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Das Schicksal hat wieder kräftig zu geschlagen

  • Starter*in Starter*in löckchen_51
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löckchen_51

Gast
Hallo Ihr lieben Forum Besucher, nach einiger Zeit möchte ich noch mal schreiben. Ich habe am Mittag erfahren das meine Zwillingsschwester nicht mehr lange zu leben hat, vielleicht noch einpaar Monate. Der Krebs hat gesiegt. Ihr könnt Euch nicht vorstellen wie es mir zu mute ist, ich habe jede Hoffnung verloren.
Hinzu kommt noch das mein Freund sich endgültig am Freitag von mir getrennt hat. Er hat mich auf der Arbeit angerufen und mir mitgeteilt das wir uns nicht mehr sehen können. Wir hatten mehrmals Schluß ich wußte das dieser hick hack nicht mehr lange geht das ganze ging mir zu sehr an die Nerven. Wir wollten uns heute eigentlich treffen ich dachte mir hoffentlich läßt er mich in dieser Situation nicht hängen, er war mein einziger halt. Ich habe Ihm am Freitag gesagt was mit meiner Schwester ist das hat Ihn nicht sonderlich interessiert, er sagte mir ich wünsche Dir alles Gute und Kopf hoch, und das wars dann. Wie ich das jetzt alles durch stehen soll weiß ich nicht. eins ist klar ich bin fix und fertig.

Liebe Grüße Löckchen
 
hallo löckchen,

ja, man lebt, und verdrängt immer die gedanken an den tod, genau wie mit der gesundheit, die man (solang man gesund ist) als selbstverständlich ansieht.

aber man wird doch irgendwann damit konfrontiert, um sich gedanken zu machen: kommt noch was danach, oder nicht..

die tochter meiner vermieterin ist letztes jahr an krebs gestorben, und hatte die kraft, ihre familie zu trösten.

wie steht denn deine zwillingsschwester zu ihrem schicksal, oder weiss sie noch nichts davon ? darf ich mal fragen, wie alt ihr beide seid ?

liebe grüsse

peter
 
Hallo Pete,
zuerstmal danke für Deine Antwort!
Wir sind Beide 45 Jahre alt. Es hat angefangen Januar 2004 es folgten OP und Chemo dann Rea. Im Januar 2005 war der Krebs angeblich weg. Vorrige Woche nach einer Untersuchung war er wieder da, es ist nichts mehr zu machen.
Das traurige an der Geschichte ist, wir hatten nie das optimale Verhältnis. Seit 5 Jahren wohnt Sie direkt neben mir in einem anderen Eingang. Sie brauchte mich nur wenn Sie Probleme hatte. Seit Sie den Krebs hat meidet Sie mich ganz. Jeglicher Versuch mit Ihr Kontakt aufzunehmen scheitert. Ich sitze hier und mache mir die größten Sorgen, es ist Ihr egal. Alles was ich über Sie erfahre höre ich von Fremde. Solange ich denken kann bin ich Ihr immer hinterher gelaufen, ich war für Ihre Sorgen da. Sie hat lieber mit anderen Spass haben wollen. In den 5 Jahren wo Sie nebenan wohnt hat Sie mich vielleicht 3 mal besucht und das nur wenn Sie was von mir wollte.
Als Sie krank wurde hatte Sie die Vorstellung das ich nur noch für Sie da bin , ihren Haushalt mache, und Ihre Finanzen regele. Ich habe Ihr klar gemacht das ich helfen werde wo ich kann, ich bin ja voll Berufstätig, mehr könnte ich nicht machen, seitdem ist Ende. Sie hat mich beschimpft auf Teufel komm raus. Ich bin davon überzeugt das Die mich nie wirklich geliebt hat. Sie hat immer gedacht das ich vom Leben bevorzugt wurde, was nicht stimmt.

Liebe Grüße Löckchen
 

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