Es ging darum, dass man nicht schlecht über Verstorbene reden soll, doch genau das hat Kirk getan.
Und er war ebensfalls kein guter Mensch. Das sollte man dann doch sagen dürfen.
Das darf man. Allerdings sagt sowas kein normaler Mensch mit der Verkündung des Todes eines Menschen im gleichen Atemzug, nach dem Motto "mein Nachbar ist gestorben, aber der hat mich letztes Jahr beleidigt und war ein Denunziant und und und".
Die öffentlich-rechtlichen sollen Fakten berichten! Das tun sie aber nicht, sie berichten und dann hauen sie noch ihre MEINUNG mit obendrauf! Ohne diese zu kennzeichnen. Sie interpretieren noch dazu, denn man kann Aussagen interpretieren weil sie nicht eindeutig sind. Da gibts ja auch zig Beispiele dafür. Person xy sagt etwas und der öffentlich-rechtliche interpretiert da ganz oft etwas hinein oder unterstellt der Person etwas, das diese weder gesagt noch gemeint hat.
Da wird ganz oft reflexartig Rassismus, Sexismus, Antisemitismus unterstellt, wegen einzelnen Aussagen (!), die derjenige dann nicht einmal mehr erklären kann, was er da gesagt hat, in welchem Kontext und Situation. Er kann sich nicht verteidigen, weil er von den öffentlichen -rechtlichen gar keine Chance dazu kriegt bzw nicht mehr antworten kann ( im Fall Kirk).
Es werden Sätze aus dem Kontext gerissen damit man sie bewusst so versteht wie der öffentlich-rechtliche das haben will oder sogar frech gelogen ( Kirks Aussage "Steinigung Homosexueller").
Das wird dann einfach behauptet und der Zuschauer, der diese Dinge ungeprüft glaubt und übernimmt, bildet sich dann eine schlechte Meinung zu einer Person, weil sie bewusst belogen wird, Dinge frei interpretiert oder Meinungen als Fakten präsentiert werden.
Und genau das darf der öffentlich-rechtliche Rundfunk eben nicht tun. Er soll sachlich und neutral Fakten berichten. Das tun sie aber eben oftmals nicht. Und genau deswegen verlieren sie immer mehr das Vertrauen in der Bevölkerung.