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Den ersten Freund heiraten? Ein Fehler?

  • Starter*in Starter*in Gast 4567
  • Datum Start Datum Start
Jeder ist Anders, nur "Hörner abstoßen" ist für mich nur ein Klischee, was man ja generell zu machen hat.

Ich hatte vor meiner Frau "nur" EINE und ehrlich gesagt, hätte ich auf diese "Erfahrung" gerne verzichtet. Wenn es passt und man liebt wirklich, wieso dann undbedingt dieses Gute wegschmeißen, nur weil die ganze Welt einem das sagt??

LG
 
Ich denke nicht, dass deine Eltern den sexuellen Aspekt meinen. Es geht um den Mangel an Lebenserfahrung vor der "Sesshaftigkeit". Vielleicht haben deine Eltern die Befürchtung, dass du dich um die Chance bringst, ganz ungebunden die Welt zu erkunden und dich kennenzulernen.
Wenn du heiraten willst, tu es. Die Praxis wird die Skeptiker schon überzeugen.
Allerdings sehe ich keine Notwendigkeit für eine frühe Heirat. Aber da ist jede/r anders. Finanziell abgesichert werdet ihr ja sein.
Noch ein Tipp: Nimm es nicht so hin, dass Sexualität ndich nicht interessiert. Spiele mit dir selber und komm dir nah. es klingt, als hättest du nie einen Höhepunkt. Dies zu ändern wäre mir wichtiger als eine frühe Heirat. Und dazu bedarf es keines neuen Partners, sondern geeigneter Technik und Experimentiermutes.
Erst Orgasmus, dann Ehe.
Würde ich meiner Tochter raten.
 
Hallo,

ich finde deine Denke insgesamt etwas widersprüchlich.

Zb.

PS: Ich würde die meisten meiner gescheiterten Beziehungen gerne rückgängig machen und mit dir tauschen. Erfahrung hin oder her, aber für mich persönlich ist »Der/Die Erste und der/die Einzige« ein anstrebsames Ziel, auch wenn dies nicht unserer Zeit entsprechen mag.

Nur weil sich die TE entschließen sollte zu heiraten ist doch nicht ausgeschlossen das es sich irgendwann einmal genauso wie bei dir entwickelt. Du hattest also doch ebenfalls mal an der gleichen Stelle gestanden und hättest das auch nicht gedacht. Gegenwart mit Vergangenheit zu vergleichen passt nicht wirklich.

Vielleicht schreibt die TE in 10 Jahren das gleiche zu jemand anderem - wie du hier. Bloß das sie dann noch zusätzlich verheiratet war, anstelle von nur Beziehungen.
 
Hallo,

ich finde deine Denke insgesamt etwas widersprüchlich.

Zb.



Nur weil sich die TE entschließen sollte zu heiraten ist doch nicht ausgeschlossen das es sich irgendwann einmal genauso wie bei dir entwickelt. Du hattest also doch ebenfalls mal an der gleichen Stelle gestanden und hättest das auch nicht gedacht. Gegenwart mit Vergangenheit zu vergleichen passt nicht wirklich.

Vielleicht schreibt die TE in 10 Jahren das gleiche zu jemand anderem - wie du hier. Bloß das sie dann noch zusätzlich verheiratet war, anstelle von nur Beziehungen.

Richtiger Einwand. Stimme ich dir zu. Ich hätte vielleicht dazu erwähnen sollen, dass ich von den 5 Beziehungen, die ich hatte, bereits vorher bzw. währenddessen oder nach kurzer Zeit wusste, dass es unsinnig ist. So meinte ich das eigentlich. 😛
 
Der Wunsch nach ewig anhaltender, inniger Liebe ist weitesgehend ein Mythos, auch früher. Sicher gibt es ein Paar von 100.000, das diesem Ideal entspricht, aber das macht es nicht realistisch. Meine Eltern sind seit 40 Jahren verheiratet, aber es wäre ihnen sicher besser ergangen in ihrem Leben, hätten sie irgendwann die Reißleine gezogen und jeder wäre seines Weges gegangen. Vielleicht, in 10 Jahren, wenn sie ihrem gemeinsamen Lebensabend entgegensehen, werden sie sicher auch denken, wozu der Groll, jetzt ist es vorüber und im Grunde genommen, ist es doch gut.

Mensch, schau doch mal in die Gegenwart. Mir ist das schon lange aufgefallen. Die meisten Eltern meiner Freunde führen doch mehr oder weniger eine Zweckgemeinschaft. Eine Freundin meiner Mutter gibt das sogar offiziell zu. Ihr würde es ohne ihn wesentlich schlechter gehen, also arrangiert man sich, geht zusammen in Urlaub, jemand Neues finden ist eh schwierig usw...

Und da soll man an die Liebe fürs Leben glauben? Und ich unterstelle mal dass das in 90% der mir bekannten Eltern so ist. Die Gewohnheit kommt eben unweigerlich. Zudem bin ich so ehrlich und behaupte dass viele Männer nach einer gewissen Zeit wieder Lust auf ein Abenteuer hätten. Andere Eltern haben nunmal auch schöne Töchter, und der Urtrieb wurde ja hier auch schonmal diskutiert.

Mein Vater hatte mir irgendwann mal erzählt, dass bei Messeveranstaltungen nahezu jeder (verheiratete) Mann ins Bordell gegangen ist, oder wenns auf hart kam nichts anbrennen lies. Und wenn man mal in die Psyche von solchen Menschen blicken darf, dann sieht man das eben alles nüchterner. Beziehungen sind zum Großteil ein Kompromiss.

Zudem sollte man den Faktor Mensch nicht außer Acht lassen. Und dieser ist nunmal nicht immer berechenbar. Wie oft habe ich schon gehört "das hätte ich ja nie gedacht, dass er fremd geht, oder sie plötzlich nen anderen hat.."
 
Ich denke, es war immer so und wird immer so bleiben: Wenn man sich nicht dem Mainstream anpassen will, muß man i.d.R. gegen den Strom schwimmen. Besondere Ziele erfordern auch besondere Wachsamkeit und besonderen Einsatz. Der Feind einer jeden Liebe ist oft nicht die liebesfeindliche Einstellung der Masse, auch nicht die schlechten Vorbilder links und rechts, sondern die eigene Nachlässigkeit, seine Beziehung zu pflegen.
 
Ich denke, es war immer so und wird immer so bleiben: Wenn man sich nicht dem Mainstream anpassen will, muß man i.d.R. gegen den Strom schwimmen. Besondere Ziele erfordern auch besondere Wachsamkeit und besonderen Einsatz. Der Feind einer jeden Liebe ist oft nicht die liebesfeindliche Einstellung der Masse, auch nicht die schlechten Vorbilder links und rechts, sondern die eigene Nachlässigkeit, seine Beziehung zu pflegen.

Sie soll doch machen was sie will ohne sich beeinflussen zu lassen. Ob und wie lange es gut geht kann ihr auch der Kartenleger im Nachtprogramm nicht sagen. Manchmal kann man das nur herausfinden indem man es einfach macht.
Aber es gibt eben gewisse Faktoren die der These "ewige Liebe" einfach im Weg stehen. Diese sind im Prinzip menschlich und auch natürlich.
 
Mensch, schau doch mal in die Gegenwart. Mir ist das schon lange aufgefallen. Die meisten Eltern meiner Freunde führen doch mehr oder weniger eine Zweckgemeinschaft. Eine Freundin meiner Mutter gibt das sogar offiziell zu. Ihr würde es ohne ihn wesentlich schlechter gehen, also arrangiert man sich, geht zusammen in Urlaub, jemand Neues finden ist eh schwierig usw...

Und da soll man an die Liebe fürs Leben glauben? Und ich unterstelle mal dass das in 90% der mir bekannten Eltern so ist. Die Gewohnheit kommt eben unweigerlich. Zudem bin ich so ehrlich und behaupte dass viele Männer nach einer gewissen Zeit wieder Lust auf ein Abenteuer hätten. Andere Eltern haben nunmal auch schöne Töchter, und der Urtrieb wurde ja hier auch schonmal diskutiert.

Mein Vater hatte mir irgendwann mal erzählt, dass bei Messeveranstaltungen nahezu jeder (verheiratete) Mann ins Bordell gegangen ist, oder wenns auf hart kam nichts anbrennen lies. Und wenn man mal in die Psyche von solchen Menschen blicken darf, dann sieht man das eben alles nüchterner. Beziehungen sind zum Großteil ein Kompromiss.

Zudem sollte man den Faktor Mensch nicht außer Acht lassen. Und dieser ist nunmal nicht immer berechenbar. Wie oft habe ich schon gehört "das hätte ich ja nie gedacht, dass er fremd geht, oder sie plötzlich nen anderen hat.."

Immer wenn ich solche Meinungen im Sinne von »das ist nun einmal der Trieb« lese, kommt mir der triebtheoretische Ansatz (bspw. Freuds) in den Kopf. Ich frage mich, warum es heute so normal scheint in sexueller Hinsicht rücksichtslos zu sein (ich weiß, dass du das eigentlich gar nicht mit deinem Text sagen wolltest). Es scheint normal, dass man im Laufe der Zeit die Lust am anderen verliert und sich was neues sucht. Damit muss das Gegenüber klar kommen. Das kommt nun einmal vor - typischer Satz z.B. "So sind Männer nun einmal". Doch frage ich mich da immer, wenn man so argumentiert, könnte ich gut und gerne sagen, ich zieh meinem Nachbarn die Keule über den Kopf, weil er ein sehr schönes Auto hat, was ich auch gerne hätte. Schön beschrieben hier.
Und in den meisten Fällen ist es doch das Misstrauen, dass uns dazu bewegt. Ich hatte auch einmal Gedanken ("Betrüge ich sie jetzt, dann ärgere ich mich nicht so sehr, wenn es mir einmal passiert"), die genau darauf hinausliefen. Bei einigen kommt noch der Neid hinzu, weil sie vllt nicht in der Lage sind, so etwas zu vollbringen und sehr lange den gleichen Partner an ihrer Seite zu haben. Und dann gibt es noch solche, die es gar nicht wollen. Das ist auch vollkommen in Ordnung, doch häufig kommen diese Damen und Herren dann auf einen zu und wollen einem das Glück madig reden. Vielen Dank.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nun ich will sicher nicht alle über einen Kamm scheren, aber ich persönlich kann offen sagen, dass sich auf Dauer eben eine Gewohnheit einstellt.

Das war aber bei jeder neuen Beziehung oder bei jedem neuen sexuellen Kontakt so: es prickelt eben am Anfang, was sich mit demselben Partner auf Dauer verflüchtigt. Der Mensch wird vermutlich irgendwann satt und braucht wieder was Neues. Trifft ja auch in anderen Bereichen zu. Ein Glücksforscher sagte mal dass die Freude über ein neues Auto nur kurz währt, und dann ist es schon wieder Normalität.

Manche bekommen auch in einem gewissen Alter Torschlusspanik und wollen nochmals gasgeben solange sie "jung" sind.

Jedenfalls wenn ich sehe dass ein Paar vor 2 Monaten noch Facebook mit Liebesbildern zumüllt, und Stand heute ist das ausgetauscht als wäre eine Orange schimmlig geworden... ne, da glaube ich einfach nicht mehr dran.
 

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