Das habe ich mich die ganze Zeit gefragt. Aus welchen Löcher kommen die vielen Bauern gekrochen, den die Demo wirklich was nützt.Genau, aber sowas wäre eben nur im interesse der kleinen lokalen Landwirte und nicht im Interesse der großen Agrarkonzerne, also wird die entsprechende Lobby schon nicht auf solche Einfälle kommen.
Ok, Zölle wären Eu-weit natürlich etwas schwierig zu realisieren, aber es gäbe doch genug Stellschrauben, wie man den Preisdruck zugunsten der kleinen Landwirte abfedern könnte.
Oder aber, man beschränkt die Subventionen eben ganz einfach auf kleine Betriebe bis zu einer gewissen Mindestgröße.
ich meine...nennt mich dumm, aber ich verstehe wirklich nicht, warum die kleinen Bauern für etwas auf die Straße rennen, das in erster Linie ihren großen Marktkonkurrenten nützt, die sie eigentlich vom Markt drängen. Und ich verstehe nicht, warum wir Steuerzahler, zum Schutz der Kleinen, die Großen finanzieren sollten, die die Kleinen dann noch mehr unter Druck setzen.
Aber schon klar: der Bauerverband hat dazu aufgerufen.
ich wette, würden die Bauern umschwenken und plötzlich dafür demonstrieren, dass wirklich nur kleine Betriebe subventioniert werden, würde der Bauernverband ganz schnell zurückrudern und die Proteste wieder einfangen.
Die meisten arbeiten doch jetzt schon im Nebenerwerb.
Wenn ich jetzt lese, dass 100 h fast schon nicht mehr für eine Existenz reichen.
In 2 Jahren müssen es vielleicht 250 h sein.
Dann demonstrieren doch letztendlich die kleineren Bauern, damit die großen in Zukunft überleben?
Außerdem, die meisten Verbraucher wollen doch eigentlich lieber im Hofladen kaufen und sind im allgemeinen gegen Massentierhaltung.