Vor acht Jahren habe ich meine Ex-Frau nach ca. 2 Jahren Beziehung geheiratet. Obwohl ich eigentlich nicht unbedingt heiraten wollte, hat der gesellschaftliche Druck unserer Abstammung (beide türkisch) es etwas so gewollt. Zu dem Zeitpunkt war sie und ich 21 Jahre alt. Wir haben die ersten Kontakte in der Berufsschule geknüpft und diese dann weiter über die Jahre weiter vertieft, bis es zu einer Beziehung wurde.
Eigentlich war nach dem Heiraten alles rosig und schön. Sie wollte aus eigenem Wunsch keine Berufslaufbahn aufbauen. Ich wollte das sie zumindest Teilzeit oder als Minijob irgendwo in ihrem Bereich arbeitet um nicht komplett dem Arbeitsmarkt entfernt zu sein. Wir besitzen beide einen Abschluss als Fachinformatiker. Ich selbst bin Vollzeit berufstätig, verdiene relativ überdurchschnittlich und besitze zudem ein eigenes Gewerbe als Einzelunternehmen das sich dem Verkauf von Softwarelizenzen witmet. Das wird später noch wichtiger.
In unserer Ehe gab es zuvor aber auch komplett noch nie wirklich Streitereien bis auf die unten genannten Konflikte.
Ca. 5 Jahre in die Ehe hinein, fing es langsam an schwierig zu werden. Sie fing immer häufiger an, sich mit anderen Paaren zu vergleichen. Unser Freund X hat seiner Freundin oder Frau Geschenk X gemacht. Dieser Freund hat diese Reise gemacht usw. Es ist auf jeden Fall nicht so gewesen das ich nie Geschenke oder sonstige Überraschungen gemacht haben. Nur gibt es immer einen der etwas besseres oder teureres erbracht hat. Das ist einfach so, ich kann nicht immer die beste, größte und teuerste Kette, Ring oder Reise kaufen. Damit fingen die Probleme langsam aber sicher an.
Die Aufgabenverteilung war üblicherweise so, dass ich vollzeit arbeiten gehe und ggf. noch am Abend für 1 - 2 Stunden an meinem Gewerbe arbeite. Dafür habe ich nicht viel erwartet. Für mich war hier nur eine Mahlzeit und ein halbwegs gemachter Haushalt wichtig. Hier fingen die Probleme sich dann auch an zu steigern. Ich komme um 18 Uhr nach Hause, kein Essen, kein Haushalt erledigt. Auf Nachfrage wird dann angefangen zu Staubsaugen. Das hat wiederholt sich dann über Monate, fast jeden Tag. Manchmal muss ich erst nachfragen, manchmal gibt es eine Diskussion ohne Inhalt, manchmal hat sie es von selbst gestartet, aber immer wenn ich da bin. Diskussionen dazu haben nie etwas gebracht. Den Sinn dahinter habe ich erst später verstanden. Ich hätte es Verstanden wenn sie zumindest irgend eine Aktivität zwischen früh und abend gemacht hätte, welches sie davon abgehalten hat zu arbeiten, sei es mit Freunden rausgehen usw. Der Sinn dahinter war einfach nur mich zu nerven und zu zeigen das sie auch eine Arbeit verrichtet. Staubsaugen und Essen kochen kann man zum Beispiel auch vorher erledigen.
Das hat sich ca. 2 Jahre gezogen obwohl ich immer passiv geblieben bin. Ich habe zwar darüber geredet aber versucht keinen Streit anzufangen oder irgendwie in ein Konflikt zu geraten. Dann esse ich halt draußen bisschen etwas. Dann ist die Wohnung halt bisschen verstaubter. Dann trage ich ein Hemd halt ein Tag länger.
Abseits davon hat sich meiner Ex-Frau von mir aber auch immer weiter abgewandt. Wir haben fast nie zusammen geschlafen. Sie ging immer häufiger am Wochenende feiern oder mit ihren Freunden raus. Immer mehr Berührungspunkte wurden geschnitten. Sie hat weniger mit mir geredet. Hat uns immer mehr mit anderen verglichen (und den Geschenken welche diese erhalten). Trotz meiner Avancen, lies sie mich immer links liegen und erwiderte nichts.
Letzten Endes hat sie dann die Scheidung mit Begründung "fehlende Liebe" zu mir eingefordert. Das hat mich zwar fertig gemacht, aber wenn ein Kapitel enden muss dann endet es auch ob ich möchte oder nicht. Das Problem hierbei war jedoch das sie und ich ohne Vermögen in die Ehe eingetreten sind und ich ein relativ hohes sechtsstelliges Vermögen aufgebaut habe. Nach Anwalt, Gericht und anderen Fragen musste ich letzlich fast die Hälfte davon abtreten. Das hat mich sowohl mental aber auch real finanziell ruiniert da ich noch unbeschriebene Verpflichtungen gegenüber meinen Eltern und Verträge im Gewerbe hatte, die schon im Vorfeld bezahlt worden sind. Dementsprechend hatte ich trotz einer guten Summe auf dem Konto (und in Aktien) nicht so viel wie es scheint.
So etwas zu meinem "Fall". Es ist natürlich sehr stark abgekürzt, aber auf das relevante begrenzte. Ich trauere eigentlich nur dem Geld hinterher weil ich zehntausende von Euros und anschließend noch mein halbes Vermögen verpulvert habe, in jemanden der nur hinter meiner Brieftasche hinter her war...
Eigentlich war nach dem Heiraten alles rosig und schön. Sie wollte aus eigenem Wunsch keine Berufslaufbahn aufbauen. Ich wollte das sie zumindest Teilzeit oder als Minijob irgendwo in ihrem Bereich arbeitet um nicht komplett dem Arbeitsmarkt entfernt zu sein. Wir besitzen beide einen Abschluss als Fachinformatiker. Ich selbst bin Vollzeit berufstätig, verdiene relativ überdurchschnittlich und besitze zudem ein eigenes Gewerbe als Einzelunternehmen das sich dem Verkauf von Softwarelizenzen witmet. Das wird später noch wichtiger.
In unserer Ehe gab es zuvor aber auch komplett noch nie wirklich Streitereien bis auf die unten genannten Konflikte.
Ca. 5 Jahre in die Ehe hinein, fing es langsam an schwierig zu werden. Sie fing immer häufiger an, sich mit anderen Paaren zu vergleichen. Unser Freund X hat seiner Freundin oder Frau Geschenk X gemacht. Dieser Freund hat diese Reise gemacht usw. Es ist auf jeden Fall nicht so gewesen das ich nie Geschenke oder sonstige Überraschungen gemacht haben. Nur gibt es immer einen der etwas besseres oder teureres erbracht hat. Das ist einfach so, ich kann nicht immer die beste, größte und teuerste Kette, Ring oder Reise kaufen. Damit fingen die Probleme langsam aber sicher an.
Die Aufgabenverteilung war üblicherweise so, dass ich vollzeit arbeiten gehe und ggf. noch am Abend für 1 - 2 Stunden an meinem Gewerbe arbeite. Dafür habe ich nicht viel erwartet. Für mich war hier nur eine Mahlzeit und ein halbwegs gemachter Haushalt wichtig. Hier fingen die Probleme sich dann auch an zu steigern. Ich komme um 18 Uhr nach Hause, kein Essen, kein Haushalt erledigt. Auf Nachfrage wird dann angefangen zu Staubsaugen. Das hat wiederholt sich dann über Monate, fast jeden Tag. Manchmal muss ich erst nachfragen, manchmal gibt es eine Diskussion ohne Inhalt, manchmal hat sie es von selbst gestartet, aber immer wenn ich da bin. Diskussionen dazu haben nie etwas gebracht. Den Sinn dahinter habe ich erst später verstanden. Ich hätte es Verstanden wenn sie zumindest irgend eine Aktivität zwischen früh und abend gemacht hätte, welches sie davon abgehalten hat zu arbeiten, sei es mit Freunden rausgehen usw. Der Sinn dahinter war einfach nur mich zu nerven und zu zeigen das sie auch eine Arbeit verrichtet. Staubsaugen und Essen kochen kann man zum Beispiel auch vorher erledigen.
Das hat sich ca. 2 Jahre gezogen obwohl ich immer passiv geblieben bin. Ich habe zwar darüber geredet aber versucht keinen Streit anzufangen oder irgendwie in ein Konflikt zu geraten. Dann esse ich halt draußen bisschen etwas. Dann ist die Wohnung halt bisschen verstaubter. Dann trage ich ein Hemd halt ein Tag länger.
Abseits davon hat sich meiner Ex-Frau von mir aber auch immer weiter abgewandt. Wir haben fast nie zusammen geschlafen. Sie ging immer häufiger am Wochenende feiern oder mit ihren Freunden raus. Immer mehr Berührungspunkte wurden geschnitten. Sie hat weniger mit mir geredet. Hat uns immer mehr mit anderen verglichen (und den Geschenken welche diese erhalten). Trotz meiner Avancen, lies sie mich immer links liegen und erwiderte nichts.
Letzten Endes hat sie dann die Scheidung mit Begründung "fehlende Liebe" zu mir eingefordert. Das hat mich zwar fertig gemacht, aber wenn ein Kapitel enden muss dann endet es auch ob ich möchte oder nicht. Das Problem hierbei war jedoch das sie und ich ohne Vermögen in die Ehe eingetreten sind und ich ein relativ hohes sechtsstelliges Vermögen aufgebaut habe. Nach Anwalt, Gericht und anderen Fragen musste ich letzlich fast die Hälfte davon abtreten. Das hat mich sowohl mental aber auch real finanziell ruiniert da ich noch unbeschriebene Verpflichtungen gegenüber meinen Eltern und Verträge im Gewerbe hatte, die schon im Vorfeld bezahlt worden sind. Dementsprechend hatte ich trotz einer guten Summe auf dem Konto (und in Aktien) nicht so viel wie es scheint.
So etwas zu meinem "Fall". Es ist natürlich sehr stark abgekürzt, aber auf das relevante begrenzte. Ich trauere eigentlich nur dem Geld hinterher weil ich zehntausende von Euros und anschließend noch mein halbes Vermögen verpulvert habe, in jemanden der nur hinter meiner Brieftasche hinter her war...