schlecht behandelt wurde war schlimm aber trotzdem ging es mir gut.

Ich weis nicht genau was ich mit meinem Freund jetzt machen soll. Er sagt immer das er mich liebt und wenn wir reden oder uns mal treffen dann hab ich das Gefühl, dass ich der wichtigste Mensch in seinem Leben bin. Aber leider ist das sehr selten. Ich habe schon oft versucht eine Aufenthaltsgenehmigung zu bekommen damit ich zu ihm ziehen kann aber ich will auch nicht mein ganzes Leben für ihn aufgeben.

diagnostiziert wurde Depression in den USA als ich dort Hilfe bei einem Arzt suchte.
 

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