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darf das Sozialamt das?

Hallo der um den Baum tanzt!

Nun ich bin eine gute Freundin der Frau. Mehr nicht
Ich will ihr nur helfen weil sie mich darum gebeten hat und ich weiss auch das das schwierig werden kann, wenn man nicht verwandt ist.
Sie hat leider nicht viele Menschen die ihr helfen.
Desweiteren ist es leider bei mir so, das ich oft Menschen helfen soll und mir hilft eher selten jemand.

Und ich finde es eine Unverschämtheit das man ältere Leute einfach das Leben noch schwerer macht als es ohnehin schon ist.

Jau .... irgendwie wäre es sinnvoll, wenn Du Dir einen angemessenen rechtlichen Status aneignest der Dich legitimiert die Dame auf verschiedenen Ebenen zu vertreten. Das vereinfacht die Kommunikation mit offiziellen Stellen.
 
Hallo Miria,
Du hast schon gute Antworten bekommen.
Diesen Link habe ich letztens schon jemand anderen geschrieben.
Hier ist der Link,
AG TuWas - ALG II / Sozialhilfeberatung
Klick auf das blau geschriebene Wort "Beratungsmöglichkeiten", das ist zwar von Frankfurt, aber ich denke da hast du kompetente, nette Menschen zum ansprechen, die Telefonzeiten stehen dabei.

Jetzt am Donnerstag von 9-11 Uhr kannst du anrufen, halte die Unterlagen bereit, und auch den Bescheid über die Leistungen die sie bezieht. Damit es nicht unnötig lange dauert, es rufen viele dort an.
Montags kann man auch anrufen, wenn keine Semesterferien sind.
Wenn ihre Rente zu gering ist, wird sie vermutlich Grundsicherung für Senoiren bekommen.

Und die Unterlagen vom Arzt, die das Amt verlangt, können nur den Sinn verfolgen, das auch erhöhte Kosten durch eine aufwendigere Nahrung im Erstantrag, oder aussergewöhnliche Arztrechnungen-oder behandlungen beim Amt mit beantragt wurden.
Ansonsten klingt mir das nicht logisch.
Wenn du andere Institutionen mit hinzuziehst, besteht die Gefahr, das die einen Antrag auf eine gesetzliche Betreuung stellen.
Oder suchst du jemanden, der dir das abnimmt?

Ich finde es gut, das du dich um diesen Papierkram von der alten Frau kümmerst.
Du kannst jederzeit mit der alten Dame zu dem Sachbearbeiter gehen, vormittags und nachmittags ab 14 Uhr. Außer Mittwochs.
Oder den Sachbearbeiter anrufen und einen Zeitpunkt erfragen, wann ihr kommen könntet.
Und du darfst auch mit der alten Dame zusammen dort hin. Und du darfst auch in ihrem Beisein das Wort ergreifen.

Ist sowieso besser, wenn man zum Amt muß, und eine Begleitperson dabei hat.😉

Die alte Dame ist ja noch Herr ihrer Sinne, sie ist halt gebrechlich und es geht ihr nicht gut.
Sprich ihr Mut und tröstende Worte zu, und das ihr beide euch drum kümmern werdet und zusammen dahin geht.
Sie ist 1931 geboren und hat den 2. Weltkrieg mitgemacht als Kind, das ist sehr traumatisch für Kinder.
Als er begann war sie 8 Jahre alt.
Ein Jahr jünger als eine meiner Töchter. Meine Güte, was muss das schlimm gewesen sein, für ein kleines Kind.

Nun ja, Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen.

Liebe Grüße Pecky
 
Hallo!

Der Problemfall den ich gleich schildere geht nicht um mich, sondern einer älteren Dame (84 Jahre) die ich öfters besuche.

Da sie nur eine kleine Rente bekommt, bekommt sie noch etwas vom Sozialamt aufgestockt für Miete usw.
Sie hatte schon öfters Probleme, das ihr das Sozialamt (warum auch immer) mal zuwenig zahlt und sie dann ewig rumtelefonieren und Briefe schreiben muss, damit sie es nachgezahlt bekommt.
Was auch noch eine Hintergrundinformation ist, das ihre Gesundheit nicht die beste ist (Krebs, Herzprobleme, etc.).
So, nun hatte sie gestern ein Schreiben vom Sozialamt im Briefkasten. In den Brief steht das sie innerhalb von 14 Tagen von all ihren Ärzten und auch Unabhängigen Ärzten aktuelle Befund und Gutachten zu liefern hat, ansonsten kürzen sie ihr die Leistungen oder streichen die ganz.
Im Brief steht auch nichts, das sie dem Widersprechen darf.
Letzte Woche war erst eine vom Sozialamt bei ihr zu Hause und der hat sie auch ihre bisherigen Unterlagen gegeben.
Nun frag ich mich was soll das Ganze?
Dürfen die das überhaupt?
Was hat ihre Krankengeschichte mit dem Wohngeld zu tun?
Ich finde das ganze eine riesen Unverschämtheit.

Hat hier irgendwer Tipps was sie tun kann?
Simulieren tut die Frau nicht, weil sie so gebrechlich ist traut sie sich ja kaum raus und ist oft auf andere angewiesen. Ich mache zum Beispiel öfters Besorgungen für ihr oder helfe mal etwas in der Wohnung.
Danke in Vorraus für Tipps



Was für eine Schei******!!!!:mad: Ich koche vor Wut.
Schlimm genug, wenn es Jüngere trifft - aber alte Menschen?? Menschen, die unser Land aufgebaut haben nach dem Krieg und denen man nun derart übel mitspielt. Ich könnte ko*****🙁

Du kümmerst dich um sie - da sist gut. Traust du dir auch zu, ihre Betreuerin zu werden? Denn die braucht die Old Lady ganz dringend!
Falls nicht, dann schau bitte, dass du jemanden findest, der das übernimmt. Denn sonst geht die wunderbare alte Dame echt baden....
Grausig, was man da mit alten Menschen abzieht - und wie gut, dass sie DICH hat! 🙂
 
Ich würde einmal dem Sozialamt die Frage stellen, ob die Frage nach den Unterlagen darauf abzielt, dass die Dame eine höhere Pflegestufe bekommt, denn das wäre das einzige, woran das Sozialamt interesse haben kann und was mir so gerade in den Sinn kommen würde bei einer solch alten Dame.

Was die Kürzungen etc pp angeht, so kommt es hierbei darauf an, was die Dame bewilligt bekommen hat. Hat diese zum Beispiel das Merkzeichen G in einem Schwerbehindertenausweis, hat sie einen Anspruch auf einen Mehrbedarf, gleiches gilt für eventuell vorhandene Erkrankungen, welche eine andere Ernährung bedürfen und ähnliches etc pp, denn grundsätzlich gibt es vom Sozialamt einmal nur den normalen Regelsatz, wie bei Hartz IV und alles andere wäre zusätzlich etc pp

Sozialberatung Essen e.V. - Sanktionen im SGB XII

musst dich aber entweder selbst einmal einlesen oder du nimmst einmal die Dame mit an der Hand und gehst zum Sozialgericht für einen Beratungsschein für einen Anwalt für Sozialrecht oder, sofern du Glück hast, zu einer Beratungsstelle für Sozialleistungen (nicht jede Beratungsstelle kennt sich auch mit dem SGB 12 aus).
 
Hallo!
Erstmal vielen Dank für eure Ratschläge.

Bisher gibt es noch keine Neuigkeiten, ausser das eine Bekannte von der alten Dame Donnerstag mit ihr zum Arzt fahren will und irgendein Attest besorgen wollen. Denn ihre Bekannte meint das wird schon reichen.
Das das reicht glaubt die ältere Dame auch nicht wirklich, deshalb will sie auch das ich mich schon mal schlau mache was sie tun kann. Ich soll schon mal für sie gucken, ob ich einen Anwalt für Sozialrecht finde. Der das über so einen Beratungsschein macht.
Sie hatte mich auch um Hilfe gefragt, weil ihre Bekannte schon manchmal mehr Probleme gemacht hat als zu helfen.

Ich schreibe sobald ich Neuigkeiten habe.

Irgendwie läuft heutzutage was falsch, weil ich jetzt schon häufiger mitbekommen habe (hatte auch schon ehrenamtlich Besuchsdienste gemacht) das gerade alte Leute vera....t werden.
 
"Unabhaengige Aerzte" -
In dem Fall vermutlich gemeint:
Dem Sozialamt wohlgeneigte Aerzte. Aber das "kann" das Amt ja so (Euch) nicht schreiben 😀, und so nennt man das "Kind":
"Unabhaengige Aerzte"
 
Also, ich muss mal eine Lanze für das Amt hier brechen: ich kann mir nicht vorstellen, dass es solche Unterlagen "einfach mal zum Spaß" anfordert. Irgendwas wird da schon dranhängen. Im Übrigen ist es ziemlich normal, dass eine Frist gesetzt wird und die auch knapp aussieht. Normalerweise läuft das so, dass die Frist intern deutlich länger läuft, also wenn da nach 2 Wochen noch nicht reagiert wurde ist immer noch Puffer. Sie setzen halt eine Frist, damit sie eine Frist gesetzt haben und irgendeinen Ankerpunkt haben. Wenn man anruft und sagt, dass man daran arbeitet, aber es innerhalb der Frist nicht schafft, ist das normalweise überhaupt kein Problem.

Wenn du, TE, allerdings keine entsprechende Vollmacht hast, dann weiß ich nicht ob das Amt mit dir überhaupt redet. Gibt ja verschiedene Verschwiegenheitspflichten und im Prinzip ist das so, dass du einfach eine unbeteiligte dritte Person bist.
 
Wenn du, TE, allerdings keine entsprechende Vollmacht hast, dann weiß ich nicht ob das Amt mit dir überhaupt redet. Gibt ja verschiedene Verschwiegenheitspflichten und im Prinzip ist das so, dass du einfach eine unbeteiligte dritte Person bist.

*hust*

Nach dem was die TE hier schreibt würde ich Sie als Beistand einstufen

§ 13 SGB X Bevollmächtigte und Beistände - dejure.org

aber ist okay, dass du so gut Bescheid weißt, kommst wohl aus einem Jobcenter, was?
 
*hust*

Nach dem was die TE hier schreibt würde ich Sie als Beistand einstufen

§ 13 SGB X Bevollmächtigte und Beistände - dejure.org

aber ist okay, dass du so gut Bescheid weißt, kommst wohl aus einem Jobcenter, was?

Und was wäre, wenn? Stelle Dir vor, da arbeiten auch nur Menschen. Oft versuchen sie sogar unter widrigen Umständen und gegen ihre Überzeugen ihr Bestes zu geben!
Ewig diese Hetze!🙄

Hat auch schon zu bösen Körperverletzungen und sogar Tötungsdelikten geführt, die Familien zerstört, aber am zu kritisierendem System NICHTS geändert haben. Den "Feind" bitte nicht immer an der falschen Stelle suchen.

Und nein, ich arbeite nicht im Jobcenter. Mir liebe Menschen aber schon!
 
Und was wäre, wenn? Stelle Dir vor, da arbeiten auch nur Menschen. Oft versuchen sie sogar unter widrigen Umständen und gegen ihre Überzeugen ihr Bestes zu geben!
Ewig diese Hetze!🙄

Hat auch schon zu bösen Körperverletzungen und sogar Tötungsdelikten geführt, die Familien zerstört, aber am zu kritisierendem System NICHTS geändert haben. Den "Feind" bitte nicht immer an der falschen Stelle suchen.

Und nein, ich arbeite nicht im Jobcenter. Mir liebe Menschen aber schon!

Wer frei von jeder Schuld ist, werfe den ersten Stein ....

Ich bin auch nur ein Mensch, auch ich habe Fehler und zu diesen stehe ich.

Wenn jemand herkommt und eine Frage stellt, um sich selbst zu informieren und auch noch darauf hinweist, wie die TE, dass diese schlicht und ergreifend einfach nur behilflich sein möchte, dann ist es für meine Begriffe so als würde man mit einem solchen Hinweis mit einer Atombombe auf Mücken schießen.

Es gilt im übrigen nicht nur für den Bereich der SGB, sondern im alltäglichen Leben auch, dass das konkludente Handeln vollkommen ausreichend dafür ist, um kunt zu tun, dass man hier nur als Beistand/Helfer fungiert und mehr nicht.

Da gibt es nichts zu berücksichtigen hinsichtlich des Datenschutzes oder einer Vollmacht oder sonstiges. Wenn man das alles strikt auslegen würde, müsste sogar hier in diesem Forum jeder eine Datenschutzverzichtserklärung bzgl. seiner eingestellten Informationen unterschreiben und sogar jedem anderen Nutzer explizit das Einverständnis dafür erteilen, um hier als Beistand bzw. Helfer fungieren zu dürfen.

Da brauch man sich nichts vormachen, dass dann das gesellschaftliche Leben im kompletten Chaos versinken würde und man immer erst überprüfen müsste, ob jemand etwas darf oder nicht.

Man kann vieles machen, aber manchmal frage ich mich tatsächlich: Warum etwas unnötig verkomplizieren?
 

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