Man darf nur nicht vergessen, daß der THC-Gehalt in den Pflanzen heute um ein vielfaches höher ist, als früher.
Dies wird durch spezielle Züchtungen und diverse Streckmittel erreicht.
das durch streckmittel ein höherer thc gehalt erreicht werden soll ist mir neu. gestreckt wird doch eigentlich eher mit billigeren stoffen wie vogelsand, henna, etc.. um das gewicht der ware zu erhöhen und damit die gewinnspanne zu maximieren.
wieso sollte jemand vielleicht mit künstlichem oder gar natürlichem thc strecken? das würde der logik der gewinnmaximierung arg wiedersprechen, mit teuren sachen zu strecken.
das u.a. der thc gehalt durch selektive zucht der gewünschten merkmale gestiegen ist, ist richtig..
da könnte man den cannabisliebhabern ja fast zugute halten, das sie scheinbar doch noch was zustande kriegen.
😀
naja, ist ja eh eine verallgemeinerung...(nicht das sie komplett aus der luft gegriffen wäre, aber eine endgültige wahrheit ist so eine simplifizierung nicht imho)
Das macht das ganze halt doch etwas gefährlich. Man kann es nicht mehr einschätzen.
das bleibt wohl interpretationssache. der thc gehalt von cannabisprodukten ist ja nicht kurzfristig explodiert soweit ich weiss, sondern hat sich über viele jahre langsam dahin entwickelt "dank" entsprechender nachfrage des marktes.
das was die meisten konsumenten heutzutage unter marihuana oder haschisch verstehen, ist (mehr oder minder) das was der markt ihnen bietet. ist ja nun nicht so, das sie erwarten etwas zu kaufen mit der potenz von kamillentee und dann ganz überrascht sind wenn es eine kräftige wirkung entfaltet.
das man es nicht mehr einschätzen kann in seiner heutigen form halte ich für eine verallgemeinerung individueller erfahrungen.
die meisten menschen die berauschende cannabisprodukte konsumieren, wissen vermutlich spätestens nachdem sie einmal unangenehm stark berauscht waren, was ihnen gefällt und was nicht mehr (können es also etwa einschätzen).
bei diesem lernprozess stirbt im gegensatz zum (schrägerweise legalen) alkoholkonsum niemand an den körperlichen folgen.
das es etwas gefährlich ist, da gebe ich ihnen recht.
man kann cannabis natürlich auf eine art gebrauchen, die mensch dabei hilft sich zu schaden.
fraglich bleibt beim thema sucht & missbrauch m.e., ob z.b. der computer als solcher eine gefahr darstellt, oder die handlungsmuster die den entsprechend gefährdeten menschen inhärent sind.
körperliche süchte wie z.b. bei alkohol, heroin, nikotin und kokain sind wohl nochmal ein stück komplexer...
da cannabis nicht im klassischen sinne körperlich abhängig macht, spielt das zumindest keine rolle.