Für mich hat der Begriff "Gutmensch" immer Leute beschrieben, welche Wasser predigen und Wein saufen.
"Gutmenschen" sind für mich Leute, die in Autos durch die Gegend fahren, welche absolute Drecksschleudern und Klimakiller sind und an anderer Stelle die Leute belehren, dass man ökologisch sinnvoll leben soll.
Manch ein Veganer ist ein "Gutmensch", wenn er immer an die "armen" Tiere denkt und seine Klamotten zeitgleich beim Takko um die Ecke kauft, anstatt fair gehandelte Ware zu kaufen, wo die Arbeiter einen angemessenen Lohn bekommen.
Auch viele Grüne sind "Gutmenschen", wenn sie Multikulti toll finden und zeitgleich ihre Kinder in Privatkindergärten und Privatschulen mit besonders hohen Zäunen stecken.
Leonardo DiCaprio ist ein "Gutmensch", weil er auf der Klimawelle mitreitet, sich für den Erhalt unseres Planeten einsetzt, und zeitgleich jeden Tag mit seinem Privatjet für einen kleinen Einkauf von New York nach London fliegt.
U2
Also der letzte Absatz ist einfach Unsinn und zeigt, dass du nicht ganz verstanden hast, warum ich das betont habe. ^^ Es gibt Menschen in Deutschland, die glauben, dass man nur tolerant ist, dass man nur ausländische Freunde hat und das man nur mit Homosexualität klar kommt, weil man systemkonform sein will und zum ,,linksgrünen Gutmenschentum“ (saudummer Begriff eigentlich) gehören will, weil das halt gerade in Mode sei. In Wirklichkeit habe ich, aber solche Freunde, weil ich mit ihnen gut auskomme und es mir scheißegal ist, woher jemand kommt, woran er glaubt oder ob er schwul ist. Welches Recht hätte ich auch mich da einzumischen oder diese Leute für Ding zu verurteilen, die absolut kein Problem darstellen. Und es gibt Menschen in Deutschland, die sich das einfach nicht vorstellen können, dass man einfach mit den Minderheiten im eigenen Land gleich gut klarkommt wie mit den Deutschen bzw. Heteros.
Ich betone das im Normalfall nicht, aber an dieser Stelle war es eben notwendig.