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Das Schlechte in dieser Welt

  • Starter*in Starter*in Gödel
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Ich glaub nicht, dass das aufzuhalten ist, wenn sich mal ein paar hundert Millionen auf den Weg machen. Da braucht es nur mal eine ausgewachsene Dürrekatastrophe und dann gehts los. Ist nicht mehr so wie bei den Hungersnöten der Sahelzone in den 1970 und -80iger Jahren, in der die Landflucht einfach in die angrenzenden Gebiete erfolgte, die halt noch besser da standen, oder die Menschen vor Ort verhungerten. Heutzutage ist die Welt vernetzt, jeder hat ein Smartphone und Internetzugang und die wissen, dass es da oben ein paar reiche Länder gibt, die im Überfluss leben. Auch die Dimensionen bzgl. der Menschenmassen, die sich in Bewegung setzen, werden ganz andere sein. Zumindest denke ich, dass das zu befürchten ist. Alleine die Zahl 900 Millionen fand ich so irrwitzig. Aktuell hat Nigeria fast 200 Millionen Einwohner.

.... und wenn dann die Millionen auf dem Weg sind, fressen sie alles auf wo sie durchkommen wie ein Schwarm Wanderheuschrecken. Werden sich die Anwohner aber garantiert nicht gefallen lassen, daß ihnen alles weggefressen wird. Von Nigeria bis Europa ist es ziemlich weit, die Reise dauert lang (Flugzeuge oder Schiffe kann sich kaum jemand leisten, wer sollte das finanzieren, wenn die Leute ja nicht mal Geld für was zum Essen haben?), ergo würden die meisten dieser Millionen wohl unterwegs krepieren. Oder von den nicht erfreuten Anwohnern totgeschlagen werden. Siehe den "Langen Marsch" in China, oder Napoleons Feldzug gegen Russland, wo die Opferzahlen auch immens waren.
 
Geh mal in arme Länder und erweitere bisschen deinen Horizont.

Diese Aufforderung wirkt auf mich borniert. Ggf. solltest du auch die anderen Beiträge lesen, damit sich dir die Problematik erschließt.

Wenn dir dieses Land in Ordnung erscheint, dann hast du Glück im Leben gehabt. Doch fern jeglicher Pauschalisierungen und subjektiver Wahrnehmungen sieht die Realität für viele faktisch anders aus.
 
.... und wenn dann die Millionen auf dem Weg sind, fressen sie alles auf wo sie durchkommen wie ein Schwarm Wanderheuschrecken. Werden sich die Anwohner aber garantiert nicht gefallen lassen, daß ihnen alles weggefressen wird. Von Nigeria bis Europa ist es ziemlich weit, die Reise dauert lang (Flugzeuge oder Schiffe kann sich kaum jemand leisten, wer sollte das finanzieren, wenn die Leute ja nicht mal Geld für was zum Essen haben?), ergo würden die meisten dieser Millionen wohl unterwegs krepieren. Oder von den nicht erfreuten Anwohnern totgeschlagen werden. Siehe den "Langen Marsch" in China, oder Napoleons Feldzug gegen Russland, wo die Opferzahlen auch immens waren.
Jetzt wird es aber makaber, wenn wir darauf hoffen, dass unterwegs die meisten schon sterben werden... Außerdem, wenn es den Leuten in den Anrainerstaaten nicht besser ergeht, schließen die sich gleich mit den Nigerianern zusammen und machen gemeinsam Wanderschaft zum verheißungsvollen Europa, in dem Milch und Honig in den Bächen fließt und junge hübsche leichtbekleidete Frauen sich den Neuankömmlingen um den Hals werfen. "Welcome Refugees", die Szenen kennen wir doch noch. 😉
 
Zu deinem Eingangspost:

Von welcher Welt redest du?

Wir in Deutschland sind von der "schlechten Welt" meilenweit entfernt. Wir leben in einem der reichsten Staaten der Welt, wir haben hier Stabilität, ein intaktes Rechtssystem, wir haben Rechte, Männer und Frauen sind gleichberechtigt, unsere Gesetze werden ernstgenommen, wir haben eine hohe Stufe an Meinungsfreiheit, man kann hier problemlos auf die Straße gehen, ohne Angst zu haben, erschossen zu werden, niemand muss hier auf der Straße leben, wenn er nicht will, wir müssen nicht im Schlamm baden, unsere Häuser und Wohnungen haben bestimmte Mindeststandards, sodass wir nicht in Lehmhütten wohnen müssen, uns Bürgern wird von allen Seiten Geld zugeschoben, wir haben ein Sozialsystem...

Ich finde, wir sind wirklich die Letzten, die von einer "ungerechten Welt" reden können. Manche hier tun ja so, als ob wir hier überhaupt keine Rechte und Freiheiten hätten.

Geh mal in arme Länder und erweitere bisschen deinen Horizont.
Wie (von mir) in anderen Threads hier schon mehrmals gesagt, hat die gelobte westliche Welt auch ihre Schattenseiten: Leistungsdruck, -zwang, Zwang zur Identifikation mit diesen "Werten", wenn man zu etwas kommen möchte. Stets die Geringsschätzung und den Ausschluss der Mitmenschen vor Augen, wenn man nicht mithalten kann, mit dem Makel des Versagens. Dieser Zwang führt zur Künstlichkeit, man darf nicht mehr wirklich fühlen, sondern mimt (schauspielert) künstliche Gefühle. Und zwar so, dass man sich sogar selber davon überzeugen muss. Dies führt zur Wut, die man aber nicht unmittelbar ausdrücken darf. Die aufgestauten Aggressionen entladen sich gegen diejenigen, gegen die man die Geringschätzung übernommen hat, die im System weniger erfolgreich sind, die so sind, wie man selber nicht sein darf.

Eine beheizte Wohnung, ein voller Kühlschrank und über so ziemlich alles seinen Stuss ablassen zu dürfen, macht noch nicht glücklich. Im Gegenteil. Nicht fühlen zu dürfen führt zur inneren Leere. Man versucht zu kompensieren, mit Konsum, oberflächlichen Bekanntschaften, sexuellen Eskapaden. Man setzt äußerlich den erfolgreichen Menschen auf und ist innerlich ein stark zerrütteter Mensch, stets gereizt, unzufrieden und sich dessen nicht mal bewusst. Zumindest nicht bewusst, warum man das ist. Da man mit vorgegebenen Werten von außen identifiziert ist (sein muss), verliert man die Identifikation mit sich selbst. Deshalb braucht man immer einen Rahmen, der einem ein "Selbst" gibt, bzw. ein Identifikationsgefühl: Z.B. die Leistungsgesellschaft, eine nationale Zugehörigkeit oder eine Religion.

Wer sein Identifikatinsgefühl nicht von außen holt (holen muss), braucht überhaupt kein Rechtesystem (von diesem Außen), was ihm z.B. vorgibt, wie man Frauen behandelt, welche Regeln und Gesetzte man beachten soll, z.B. dass man niemanden erschießen darf oder berauben... Denn wer mit sich identifiziert ist (bei sich selbst ist), handelt von sich aus verantwortlich als Mensch, dem sein eigenes Gewissen und Wert- und Rechtesystem sagt, dass man andere nicht unterdrückt oder ihnen schaden zufügt. Der übergestülpte Rahmen kann alle möglichen "Rechte" vorgeben, die man als identifikationsloser Mensch (mit übernommener Fremdidentifikation) dann übernimmt, was dann z.B. sowas beinhaltet, dass man Frauen unterdrückt, sogar im Extremfall, dass man Sklaverei wieder einführt und sinnlos und brutal durch die Gegend mordet (siehe IS). Alles nur, weil einem diese "Wertesysteme" das Gefühl geben, etwas "zu sein".

Ich persönlich würde ungleich lieber in einer Lehmhütte hausen, wenn die Menschen dafür Menschen sind und nicht irgendwelche Marionetten, die bei jeder Gelegenheit ihrer Geringschätzung freien Lauf lassen müssen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das passiert doch alles nicht nur in der westlichen Welt , sondern überall.

Denkst Du die Frauen, die der Zwangsbeschneidung in Afrika zum Opfer fallen sind zufrieden damit?

Zwänge existieren doch überall. Brutaler bisweilen anderswo.

Und die romantische Vorstellung zufrieden einer Lehmhütte zu wohnen hatten und haben viele. Nur funktioniert die nirgends. Es sei denn man hat genügend Geld dafür.

Zwänge existieren doch in jeder Gesellschaft und in jedem Wertesystem.

Und ich lebe lieber noch in diesem als in jedem anderen.
 
Die Tatsache, dass es anderswo schlimmer ist, muss (oder darf) doch kein Grund sein, hier alles unkritisiert stehen zu lassen, wie es ist.

Die Buschleute leben seit Urzeiten in ihren Lehmhütten. Die sind nicht unzufrieden. Das wird man erst, wenn der Prozess der Zivilisation eintritt. D.h. wenn es anfängt zwanghaft zu werden konform zu sein und man (bezogen auf die westl. Welt) Vorstellungen von Status- Besitz- und Leistungsdenken entsprechen muss. Anderswo muss man anderweitig konform sein, was es nicht besser macht. Die menschliche Welt ist nicht ohne Grund ein Ort voll Aggression, Gewalt, Terror, Krieg, Missbrauch, Gleichgültigkeit, Gefühlskälte, usw..

Außer man möchte sich unbedingt der Vorstellung hingeben, dass der Mensch eben auch nur ein instinkgesteuertes Tier ist, das nicht anders kann als Gewalt auszuüben, sich zu bekämpfen, zu bekriegen, Leid zuzufügen, gar mit der völligen Vernichtung zu drohen (ABC-Waffen). Aber das ist mir zu simpel.

Wenn man von klein auf eingetrichtert bekommt, dass z.B. Frauen zweitrangig sind, nur die eigene Glaubensszugehörigkeit die tollste ist, alle anderen kein Recht haben gleichberechtigt behandelt zu werden, dann übernimmt man diese Hirnsch*** (bzw. dieses "Gedankengut") leider. Das wissen wir doch schließlich mitllerweile von Leuten, die sich mit versteckter Kamera in die Glaubensgemeinschaften dieser speziellen Subkultur (in Deutschland) eingeschleust haben und sonstigen Berichten. Es ist leider sehr schwer für den Menschen, solche Prägungen zu hinterfragen und zu durchbrechen. Es ist halt Identifikation. Wenn einem diese genommen wird, dann ist man erstmal ein Nichts, fühlt sich verloren. Und normalerweise nimmt der Mensch dankbar den nächstbesten Rahmen an, der sich ihm bietet (womit er sich wieder als jemand fühlen kann). Weil das wohl einfacher ist, als bei sich selbst zu sein.
 
Zu deinem Eingangspost:

Von welcher Welt redest du?

Wir in Deutschland sind von der "schlechten Welt" meilenweit entfernt. Wir leben in einem der reichsten Staaten der Welt, wir haben hier Stabilität, ein intaktes Rechtssystem, wir haben Rechte, Männer und Frauen sind gleichberechtigt, unsere Gesetze werden ernstgenommen, wir haben eine hohe Stufe an Meinungsfreiheit, man kann hier problemlos auf die Straße gehen, ohne Angst zu haben, erschossen zu werden, niemand muss hier auf der Straße leben, wenn er nicht will, wir müssen nicht im Schlamm baden, unsere Häuser und Wohnungen haben bestimmte Mindeststandards, sodass wir nicht in Lehmhütten wohnen müssen, uns Bürgern wird von allen Seiten Geld zugeschoben, wir haben ein Sozialsystem...

Ich finde, wir sind wirklich die Letzten, die von einer "ungerechten Welt" reden können. Manche hier tun ja so, als ob wir hier überhaupt keine Rechte und Freiheiten hätten.

Geh mal in arme Länder und erweitere bisschen deinen Horizont.

🙄
Es gibt nur eine Welt^^...
'Welt' ist alles, was ist.
https://de.wikipedia.org/wiki/Welt
Wie kommst du auf den Gedanken, mit 'die welt' sei nur Deutschland gemeint?^^
 
Wie (von mir) in anderen Threads hier schon mehrmals gesagt, hat die gelobte westliche Welt auch ihre Schattenseiten: Leistungsdruck, -zwang, Zwang zur Identifikation mit diesen "Werten", wenn man zu etwas kommen möchte. Stets die Geringsschätzung und den Ausschluss der Mitmenschen vor Augen, wenn man nicht mithalten kann, mit dem Makel des Versagens. Dieser Zwang führt zur Künstlichkeit, man darf nicht mehr wirklich fühlen, sondern mimt (schauspielert) künstliche Gefühle. Und zwar so, dass man sich sogar selber davon überzeugen muss. Dies führt zur Wut, die man aber nicht unmittelbar ausdrücken darf. Die aufgestauten Aggressionen entladen sich gegen diejenigen, gegen die man die Geringschätzung übernommen hat, die im System weniger erfolgreich sind, die so sind, wie man selber nicht sein darf.

Eine beheizte Wohnung, ein voller Kühlschrank und über so ziemlich alles seinen Stuss ablassen zu dürfen, macht noch nicht glücklich. Im Gegenteil. Nicht fühlen zu dürfen führt zur inneren Leere. Man versucht zu kompensieren, mit Konsum, oberflächlichen Bekanntschaften, sexuellen Eskapaden. Man setzt äußerlich den erfolgreichen Menschen auf und ist innerlich ein stark zerrütteter Mensch, stets gereizt, unzufrieden und sich dessen nicht mal bewusst. Zumindest nicht bewusst, warum man das ist. Da man mit vorgegebenen Werten von außen identifiziert ist (sein muss), verliert man die Identifikation mit sich selbst. Deshalb braucht man immer einen Rahmen, der einem ein "Selbst" gibt, bzw. ein Identifikationsgefühl: Z.B. die Leistungsgesellschaft, eine nationale Zugehörigkeit oder eine Religion.

Wer sein Identifikatinsgefühl nicht von außen holt (holen muss), braucht überhaupt kein Rechtesystem (von diesem Außen), was ihm z.B. vorgibt, wie man Frauen behandelt, welche Regeln und Gesetzte man beachten soll, z.B. dass man niemanden erschießen darf oder berauben... Denn wer mit sich identifiziert ist (bei sich selbst ist), handelt von sich aus verantwortlich als Mensch, dem sein eigenes Gewissen und Wert- und Rechtesystem sagt, dass man andere nicht unterdrückt oder ihnen schaden zufügt. Der übergestülpte Rahmen kann alle möglichen "Rechte" vorgeben, die man als identifikationsloser Mensch (mit übernommener Fremdidentifikation) dann übernimmt, was dann z.B. sowas beinhaltet, dass man Frauen unterdrückt, sogar im Extremfall, dass man Sklaverei wieder einführt und sinnlos und brutal durch die Gegend mordet (siehe IS). Alles nur, weil einem diese "Wertesysteme" das Gefühl geben, etwas "zu sein".

Ich persönlich würde ungleich lieber in einer Lehmhütte hausen, wenn die Menschen dafür Menschen sind und nicht irgendwelche Marionetten, die bei jeder Gelegenheit ihrer Geringschätzung freien Lauf lassen müssen.


Komisch. Immer die, die selbst im Leben nichts erreicht haben, beschweren sich bei der Gesellschaft und dessen "System".


Dann folgt wieder ein langes, pseudo-psychologisches Gedöns, von wegen "innere Leere", "Künstlichkeit", "Identifikationsblabla", damit sich alles total dramatisch anhört. Ich find's einfach nur lächerlich.


Wenn "Leistungsdruck" dein einziges Problem ist, dann weiß ich auch nicht... wer nichts leistet, der hat auch nichts. Dieses System wird eigentlich überall angewendet, nicht nur im Wester.
 
Was? Das Verfassen von Beiträgen? Nein.

Ich habe nur gezeigt, dass sowohl die Unglücklichen als auch die Glücklichen nicht immer eine klare Sicht auf die Dinge haben. Eine einseitige Unterstellung halte ich für falsch.

Was ist das für eine Denkweise, bitte?
Die "Glücklichen", die "Unglücklichen"...

Du unterstellst mir doch auch, dass ich zu den "Besseren" gehöre, durch die Blume...

In deiner Welt gibt es nur die absoluten Gewinner mit Haus und Swimmingpool und die Versager, sonst nichts. Aber ich möchte darauf nicht näher eingehen, das hast du in deinen vielen Threads schon zu Tode diskutiert.

Ich habe nicht gesagt, dass ich glücklich bin und zu den Gewinnern oder sowas gehöre... ich bin momentan auch "nichts". Ich lebe auch nicht "normal". Ich bin hier angemeldet, weil ich offensichtlich ein Problem habe, nur ich mag es nicht, wenn Menschen so einseitig denken wie du.

Wenn bei dir jemand eine Freundin hat, ist der oberhammer super und alles ist toll! Nur weil du das nicht hast.
Du - und viele andere hier - tun so, als seien sie die Ärmsten der Gesellschaft und prinzipiell ist auch jeder Schuld. Wenn es nicht grade bestimmte Menschen sind, dann eben das Kollektiv. Wer hindert dich daran, das zu tun, was du willst?

Was können andere, erfolgreichere Menschen dafür, wenn ich z. B. keinen Abschluss mache?

Wir leben nicht in Afrika oder sonst wo, wo Menschen nichts dürfen sondern in DE.
 
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