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Das Modell Familie am Ende?

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Eine Halbtagsstelle ist bereits durchaus in Ordnung. Meist bleibt der grössere und unangenehmere Batzen der Hausarbeit bekanntlich an der Frau kleben.

Aber so gar nichts tun, dass wäre nicht nur in Bezug auf den finanziellen Aspekt keine Partnerin für mich, sondern auch aus anderen Gesichtspunkten.
 
A

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Re: Das Modell Familie am Ende?
Zum Thema Scheidung, wenn die Kinder groß sind, klingt nach: Jetzt brauch' ich Dich nicht mehr, Du kannst gehen.
Mein Stichwort dazu: Hartherzigkeit.
Und eine der häufigen Folgen der Hartherzigkeit sind soziale und psychische Probleme...

Wie dem auch sei, andere sehen das nun mal lockerer als du, oder sogar wir. ( Denn gerade ich versage mich einer Heirat, hauptsächlich aus dem Risiko der Trennung. )

Du wirst Trennungen akzeptieren müssen, und sämtliche deiner Argumente anpassen - weil sie ansonsten nicht immer nachvollziehbar sind.

Punkt 1: Es gibt Trennungen ( und zwar massenhaft )
Punkt 2: Wer nie gearbeitet hat, steht dann dumm da!

Dein Stichwort "Hartherzigkeit" oder soziale / psychische Probleme ist also hierbei überhaupt nicht von Belang. Hier geht es um reale Fakten. Nicht um den Trennungsgrund oder das man ein Scheusal ist, wenn man sich trennt. Das ist völlig unrelevant.

Es wird einfach Zeit, dass du über deinen Horizont hinaus schaust und siehst, wie sich die Welt dir wirklich präsentiert. Du solltest innerlich mitwachsen, sonst wird es nun mal dünn wenn es um kompetentes mitreden in familienpolitischen Angelegenheiten geht und du mit vorsintflutlicher Meinung aufwartest. Auch solltest du dich von dem Gedanken trennen das jede Ehe wie deine ist.
 
Ich überlege schon, was in der jeweiligen Situation sinnvoll und hilfreich ist. Aber ich sehe keinen Grund, mich der Welt anzupassen und meine Vorstellungen von dem was gut oder schlecht ist zu ändern. Ich kann niemanden zwingen, meine Ansichten zu übernehmen. Will ich auch nicht. Daher ist ggf. eine Anpassung an Gegebenheiten erforderlich. Nur eben Anpassung meiner Wertvorstellungen ist für mich keine Option.
 
Somit kann man dann auch leider nicht mit jeder deiner Aussagen etwas anfangen. Weil sie lediglich auf dich gemünzt oder überhaupt nicht Gegenstand der Diskussion sind. Wie auf der vorherigen Seite gerade zu bemerken war.
 
Ich sage ja: macht was Ihr wollt. 🙁 - *traurig guck*
DAS (was ihr wollt) ist und bleibt eine Frage der Erziehung, woran es nun mal in dieser Gesellschaft mangelt! Von Politikern gemacht!
Es ist eine Frage der Evalution oder wie das Dingens heißt.
Zu diesem Zeitpunkt JETZT müßten halt Forderungen der Menschen in unserem Lande vermehrt und unübersehbar an die Politik kommen, um die Menschlichkeit besser zu bilden und zu fördern, um eben Werte (natürliche, nicht aber künstliche) zu fördern. Es wären alle finanziellen Möglichkeiten da, wenn nicht anderweitig unser Republik-Vermögen verschleudert werden w ü r d e (für Probleme für und in aller Welt) .

Es gibt (außer mir einsamen Wolf) Gruppen und Schichten in dieser Gesellschaft, die das so sehen, aber die werden verbösert oder totgeschwiegen, auf die hört ja keiner. Warum auch - das Ziel unserer Gesellschaft ist...? Ja was meint Ihr was es ist? Das Grundgesetz ist schon lange kein Maß mehr und die Ziele derer, die das Grundgesetz genehmigt haben, stehen auch nur noch auf dem Papier. Erziehung - wozu? Wichtig ist: wir funktionieren so, wie d i e es brauchen.

Und alle machen mit und ..... finden auch dafür die rechte Begründung. Zum Beispiel, warum die Familie nicht mehr zeitgemäß ist/(richtig müßte es heißen: gemacht wurde).
Nun, es ist so: es an mehreren Stellen fehlt es am Selbstbewußtsein der Bürger (auf natürliche Rechte), stattdessen werden von ihnen die formalen Vorkehrungen zur Entmündigung der Ehen wunderbar gefunden und getroffen, die zeitgemäß* durch den Bundesgaukler in die Gesetzeswelt gebracht wurden. *zeitgermäß so, wie sie zielgerichtet gemacht wurden

Jaaah- macht alle mit! Ihr werdet noch sehen, was wir als Volksgemeinschaft davon haben. Ach "Volk", soll man ja nicht mehr sagen und "Gemeinschaft" wollen sie nicht sein. Also wird es früher oder später j e d e r e i n z e l n e merken. Oder, wir - jeder einzelne - merken gar nichts mehr. Wir wurden und werden: in die Vereinzelung getrieben. Vereinzelt, um in Massen abgezockt zu werden. Aber wer merkt das schon noch.

FG - trotz allem zuversichtlich
Gelinda
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Wort Vereinzelung gefällt mir gut, Gelinda.

Familie oder Vereinzelung?

Was ist besser - und für wen?
Scheidung ist auch gut, am besten erst keine Ehe eingehen, so kann man sich besser und leichter trennen. So eine Einstellung ist gut - für Vereinzelung.
 
Das Wort Vereinzelung gefällt mir gut, Gelinda.

Familie oder Vereinzelung?

Was ist besser - und für wen?
Scheidung ist auch gut, am besten erst keine Ehe eingehen, so kann man sich besser und leichter trennen. So eine Einstellung ist gut - für Vereinzelung.

Du gibst die Wahlmöglichkeiten vor und verengst damit das ganze Themengebiet. Aus deiner Sicht mag das in Ordnung sein, aus meiner nicht.

Aus meiner Sicht ist Vereinzelung keine Frage von Familie oder nicht, sondern eine von persönlicher Einstellung.
 
Zitat von Nordrheiner:
Wenn der Mann im Büro oder auf dem Bau schuftet und seine Frau sich mit den Kindern einen schönen Tag macht bzw. ihre Hausarbeit im Langsamgang erledigt, sehe ich keinen Grund für Kritik. Soll sie statt dessen die Kinder abgeben und arbeiten gehen, damit sich ihr Mann besser fühlt?

Wie war es gemeint?

Andersrum wird auch ein Schuh draus, der beiden passen könnte: Wenn die Frau im Büro und ihr Mann sich mit den Kindern einen schönen Tag macht bzw. den gemeinsamen Haushalt im Langsamgang erledigt, sehe ich keinen Grund für Kritik. Soll er statt dessen die Kinder abgeben und arbeiten gehen, damit sich seine Frau besser fühlt?🙂

Das derzeitige Modell Familie ermöglicht beiden einem Beruf nachzugehen und beide können gleichzeitig oder im Wechsel in Elternzeit zu gehen; die verschiedensten Varianten neben dem Job das Führen einer Familie, mit der Zufriedenheit beider, das dem Kinde / der Kinder zugute kommen kann, bei positiver Umsetzung.

Ob der Mann zuhause bleibt und seine Frau dem Geldverdienen nachgeht oder umgekehrt, halte ich nicht für wichtig. Das ist eine Sache der individuellen ökonomischen Situation. Die ersten 3 Jahre würde ich schon die Mutter lieber beim Kind sehen. Aber danach...
Auch stimme ich zu, dass Zufriedenheit der Eltern auch den Kindern zugute kommt, kommen kann. Nur würde ich nie die Zufriedenheit der Eltern vor den Grundbedürfnissen der Kinder einordnen. Aus meiner Sicht sollte die Zufriedenheit der Eltern an aller erster Stelle darauf beruhen, dass es den Kindern seelisch an nichts fehlt.

Beruht die Zufriedenheit der Eltern an erster Stelle darauf, dass es ihnen, den Eltern, an nichts fehlt, dann fehlt es aus meiner Sicht an Verantwortung für und an Liebe zu den Kindern.
 
Beruht die Zufriedenheit der Eltern an erster Stelle darauf, dass es ihnen, den Eltern, an nichts fehlt, dann fehlt es aus meiner Sicht an Verantwortung für und an Liebe zu den Kindern.

Nordrheiner, sieh doch endlich mal folgendes ein:

Wenn zwei Menschen ein Kind bekommen, ist es nur die Entscheidung der frischen Eltern, wie es mit der jungen Familie weiter gehen soll. Und auch nur sie müssen und werden die Verantwortung tragen.

Somit sind Deine, meine oder sonstwems Vorstellungen völlig nebensächlich, die Eltern müssen aus ihrer Situatoin (die weder Du noch ich kennen) entscheiden.

Da kannst Du noch viele kluge Beiträge schreiben......
 
Nordrheiner, sieh doch endlich mal folgendes ein:

Wenn zwei Menschen ein Kind bekommen, ist es nur die Entscheidung der frischen Eltern, wie es mit der jungen Familie weiter gehen soll. Und auch nur sie müssen und werden die Verantwortung tragen.

Somit sind Deine, meine oder sonstwems Vorstellungen völlig nebensächlich, die Eltern müssen aus ihrer Situatoin (die weder Du noch ich kennen) entscheiden.

Da kannst Du noch viele kluge Beiträge schreiben......

Im Prinzip gebe ich Dir Recht. Einerseits denke ich da ähnlich wie Du "sie müssen ... die Verantwortung tragen". Andererseits bemerken viele Erwachsene relativ spät, was Verantwortung tragen bedeutet, was alles dazu gehört ... und so mancher läuft dann weg. Deswegen kann es ja durchaus hilfreich sein, darüber so früh wie möglich zu lesen und zu sprechen.
 
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