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Das Schlechte in dieser Welt

  • Starter*in Starter*in Gödel
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Es ist zwar illusorisch, aber das ist doch der Punkt, an dem man ansetzten müsste. Diagnostik und dann Therapie. Und wenn die "Kranken" sich gegenseitig triggern muss man diese eben separieren.
Wer bestimmt denn wer wie krank ist und eingesperrt gehört und wo und zu welchem Zeitpunkt?
 
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Re: Das Schlechte in dieser Welt
Ein anderer Punkt: Man kann niemandem seine Wahrnehmung aufzwingen. (Trotzdem versuchen es so Viele)
Und ebenso wenig kann man Einsicht erzwingen. Doch man war selbst mal Schaf. Und wie schön war das große unbewusste, bis zu dem Tag, an dem man schmerzliche Erfahrungen machen musste, die einem dann eben doch aufgezwungen wurden.

Doch ohne derartige Erfahrungen fehlt denen, die sie nicht machen mussten, oft das Verständnis, für gebrannte Kinder, die defensiv und sensibilisiert durchs Leben gehen müssen.

Sicher findet aus diesem Grund kein gesellschaftlicher Austauch über die Problematik im größeren Maßstab statt. Doch der durch wenige hervorgerufene Schaden entsteht weiterhin.

Ich kann nur weiterhin mit dem Rücken zur Wand Menschen von mir weisen. Im Moment sehe ich keinen anderen Weg für mich.
 
Wer bestimmt denn wer wie krank ist und eingesperrt gehört und wo und zu welchem Zeitpunkt?

Ich schrieb hier im Thread bereits, Gesetzte sind die Übereinkunft der Gesellschaft mit den Individuen.

Doch es wird ungleich gestraft. Das ist Teil der Grundproblematik, die ich sehe. Die Ursachenforschung führte eben hierher und mündete letztlich in diesem abstrakten Vorschlag.

Die Gesellschaft entscheidet es, im weiteren Sinne. Im engeren Sinne, die gewählten Vertreter.

Zudem spreche ich hier nicht von einsperren, sondern von separieren im Sinn einer Therapie. Wenn jemand straffällig wird, dann muss das nicht ins Leere laufen, in dem jemanden inhaftiert. Genauso könnte man die Gründe dafür suchen. Erst wenn sie keine physiologischen oder ernsthaften psychologischen Ursprung haben, sollte sich jemand je nach der Schwere des Vergehens verhältnismäßig durch eine Haftstrafe rehabilitieren müssen.
 
Aber nicht jeder mit narzisstischen oder psychopathischen Zügen wird straffällig.

Wenn heutzutage jemand aus psychischen Gründen straffällig wird , wird er ja schon in der Psychatrie untergebracht.
 
Aber nicht jeder mit narzisstischen oder psychopathischen Zügen wird straffällig.

Wenn heutzutage jemand aus psychischen Gründen straffällig wird , wird er ja schon in der Psychatrie untergebracht.

Das ist richtig! Ich sage ja auch nicht, dass es nicht Menschen gibt, die nicht trotz einer Erkrankung damit zu mündig leben wissen.

Persönlich stelle ich viele Maßnahmen des Systems in Frage, da diese oft zu subjektiv ausfallen. Objektive Kriterien und Bildung muss dem entgegenhalten.

Die nächsten Baustellen...
 
Das ist richtig! Ich sage ja auch nicht, dass es nicht Menschen gibt, die nicht trotz einer Erkrankung damit zu mündig leben wissen.

Persönlich stelle ich viele Maßnahmen des Systems in Frage, da diese oft zu subjektiv ausfallen. Objektive Kriterien und Bildung muss dem entgegenhalten.

Die nächsten Baustellen...
Es gibt für alles einen gesetzlichen Rahmen. Und in diesem kann entschieden werden. Wem das nicht gefällt kann dagegen Rechtsmittel einlegen.

Ein System kann auch nur Angebote machen und man keinen zwingen z. B. am Bildungssystem optimal teilzunehmen.
 
Es gibt für alles einen gesetzlichen Rahmen. Und in diesem kann entschieden werden. Wem das nicht gefällt kann dagegen Rechtsmittel einlegen.

Ein System kann auch nur Angebote machen und man keinen zwingen z. B. am Bildungssystem optimal teilzunehmen.

Dem widerspreche ich nicht. Doch in meinen Augen muss viel anders gelöst werden, damit die Menschen gut miteinander auskommen. In Japan beispielsweise geht es doch auch. Dort hat man viel mehr Polizei, mit mehr Befugnissen, und die kann dich einfach mal 3 Tage ohne Irgendwen zu informieren inhaftieren, wenn du quer schießt.

Hierzulande versteckt sich die Polizei aber manchmal geradezu und sanktioniert lieber Radfahrer, statt harte Verkehrsraudis oder Schlimmeres.

Doch ohne das Bewusstsein oder die Erkenntnis zur Notwendigkeit von Gesetzesänderungen durch die Mehrheit, bleibt alles wie es ist.
 
Dem widerspreche ich nicht. Doch in meinen Augen muss viel anders gelöst werden, damit die Menschen gut miteinander auskommen. In Japan beispielsweise geht es doch auch. Dort hat man viel mehr Polizei, mit mehr Befugnissen, und die kann dich einfach mal 3 Tage ohne Irgendwen zu informieren inhaftieren, wenn du quer schießt.

Hierzulande versteckt sich die Polizei aber manchmal geradezu und sanktioniert lieber Radfahrer, statt harte Verkehrsraudis oder Schlimmeres.

Doch ohne das Bewusstsein oder die Erkenntnis zur Notwendigkeit von Gesetzesänderungen durch die Mehrheit, bleibt alles wie es ist.

Und das ist toll, dass man ohne richterliche Anordnung einfach eingesperrt werden kann, nach Gutdünken?

Was soll da toll dran sein?

Oder was soll da besser dran sein, als wenn ein Dritter, also ein Richter über die Rechtmäßigkeit der Inhaftierung entscheidet?
 
Und das ist toll, dass man ohne richterliche Anordnung einfach eingesperrt werden kann, nach Gutdünken?

Was soll da toll dran sein?

Oder was soll da besser dran sein, als wenn ein Dritter, also ein Richter über die Rechtmäßigkeit der Inhaftierung entscheidet?

Das ist deine Deutung, doch diese entspricht nicht dem Istzustand. Die Polizisten halten sich ebenfalls an Gesetzte. Einzig das Strafmaß und die Polizeipräsenz sind höher. Dafür ist die Verbrechensrate viel niedriger als Hierzulande.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist deine Deutung, doch diese entspricht nicht dem Istzustand. Die Polizisten halten sich ebenfalls an Gesetzte. Einzig das Strafmaß und die Polizeipräsenz sind höher. Dafür ist die Verbrechensrate viel niedriger als Hierzulande.
Hierzulande kann jedenfalls keiner 3 Tage ohne Begründung und ohne richterlichen Beschluss eingesperrt werden. Und das ist gut so.

Im übrigen halten sich im Iran die Polizisten auch nur an Gesetze, wenn sie Frauen bestrafen, die nicht anständig verhüllt sind.

Gesetze sind also nicht immer gut für die Menschen, die es betrifft.
 
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