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darf das Sozialamt das?

Hallo an alle!

Ich weiss das es auch bei Ämtern nette Menschen gibt, sowie es überall nette und fiese Menschen gibt.

Aber zu dem was der Gast schreibt, doch manchmal fordern Ämter mal was zum Spaß (oder weil es verbummelt wurde) Unterlagen an :mad:. Ist mir selber schon passiert. Z.B. einmal Unterlagen beim Arbeitsamt die ich persönlich abgegeben hatte, hieß es nachher die hätten keine von mir bekommen und ich sollte es nochmal abgeben. Also steckt nicht immer ein Sinn dahinter.
Und ich kenne für solche Unterlagen meistens eine Frist von 4 Wochen, was hier auch zu kurz wäre.

Meine Hilfe für die Frau wird wohl auch eher so aussehen, das ich sie begleite wenn sie zu einem Gespräch beim Amt oder sonstwo hingeht und das ich ihr bei Unterlagen sortieren, ausfüllen was auch immer helfen werde und halt im Internet nach Infos suchen.

LG
 
Die Frage hier ist, darf das Sozialamt das.
Aus den Eingangsbeiträgen erschließt sich mir bisher gar nicht, worum es wirklich geht. Dazu müsste man wissen, welchen Betreff das Schreiben hat, um welche genauen Ansprüche es geht, die die Dame hat, welche Unterlagen warum vorgelegt werden müssen ... Allgemein auf das Amt zu schimpfen, genügt mir da nicht. Ich weiß weder, ob bisher alle Unterlagen vorgelegt wurden ... ob schon vorher andere Auflagen nicht erfüllt wurden ... Ich kann aus der Entfernung keinen Rat geben, dazu fehlen mir einfach konkrete Informationen.

Gut finde ich, dass Du der älteren Damen beistehst. Mein Tipp ist, gut zuhören beim Termin, und sofort und gleich Fragen stellen, wenn etwas unklar ist.
 
Hey, chrismas, nein, ich arbeite nicht im Jobcenter. Bißchen paranoid was?
Es ist ja schön, wenn du denkst dass man das nicht strikt auslegen darf, allerdings gibts Gesetze und je nachdem wie TE sich verhält und was sie wissen möchte usw. braucht sie komischerweise dann halt doch eine Vollmacht. Sowas aber auch. Beschwerde bitte bei deinem Bundestagsabgeordneten, dass er mal die Gesetze ändert. Danke.
 
Nur so mal zur geschätzten Information, mit dem Jobcenter hat dieser Fall überhaupt nichts zu tun. Die Dame ist über 80 und steht dem Arbeitsmarkt und somit der Zuständigkeit des Jobcenters nicht zur Verfügung.

Es handelt sich eher um eine Geschichte im Rahmen der Grundsicherung gemäß SGB XII.

Nur einfach mal so zur Aufklärung, bevor weiterhin hier falsche Schlüsse gezogen bzw. Kommentare abgegeben werden.

Und wie eine von mir sehr geschätzte Vorposterin richtig feststellte, wir wissen eigentlich nichts, nur dass irgendwelche Gutachten innerhalb einer Frist vorgelegt werden sollen. Hintergrundinformationen, worum es überhaupt geht, die haben wir nicht.
 
Morgen besuche ich wieder die ältere Dame und gucke dann nochmal, wie sich wie sich die Leistung die sie bekommt genau nennt und mit was die das begründen in den Schreiben.
Sie hat jetzt jedenfalls schon einen Anwalt (Fachanwallt für Sozialrecht) kontaktiert der sich darum kümmern will. Der soll wohl ganz gut sein, meint zumindest ein Bekannter von mir der schon ein paar mal Streß mit dem Jobcenter hatte.

Ich bin mal gespannt wie das weiter geht. Ich hoffe zumindest für ihr das sich alles schnell klärt.
 
]Leider ist das kein Einzelfall, Rentner werden gerne so belästigt und zwar aus einem einfachen Grund; je länger sie Leben, desto länger müssen Leistungen erbracht werden.

Eh klar. 😉

Alls andere ist Kokolores. 🙂
 
Hallo!
Wollte nur mal kurz über den neuesten Stand der Situation berichten.

Die ältere Dame hatte erstmal den Anwalt den ich ihr genannt hatte (Empfehlung von einen Bekanten), angerufen und ihn einige Unterlagen zu ihren Problem geschickt.

Desweiteren hatte sie einen Brief an ihre Sachbearbeiterin vom Sozialamt geschickt, in dem stand das sie Einspruch gegen das Schreiben vom Amt erhebt, das die Frist zu kurz ist und das sie einen Anwalt eingeschaltet hat (hat den auch namentlich erwähnt).

Heute hat sie mich angerufen, das sie ein Schreiben von der Sachbearbeiterin bekommen hat, wo drin steht das sich die Unklarheiten geklärt hätten und das sie ihre gewohnte Leistung vom Amt beibehält.

Irgendwie schon komisch das Ganze😕.
Ich habe das neue Schreiben noch nicht gesehen und kann nichts weiteres dazu sagen.

Ach ja, die Leistung die sie bekommt ist Grundsicherung nach §41 SGB XII.
Lg
 
Im Übrigen ist es ziemlich normal, dass eine Frist gesetzt wird und die auch knapp aussieht. Normalerweise läuft das so, dass die Frist intern deutlich länger läuft, also wenn da nach 2 Wochen noch nicht reagiert wurde ist immer noch Puffer. Sie setzen halt eine Frist, damit sie eine Frist gesetzt haben und irgendeinen Ankerpunkt haben. Wenn man anruft und sagt, dass man daran arbeitet, aber es innerhalb der Frist nicht schafft, ist das normalweise überhaupt kein Problem.

Aha, die Jobcentren, die ich kenne, nehmen gar keine Anrufe entgegen. Das ist sowohl in unsere Stadt so (Großstadt) als auch in der Kleinstadt, in der Bekannte von mir leben...
 

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