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Das Modell Familie am Ende?

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Okay, sagen wir mal, dass wir unsere Zeit nur peripher dafür nutzen, um Kinder gut in die Welt zu bringen.

Wofür benutzen wir unsere Zeit eigentlich?

Das ist nur ein Beispiel von vielen. Ich kann mit dieser Gesellschaft nichts anfangen und ich kann da in punkto Familie nichts positives erkennen. Sorry.
 
A

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Re: Das Modell Familie am Ende?
Muss man immer produktiv sein?

Nein, aber entweder ist keiner produktiv oder beide. Ansonsten ist es nunmal unfair. Keine Ahnung wie du sowas nennst, aber Teamgeist ist etwas anderes.

Wieso führt man Partnerschaft nur dann auf Augenhöhe, wenn beide in etwa gleich mit Arbeit ausgelastet sind?

Sorry, aber ich bin nicht im Kindergarten. Wenn du das nicht weisst, kann dir das auch niemand sagen. Entweder hat man Rückgrat und Charakter, oder man hat es eben nicht. Zu welcher Kategorie wir beide gehören, wissen wir demzufolge.

Wenn der eine den Haushalt besorgt und der andere nur zusieht... kann ich das noch nachvollziehen. Aber sonst?

Ach, dann gibt es plötzlich ein Ungleichgewicht?


Wenn der Mann im Büro oder auf dem Bau schuftet und seine Frau sich mit den Kindern einen schönen Tag macht bzw. ihre Hausarbeit im Langsamgang erledigt, sehe ich keinen Grund für Kritik.

Ich habe auch nicht behauptet das du dies kritisch betrachten würdest / solltest. Du kannst dies handhaben wie du möchtest. In deine ohnehin merkwürdige Weltanschauung, ist es sicherlich sinnlos dir auch noch hinein zu reden.

Soll sie statt dessen die Kinder abgeben und arbeiten gehen, damit sich ihr Mann besser fühlt?

Lies doch Beiträge von anderen erstmal korrekt, bevor du zu phantasieren beginnst.
 
Nein, aber entweder ist keiner produktiv oder beide. Ansonsten ist es nunmal unfair. Keine Ahnung wie du sowas nennst, aber Teamgeist ist etwas anderes.

Was ist das denn für eine Aussage? Schwarz oder weiss. Zum wirtschaftlichen Einkommen nach besten Kräften beisteuern und daher arbeiten gehen, ist für mich kein Ziel, sofern Kinder im Haushalt leben und betreut, versorgt und erzogen werden wollen. Ob das mit viel Hausarbeit verbunden ist oder nicht - ist erstmal für mich Nebensache.

Streng betriebswirtschaftlich gesehen ist Hausarbeit unproduktiv. Die Anwendung betriebswirtschaftlicher Begriffe auf das Familienleben bzw. auf Hausarbeit halte ich für verfehlt. Der Ausdruck "unproduktiv" ist für mich im Haushalt abwertend verwendet.
Lediglich bei Paaren, bei denen mangels Kinder keine Kinderbetreuung erforderlich ist, würde ich Dir zustimmen können. Oder habe ich Dich falsch verstanden?
 
Zum wirtschaftlichen Einkommen nach besten Kräften beisteuern und daher arbeiten gehen, ist für mich kein Ziel, sofern Kinder im Haushalt leben und betreut, versorgt und erzogen werden wollen. Ob das mit viel Hausarbeit verbunden ist oder nicht - ist erstmal für mich Nebensache.

Das sehe ich auch so.

Aber die Kinder sind irgendwann selbständig und erwachsen. Welches Argument bringst dann an? Darum geht es nämlich. Weshalb es okay ist wenn einer von beiden Eier schaukelt und der andere bis 65 arbeiten gehen darf, kann mir aber auch keiner hier logisch erklären, oder?

Denn es war hier nicht nur im Rahmen von kleinen Kindern die Rede.

Streng betriebswirtschaftlich gesehen ist Hausarbeit unproduktiv. Die Anwendung betriebswirtschaftlicher Begriffe auf das Familienleben bzw. auf Hausarbeit halte ich für verfehlt. Der Ausdruck "unproduktiv" ist für mich im Haushalt abwertend verwendet.

So war es auch angedacht!^^
Und leider konnte mir bislang auch niemand erklären, wie das dann im Haushalt genau ablaufen soll. Weshalb ich x Stunden für den Haushalt benötige wenn ein alleinstehender dies nebenbei macht. Und all die anderen die Dinge die ich hierzu genannt habe.

Ich würde meine Meinung diesbezüglich ja gerne revidieren. Jedoch fehlt mir leider der logische begründete Anlass. 😉

Lediglich bei Paaren, bei denen mangels Kinder keine Kinderbetreuung erforderlich ist, würde ich Dir zustimmen können. Oder habe ich Dich falsch verstanden?

Na alla. Aber fange mal nach "20 Jahren zu Hause geblieben", nochmal mit Jobs an. Da hat man für gewöhnlich richtig Lust zu. Deshalb halte ich es für fatal, so lange nicht gearbeitet zu haben. Und wie du aus diesem und anderen threads mittlerweile gelernt haben müsstest, geht es bei der Ehe nicht um "Lebenslänglich". Das sind Heute lediglich Lebensabschnittsgefährte.

Was soll also mit einem solch "unproduktiven" Menschen in seiner zweiten Lebenshälfte passieren? Sozialhilfe, weil dieser 20 Jahre lang keinen Grund zum arbeiten sah? Prima.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und leider konnte mir bislang auch niemand erklären, wie das dann im Haushalt genau ablaufen soll. Weshalb ich x Stunden für den Haushalt benötige wenn ein alleinstehender dies nebenbei macht. Und all die anderen die Dinge die ich hierzu genannt habe.
Ich würde meine Meinung diesbezüglich ja gerne revidieren. Jedoch fehlt mir leider der logische begründete Anlass. 😉 .
Es bestehen tatsächlich deutliche Unterschiede zwischen Single- und Mehrpersonenhaushalte, was den Aufwand für den Haushalt angeht. Ein Single macht deutlich weniger Dreck, muß nicht jeden Tag putzen, einmal pro Woche reicht völlig, wenn man keine Gäste erwartet, und alles andere "tritt sich fest" 😀. Single muß vielleicht - wenn genug Kleiderbestand vorhanden - auch nur einmal monatlich in den Waschsalon dackeln, sortieren und bügeln, um wieder vorzeigbar gekleidet auszusehen, eigene Waschmaschine lohnt sich allenfalls bei einem Schwerarbeiter in einem sehr dreckigen Job. Abspülen? Drei Töpfe, ein Teller mit Besteck, ein Glas - 5 Minuten, erledigt, ohne Geschirrspülmaschine. Wohnung aufräumen nur wenn Besuch naht, oder man zu oft über das herumliegende Zeug stolpert. Auch Einkauf für einen Single ist keine Großaktion, da Bedarf gering, selbst mehrere Läden nacheinander überlasten die Tragkraft eines Einzelnen nicht. Von solchen Verhältnissen können Hausfrauen, die für drei oder mehr Personen zuständig sind, nur träumen...
 
Aber nicht deutlich genug um damit einer Vollzeitarbeit plus Fahrzeit bei zu kommen. Ich bitte euch. Dann erledigt eben 8 Std. lang durchgehend Hausarbeit, wenn ihr so langsam seid. Einen geeigneten Arbeitgeber für andere Tätigkeiten würde man bei diesem Tempo dann ohnehin nicht finden.
 
Das sehe ich auch so.

Aber die Kinder sind irgendwann selbständig und erwachsen. Welches Argument bringst dann an? Darum geht es nämlich. Weshalb es okay ist wenn einer von beiden Eier schaukelt und der andere bis 65 arbeiten gehen darf, kann mir aber auch keiner hier logisch erklären, oder?

Na alla. Aber fange mal nach "20 Jahren zu Hause geblieben", nochmal mit Jobs an. Da hat man für gewöhnlich richtig Lust zu. Deshalb halte ich es für fatal, so lange nicht gearbeitet zu haben. Und wie du aus diesem und anderen threads mittlerweile gelernt haben müsstest, geht es bei der Ehe nicht um "Lebenslänglich". Das sind Heute lediglich Lebensabschnittsgefährte.

Was soll also mit einem solch "unproduktiven" Menschen in seiner zweiten Lebenshälfte passieren? Sozialhilfe, weil dieser 20 Jahre lang keinen Grund zum arbeiten sah? Prima.

Zum Thema Scheidung, wenn die Kinder groß sind, klingt nach: Jetzt brauch' ich Dich nicht mehr, Du kannst gehen.
Mein Stichwort dazu: Hartherzigkeit.
Und eine der häufigen Folgen der Hartherzigkeit sind soziale und psychische Probleme...

Die Familie ist eine soziale Gemeinschaft. Ich lernte mal: Wenn in einer sozialen Gemeinschaft eine Person sich überlegt und entscheidet, was für sie gut ist, dann ist das schlecht. Gerade wenn meine Frau ca. 20 Jahre auf Kinder aufpasste bzw. ihre Kraft und Zeit dort investierte, dann trage ich sie ganz selbstverständlich, wenn diese Zeit zu Ende geht.

In einer halbwegs gesunden Ehe sucht sich eine Ehefrau wieder einen Job sobald das Sinn macht. Das mag nach z.B. 4, 5, 6, ...12 Jahren Zwangspause schwer sein... aber ist mal mehr mal weniger gut machbar. Die Jobsuche, wenigstens eine Halbtagsstelle, suchen sich schon viele Frauen ab dem Zeitpunkt, wenn die Kinder relativ groß sind und nicht mehr ganztags betreut werden müssen.
 
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