Also, ich bin die erste, die sagt, dass zwischenmenschliches mich schnell überfordert. Aber diese Situation tat mehr Fragen auf als sonst was...
Hatte eine Freundin, mit der ich die Oberstufe besuchte. Wir sahen uns meist nur in der Schule und zu Geburtstagen, kamen gut miteinander zurecht. Sie hatte allerdings ein sehr schweres Familienleben. Zu jener Schulzeit war ich zwar bereits sehr schüchtern, aber hatte noch keine depressiven Phasen.
Wir trafen uns einige Jahre nach der Schulzeit wieder und kamen im Gespräch auf unsere Depressionen - sie hat sehr schwere mit vergangenen Suizidversuchen. Schon damals verstand sie nicht, warum es mir so schlecht geht - ich habe eine zwar etwas gefühlsarme aber sehr toll unterstützende Familie.
Einige Monate später zogen wir zusammen, da ihre vorherige WG Freundin (mit der sie immer noch befreundet ist) eine eigene Wohung mieten wollte.
Das erste halbe Jahr lief alles gut, ich tat mir nur etwas schwer in manchen Haushaltsbelangen, weil ich bisher noch nicht dafür verantwortlich war (zuhause war der Herr Papa mit entsprechender Ausbildung die erste Ansprechperson für technisches). Außerdem habe ich so meine Macken, z.B. bin ich eine schlechte Verliererin bei Gemeinschaftsspielen, was sie ungemein genervt hat. Nun ja, sie begann mich "runterzumachen", oder so empfand ich es. In jedem Bereich war sie besser als ich. Sei es Gedächtnis, dass sie mir mein Englisch-Können ausreden wollte, ohne zu wissen, wie gut es ist oder ihr perfektes Gehör beim Singen, weshalb ich nie auf ihr Niveau kommen könne, ihr wundervolles Psychologie Verständnis, ihr Talent als Tierflüsterin, ihr übertalentierter IQ. Sie behauptete zwar, dass sie Konkurrenzkämpfe hasst, aber austeilen konnte sie.
Ich wurde immer genervter, was sie leider mitbekam. Ich sagte ihr auch warum, ihre Antwort darauf war "sind ja keine Beleidigungen, sondern Fakt."
Ja, ich gebe zu, dass Neid und Frust gegen Ende auf meiner Seite vorhanden war. Habe schon etwas länger Minderwertigkeitskomplexe, aber hätte mir nie erwartet, dass sie mir diese so unter die Nase reiben wird (sie wusste ja über meine Probleme bescheid). Sie hat 2 gute Freunde, bei denen sie sowas nie tut (wenn doch, wundert es mich, dass sie ihr die Jahre über beseite stehen...).Ich habe keine Freunde (mehr).
Insofern mein Fazit: Es war meine Schuld? Fragen wie "warum haben solche Menschen Freunde und ich nicht" bringen mich nicht weiter... stellen will ich sie trotzdem.
Hatte eine Freundin, mit der ich die Oberstufe besuchte. Wir sahen uns meist nur in der Schule und zu Geburtstagen, kamen gut miteinander zurecht. Sie hatte allerdings ein sehr schweres Familienleben. Zu jener Schulzeit war ich zwar bereits sehr schüchtern, aber hatte noch keine depressiven Phasen.
Wir trafen uns einige Jahre nach der Schulzeit wieder und kamen im Gespräch auf unsere Depressionen - sie hat sehr schwere mit vergangenen Suizidversuchen. Schon damals verstand sie nicht, warum es mir so schlecht geht - ich habe eine zwar etwas gefühlsarme aber sehr toll unterstützende Familie.
Einige Monate später zogen wir zusammen, da ihre vorherige WG Freundin (mit der sie immer noch befreundet ist) eine eigene Wohung mieten wollte.
Das erste halbe Jahr lief alles gut, ich tat mir nur etwas schwer in manchen Haushaltsbelangen, weil ich bisher noch nicht dafür verantwortlich war (zuhause war der Herr Papa mit entsprechender Ausbildung die erste Ansprechperson für technisches). Außerdem habe ich so meine Macken, z.B. bin ich eine schlechte Verliererin bei Gemeinschaftsspielen, was sie ungemein genervt hat. Nun ja, sie begann mich "runterzumachen", oder so empfand ich es. In jedem Bereich war sie besser als ich. Sei es Gedächtnis, dass sie mir mein Englisch-Können ausreden wollte, ohne zu wissen, wie gut es ist oder ihr perfektes Gehör beim Singen, weshalb ich nie auf ihr Niveau kommen könne, ihr wundervolles Psychologie Verständnis, ihr Talent als Tierflüsterin, ihr übertalentierter IQ. Sie behauptete zwar, dass sie Konkurrenzkämpfe hasst, aber austeilen konnte sie.
Ich wurde immer genervter, was sie leider mitbekam. Ich sagte ihr auch warum, ihre Antwort darauf war "sind ja keine Beleidigungen, sondern Fakt."
Ja, ich gebe zu, dass Neid und Frust gegen Ende auf meiner Seite vorhanden war. Habe schon etwas länger Minderwertigkeitskomplexe, aber hätte mir nie erwartet, dass sie mir diese so unter die Nase reiben wird (sie wusste ja über meine Probleme bescheid). Sie hat 2 gute Freunde, bei denen sie sowas nie tut (wenn doch, wundert es mich, dass sie ihr die Jahre über beseite stehen...).Ich habe keine Freunde (mehr).
Insofern mein Fazit: Es war meine Schuld? Fragen wie "warum haben solche Menschen Freunde und ich nicht" bringen mich nicht weiter... stellen will ich sie trotzdem.