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Das Gefühl alle zu nerven.

Ich hab´s in der IG gelesen was war.

Zum einen, kaum etwas klappt so schnell wie man es gerne hätte, schon gar nicht wenn es darum geht, etwas in sich selbst zu ändern...ich mache (übe) das o. g. seit zig Jahren. Da ist Geduld gefragt und die muss man bei so einer Mammutaufgabe auch für sich aufbringen.

Und der farbige Satz, das ist die Stimme in dir die dir weismachen / einreden will, du seist beispielsweise ein Schlappschwanz, eine Versagerin oder weiß der Kuckuck, weil du dir "etwas hast gefallen" lassen...so eine Stimme will dass du dein altes Muster NICHT hinterfragst und aufgibst sondern Folge leistest. Aber je öfter du diesen neuen Pfad gehst und dein neues Verhalten einübst, desto kleiner wird diese Stimme und desto sicherer und vertrauter wird dein neues Verhalten.

Vergiss nicht, es geht um den Unterschied - bin ich fremdgesteuertes Objekt oder selbstbestimmtes Objekt? 🙂

Du hast ja Recht aber ich habe da auch etwas makiert und genau das ist es. Ich habe vor Jahren beschloßen das mir nie wieder irgend jemand wehtun darf und das sitzt so tief in mir das ich sehr schnell auf Abwehr schalte mein Psychologe sagt das ich wieder lernen muss zu differenzieren das nicht alle Menschen die mich verletzen durch Äußerungen oder so das mit Absicht machen sie wollen das garnicht aber sie wissen halt nicht das mich das trifft das sie mich verletzen damit er hat gesagt ich soll das dann sagen ganz sachlich aber das funktioniert nicht immer so gut. ich kriege das einfach nicht immer hin. Ich will das aber.
 
LOL-nur tote Fische schwimmen mit dem Strom. Wenn der eigene Charakter nicht gefällig ist, dann muss man eben dazu stehen. Oft haben die Anderen auch nur Angst davor, etwas individueller zu sein. Im Gleichschritt mit der Volksgemeinschaft marschieren, hat noch nie zu irgendwas positiven geführt, außer zu Mord und Todschlag. Und hinterher isses keiner gewesen und schiebt ein paar Sündenböcke vor.

Um dazu stehen zu können, eben anders zu sein, benötigt man auch Selbstbewusstsein und Kraft. Nur mal so. Man muss dazu stehen, damit hast du es dir leicht gemacht.
 
Liebe Tine,

Du kannst nicht die anderen ändern, nur Dich selbst und Deine Einstellung zu dem Verhalten der anderen.

Problematisch ist für Dich offenbar, daß Du einen Vorwurf wahrnimmst: "Werd endlich wieder normal", "spiel Dich nicht auf", "Vergiß", "Verhalte dich so als sei nichts passiert".

Ob andere das wirklich denken, weißt Du nicht. Aber Du interpretierst ihr Verhalten so. Kann es sein, daß Du selbst Dir diese Vorwürfe machst? Du viel zu ungeduldig mit Dir bist?

Und Du ziehst Dich zurück, weil Du niemanden nerven möchtest. Niemandem zur Last fallen möchtest? Was steckt denn da für ein Selbstbild hinter? Vielleicht, daß Du es Dir selbst nicht erlauben darfst, noch immer eingeschränkt zu sein?

Sei gnädig mit Dir selbst und gestehe Dir zu, daß der Weg, den Du gehtst, eben dauert. Du gibst Dein Bestes.
 
Ob andere das wirklich denken, weißt Du nicht. Aber Du interpretierst ihr Verhalten so. Kann es sein, daß Du selbst Dir diese Vorwürfe machst? Du viel zu ungeduldig mit Dir bist?

Und Du ziehst Dich zurück, weil Du niemanden nerven möchtest. Niemandem zur Last fallen möchtest? Was steckt denn da für ein Selbstbild hinter? Vielleicht, daß Du es Dir selbst nicht erlauben darfst, noch immer eingeschränkt zu sein?
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Ja so ist das ich verstehe nicht warum ich das nicht in meinen Kopf bekomme ich weis doch eigentlich wie es geht. Ich hätte am 2.8 meine 2te Ausbildung anfangen können alles war klar Vertrag unterschrieben dann habe ich meinem zukünftigen Chef noch gesagt das ich 1x die Woche eher gehen müsste wegen meiner Therape er wollte dann wissen was los ist. Ich habe es gesagt und er meinte "Wir sind hier nicht die Wohlfahrt" und schwubs war ich den Job wieder los. Und das alles nur weil ich nicht in der Lage bin mich endlich mal normal zu verhalten weil ich zu blöd bin und das nicht in meine Birne bekomme.


Sei gnädig mit Dir selbst und gestehe Dir zu, daß der Weg, den Du gehtst, eben dauert. Du gibst Dein Bestes.

Das ist nicht so einfach gnädig zu mir zu sein es dauert schon so lange.
 
Und das alles nur weil ich nicht in der Lage bin mich endlich mal normal zu verhalten weil ich zu blöd bin und das nicht in meine Birne bekomme.

Genau das meine ich: Das Verhalten und die Einstellung dieses doofen Chefs kannst Du nicht ändern. Aber Deine Einstellung zu Dir selbst. Was sollen denn diese blöden Selbstvorwürfe??? Was bringt es Dir, Dich so nieder zu machen? Willst Du Dich zerstören? Was erreichst Du damit?

Du hast Dich wie ich finde sehr vernünftig und selbstschützend verhalten. Du hast für Dich gesorgt, indem Du für Dich sichergestellt hast, daß Du die Therapie, die du aktuell nötig hast, wahrnehmen kannst. Das ist selbstfürsorglich.

Bei der Gelegenheit hast Du auch gleich das Klima in dem potentiellen Ausbildungsbetrieb und die menschenverachtende Einstellung des Chefs kennengelernt. Da hättest Du doch sowie nicht gut hingepaßt. Das hätte in nullkomanix Reibereien und Konflikte gebracht. Wenn Du in ein paar Jahren zurückblickst, wirst Du sicher froh sein, daß Du da nicht gelandet bist. Also wäre es angebrachter statt Selbstvorwürfen Dir zu danken, daß Deine ehrliche Art Dir Klarheit gebracht hat.

(Wobei ich natürlich auch sehe, daß es doof ist, einen job, den man antreten wollte, nicht zu bekommen).
 
Genau das meine ich: Das Verhalten und die Einstellung dieses doofen Chefs kannst Du nicht ändern. Aber Deine Einstellung zu Dir selbst. Was sollen denn diese blöden Selbstvorwürfe??? Was bringt es Dir, Dich so nieder zu machen? Willst Du Dich zerstören? Was erreichst Du damit?

Du hast Dich wie ich finde sehr vernünftig und selbstschützend verhalten. Du hast für Dich gesorgt, indem Du für Dich sichergestellt hast, daß Du die Therapie, die du aktuell nötig hast, wahrnehmen kannst. Das ist selbstfürsorglich.

Bei der Gelegenheit hast Du auch gleich das Klima in dem potentiellen Ausbildungsbetrieb und die menschenverachtende Einstellung des Chefs kennengelernt. Da hättest Du doch sowie nicht gut hingepaßt. Das hätte in nullkomanix Reibereien und Konflikte gebracht. Wenn Du in ein paar Jahren zurückblickst, wirst Du sicher froh sein, daß Du da nicht gelandet bist. Also wäre es angebrachter statt Selbstvorwürfen Dir zu danken, daß Deine ehrliche Art Dir Klarheit gebracht hat.

(Wobei ich natürlich auch sehe, daß es doof ist, einen job, den man antreten wollte, nicht zu bekommen).

Mir hat das halt sehr weh getan ich wollte ja nur eine Chance am Probearbeitstag war der total begeistert von mir und dann nur weil ich gestört bin hat er mich abgelehnt . Hätte ich was gemacht un d er hätte mich deswegen nach ein paar Monaten rausgeworfen das hätte ich ja verstanden seitdem geht es mir auch wieder schlechter und im Moment geht es einfach nicht mehr vorwärts mit meiner Therapie ich dreh mich im Kreis und das nervt halt alle.
 
Natürlich tut das weh. Aber jede Medaille hat zwei Seiten. Du hast den job nicht nur deswegen nicht bekommen, weil Du "gestört" bist. Der Grund dafür, daß Du den job nicht bekommen hast, liegt genauso in seiner Sphäre. Er hat sich von Ängsten oder Vorurteilen leiten lassen oder Betriebsabläufe über das Wohl seiner zukünftigen Auszubildenden gestellt. Das ist sein Versagen. Du aber bist nur bereit, bei Dir "Schuld" zu sehen. Ist das in anderen Situationen auch so?

Und es ist doch nicht unüblich, daß sich Therapien gelegentlich im Kreis drehen oder stocken. Dann dauerts eben, bis die nächste Schicht abgetragen ist oder der nächste Knoten platzt.

Aber ich glaube daran, daß Menschen gar nicht anders können als sich weiterzuentwickeln. Ich glaube, unsere Entwicklung ist unsere Bestimmung. Also wird es schon wieder weitergehen. Du brauchst halt noch Zeit.
 
Natürlich tut das weh. Aber jede Medaille hat zwei Seiten. Du hast den job nicht nur deswegen nicht bekommen, weil Du "gestört" bist. Der Grund dafür, daß Du den job nicht bekommen hast, liegt genauso in seiner Sphäre. Er hat sich von Ängsten oder Vorurteilen leiten lassen oder Betriebsabläufe über das Wohl seiner zukünftigen Auszubildenden gestellt. Das ist sein Versagen. Du aber bist nur bereit, bei Dir "Schuld" zu sehen. Ist das in anderen Situationen auch so?
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Ja irgendwie schon ich mache mir immer zuerst Gedanken was ich wieder falsch gemacht habe das sitzt so tief in mir früher als ich noch ganz klein war da hat meine Mum sich oft vor mich gestellt wenn mein Pa mich verprügeln wollte dann hat sie es abgekriegt und das nur weil ich mal wieder nicht aufgegessen hatte oder was liegenlassen habe. Ich weis heute das es ja eigentlich nicht meine Schuld war er hätte eh zugeschlagen einen Grund gibt es immer aber irgendwie gibt es Momente wo ich das vergesse. So ist es heute auch noch ich sitze dann zu Hause und ich finde irgendwas an jeder Situation wo ich Schuld war das es passiert ist etwas das ich hätte besser machen können.
Und es ist doch nicht unüblich, daß sich Therapien gelegentlich im Kreis drehen oder stocken. Dann dauerts eben, bis die nächste Schicht abgetragen ist oder der nächste Knoten platzt.

Aber ich glaube daran, daß Menschen gar nicht anders können als sich weiterzuentwickeln. Ich glaube, unsere Entwicklung ist unsere Bestimmung. Also wird es schon wieder weitergehen. Du brauchst halt noch Zeit.

Sowas ähnliches sagt mein Therapeut auch er sagt immer was ich doch für große Fortschritte mach aber ich sehe das nicht.
 
Klar kann die Geduld von Angehörigen und Freunden mal ganz schön strapaziert werden, wenn so gar nichts weitergeht über einen langen Zeitraum. Das ist genauso menschlich, wie das du deine Zeit halt brauchst. Verwechsele aber einen mal dünnen Geduldsfaden nicht mit mangelnder Liebe. Auch wenn man mal genervt von dir ist, kann man dich trotzdem genau so lieb haben wie sonst auch - geht dir ja sicherlich auch nicht anders.

Du scheinst dich ja wirklich zu bemühen, ruhst dich nicht auf irgendeiner Diagnose aus, sondern arbeitest ganz aktiv dagegen an - und da wird dir niemand, der dich liebt, es dir krumm nehmen, wenn es mal einen Rückschlag gibt - auch wenn man dann vielleicht mal die Augen verdreht. Ich denke, es geht eher darum, dass dich das Ganze nervt - und du dich deshalb manchmal selbst nicht ausstehen kannst. Sei gnädig mit dir. Du gibst dein Bestes.

Ich sehe mich halt so als Stressfaktor in unserer Familie alle sind glücklich und zufrieden wenn es Stress gibt dann habe immer ich was damit zutun ich denke oft das sie ohne mich besser dran wären aber ich kann ja auch nicht alleine leben das schaffe ich nicht. Irgendwie kann ich garnichts so richtig.
 

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