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Das Grundeinkommen seit ihr dafür oder dagegen

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Nicht zu vergessen die fehlende Frusttoleranz. 🙄

Das stimmt so von wegen: "Warum kommen keine Millionen nach meinen ersten Buch?! Warum hab ich nicht jetzt schon Tausend Follower bei meinem ersten Video?! Was, ich muss Grafikdesign studieren? Und ich bin doch nicht so talentiert und begabt wie es mir meine narzistischen Eltern eingeredet haben?! Du A*******, jetzt bin voll depri, traumatisiert und selbstmordgefährdet, weil ich für meinen Traumberuf tatsächlich mich anstrengen muss, wuäh! :'( "
 
😀 Soooo wahr ...

Allgemein fällt mir auf, dass nur die größten Versager das BGE wollen. Da fallen teilweise Aussagen wie: "Ich wär bestimmt ein großartiger Künstler/Raketenwissenschaftler/Superstar, wenn die böse unterdrückerische Gesellschaft mir endlich 1000 Euro in den Poppes schiebt. Denn es hat überhaupt nichts mit meinen mangelnden Können zu tun!" Deswegen ist das BGE für mich das Ergebnis der vorherigen Helikopter-Erziehung. Wir haben es nämlich mit Menschen zu tun, die trotz Erwachsenenalters wollen, dass Mami und Papi in Form des Staates ihre Probleme aus dem Weg räumt, anstatt selbst Verantwortung zu übernehmen und für ihren Traumberuf auch Einsatz zu zeigen, weil es ja zu anstrengend ist...
 
Dazu kommt noch, dass viele Jugendliche sich für zukünftige Künstler, Superstars und Youtuber halten, obwohl ihnen sowohl Talent, als auch Wissen, Können und Durchhaltevermögen fehlen.

Youtube ist ja ein bemerkenswertes Phänomen. Da bekommt man für ne Million Klicks 1.000 €, weil Youtube an der Werbung verdient.

Und weil es erstmal wenig Aufwand ist, versucht jeder dritte so Geld zu verdienen.

Nicht falsch verstehen: Ich find Youtube super. Gerade wenn man Tipps braucht wie man was repariert, backt oder sonstwas.
Ob es aber sozial erwünscht oder gut ist, dass eine 17 Jährige 4.000 € im Monat mit Schminktipps auf Youtube verdient, ist eine andere Frage.

Geld ist begrenzt verfügbar und muss nach einem Schlüssel verteilt werden. Dieser Schlüssel heißt meistens "Arbeit".
Aber manchmal ist es auch eine gute Idee (Patente oder eben Youtube Channel), Risikobereitschaft (Gründung neuer Unternehmen, Kapitalanlagen etc) oder sonstwas, dass einem Geld verschafft.

Gleichwohl zeigt dies wie wichtig ein solcher Schlüssel ist. Der Wunsch mehr Geld zu verdienen führt zu neuen Idee, Investitionen und einer Entwicklung der Menschheit.

Diese Triebfeder der Menschheit lässt sich nicht abstellen und man sollte es auch nicht versuchen. Jede soziales System sollte meiner Meinung nach so gestaltet sein, dass grundsätzlich jeder gerne mehr Geld hätte.
 
Gleichwohl zeigt dies wie wichtig ein solcher Schlüssel ist. Der Wunsch mehr Geld zu verdienen führt zu neuen Idee, Investitionen und einer Entwicklung der Menschheit.

Diese Triebfeder der Menschheit lässt sich nicht abstellen und man sollte es auch nicht versuchen. Jede soziales System sollte meiner Meinung nach so gestaltet sein, dass grundsätzlich jeder gerne mehr Geld hätte.

Ja, nur muß dieses Geld auch irgendwie im Wert gedeckt sein, denn nur mehr Geld zu drucken führt nur zu einer Irrsinns-Inflation, wie das bei uns in der Vergangenheit schon mal passiert ist und in anderen Ländern, wo die Regierungen in Nöten und so dumm sind, die Druckmaschinen ständig laufen zu lassen, bis heute passiert (Venezuela, geschätzte Inflation bald 10 Millionen (kein Schreibfehler !!!) Prozent? Muß man sich erst mal vorstellen, sowas!)
Sprich auch in Zukunft wird nicht jeder in Geld schwimmen (können), es wird immer Unterschiede zwischen Reicheren und weniger Reichen geben. (Wer täglich zu essen, Dach überm Kopf und lala Gesundheitsvorsorge hat, was bei uns eigentlich Standard ist, gilt für die Verhältnisse vieler anderer Länder der Erde schon als wohlhabend!)
 
Ja, nur muß dieses Geld auch irgendwie im Wert gedeckt sein, denn nur mehr Geld zu drucken führt nur zu einer Irrsinns-Inflation, wie das bei uns in der Vergangenheit schon mal passiert ist und in anderen Ländern, wo die Regierungen in Nöten und so dumm sind, die Druckmaschinen ständig laufen zu lassen, bis heute passiert (Venezuela, geschätzte Inflation bald 10 Millionen (kein Schreibfehler !!!) Prozent? Muß man sich erst mal vorstellen, sowas!)
Sprich auch in Zukunft wird nicht jeder in Geld schwimmen (können), es wird immer Unterschiede zwischen Reicheren und weniger Reichen geben. (Wer täglich zu essen, Dach überm Kopf und lala Gesundheitsvorsorge hat, was bei uns eigentlich Standard ist, gilt für die Verhältnisse vieler anderer Länder der Erde schon als wohlhabend!)

Stimmt!

Für Geld gilt das gleiche wie für alle "Kräfte" des Menschen. Es muss eine Motivation bestehen, es einzusetzen. Deswegen ist Inflation ansich was gutes. Es zwingt Menschen dazu Geld anzulegen wenn sie keinen Wertverlust erleiden wollen.

Ins Negative kehrt es dann um, wenn Inflation zu stark wird und Geld nicht mehr das ist, was es sein soll, eine "Gewähr" dafür Güter zu bekommen.

Mit Venezuela hast du da eines der top 3-4 Wirtschaftskatastrophen-Länder weltweit rausgepickt 😀 Ein interessantes Beispiel überdies, weil das Land das ölreichste der Erde ist und hier jeder arm zu sein scheint. Ich möchte behaupten weil Jahre der Chávez-Regierung alle Fortschritte in der Sozialpolitik zunichte machten und Öl-Reichtum nur die wenigen erreicht, die das Öl kontrollieren.

Ein Beispiel das aber auch zeigt: Ein BGE schützt nicht vor solchen Krisen. Ein BGE ist bei einer Hyperinflation nichts mehr wert. Um gerade sozial schwachen Menschen zu helfen sollte man A) Krisen vermeiden und B) nicht Papiergeld sondern Sachvermögen verteilen. Der beste Krisenschutz ist ein Eigenheim, Anteile an einer Fabrik, Sachwerte wie Gold, Öl, Land und dergleichen. Meine Oma hätte gesagt: Ein Stück Land auf dem man Gemüse anbauen kann.

Die Wohneigentumsquote in Deutschland ist beispielsweise grad mal um die 50%, in skandinavischen Ländern um die 80% und selbst in Krisenländern wie Italien und Griechenland um die 70%. Mieten zahlen zu müssen macht Menschen abhängig und anfällig für Krisen. Da nützt auch kein BGE wenn Mieten immer weiter steigen.

Deutschland diskutiert über Mindestlohn, BGE und Mietpreisbremsen. Vielleicht sollten wir darüber reden, wem was gehört.
 
Die Wohneigentumsquote in Deutschland ist beispielsweise grad mal um die 50%, in skandinavischen Ländern um die 80% und selbst in Krisenländern wie Italien und Griechenland um die 70%. Mieten zahlen zu müssen macht Menschen abhängig und anfällig für Krisen. Da nützt auch kein BGE wenn Mieten immer weiter steigen.

Deutschland diskutiert über Mindestlohn, BGE und Mietpreisbremsen. Vielleicht sollten wir darüber reden, wem was gehört.

Anfangen könnten wir mit der Wiederaufnahme des sozialen Wohnungsbaus durch den Staat. Förderungen für Eigentumswohnungen, vor allem kleine, da die Single-Zahlen steigen. Mit bezahlbarem Wohnraum fängt alles an, denn wer ist schon gern obdachlos oder lebt in einem Asyl. Oder zahlt sich dumm und dämlich für die im Rahmen der Immobilienblase steigenden Mieten.
 
Schon faszinierend, wie sich Völker immer in einen solchen Abgrund wirtschaften können.

~~~

Hat da keiner den Hut auf? Hat da keiner ein bisschen Verstand? Über sowas könnte ich mich immer ein bisschen aufregen.

~~~

Und das sind dann eben so Länder, wo Kryptowährungen wertvoll sind, weil man sich auf den Staat nicht verlassen kann.
 
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