Ja, nur muß dieses Geld auch irgendwie im Wert gedeckt sein, denn nur mehr Geld zu drucken führt nur zu einer Irrsinns-Inflation, wie das bei uns in der Vergangenheit schon mal passiert ist und in anderen Ländern, wo die Regierungen in Nöten und so dumm sind, die Druckmaschinen ständig laufen zu lassen, bis heute passiert (Venezuela, geschätzte Inflation bald 10 Millionen (kein Schreibfehler !!!) Prozent? Muß man sich erst mal vorstellen, sowas!)
Sprich auch in Zukunft wird nicht jeder in Geld schwimmen (können), es wird immer Unterschiede zwischen Reicheren und weniger Reichen geben. (Wer täglich zu essen, Dach überm Kopf und lala Gesundheitsvorsorge hat, was bei uns eigentlich Standard ist, gilt für die Verhältnisse vieler anderer Länder der Erde schon als wohlhabend!)
Stimmt!
Für Geld gilt das gleiche wie für alle "Kräfte" des Menschen. Es muss eine Motivation bestehen, es einzusetzen. Deswegen ist Inflation ansich was gutes. Es zwingt Menschen dazu Geld anzulegen wenn sie keinen Wertverlust erleiden wollen.
Ins Negative kehrt es dann um, wenn Inflation zu stark wird und Geld nicht mehr das ist, was es sein soll, eine "Gewähr" dafür Güter zu bekommen.
Mit Venezuela hast du da eines der top 3-4 Wirtschaftskatastrophen-Länder weltweit rausgepickt
😀 Ein interessantes Beispiel überdies, weil das Land das ölreichste der Erde ist und hier jeder arm zu sein scheint. Ich möchte behaupten weil Jahre der Chávez-Regierung alle Fortschritte in der Sozialpolitik zunichte machten und Öl-Reichtum nur die wenigen erreicht, die das Öl kontrollieren.
Ein Beispiel das aber auch zeigt: Ein BGE schützt nicht vor solchen Krisen. Ein BGE ist bei einer Hyperinflation nichts mehr wert. Um gerade sozial schwachen Menschen zu helfen sollte man A) Krisen vermeiden und B) nicht Papiergeld sondern Sachvermögen verteilen. Der beste Krisenschutz ist ein Eigenheim, Anteile an einer Fabrik, Sachwerte wie Gold, Öl, Land und dergleichen. Meine Oma hätte gesagt:
Ein Stück Land auf dem man Gemüse anbauen kann.
Die Wohneigentumsquote in Deutschland ist beispielsweise grad mal um die 50%, in skandinavischen Ländern um die 80% und selbst in Krisenländern wie Italien und Griechenland um die 70%. Mieten zahlen zu müssen macht Menschen abhängig und anfällig für Krisen. Da nützt auch kein BGE wenn Mieten immer weiter steigen.
Deutschland diskutiert über Mindestlohn, BGE und Mietpreisbremsen. Vielleicht sollten wir darüber reden, wem was gehört.