Verständlicher? Da sind wir uns sicher einig.
Nein, das ist für mich in keinster Weise verständlicher geworden und wir könnten uns nicht wenier einig sein. Es sind nicht die kurzen Röcke und die Menschen, die sie tragen, die jemandem schaden. Im Gegensatz zu Schusswaffen und ihren Besitzer/innen. Waffen sind an sich gefährlich, im Sinne von potenziell tödlich und sehr leicht zu missbrauchen. Wie willst du jemandem mit einem Kleidungsstück schaden? Ihn/sie erwürgen? Gut, das würde funktionieren, aber ich glaube davon sprechen wir hier nicht.
Die Problematik, dass manche Menschen Verbrechen begehen, die sie damit rechtfertigen, dass die Person, der sie Gewalt angetan haben, "unangemessen" gekleidet gewesen sei, ist eine völlig andere. Und bei dem Vergleich wird mir nach wie vor schwindelig.
Warum dann manche so höhnisch bemerken, haha jemand der für den Waffenbesitz ist wird jetzt selbst erschossen usw. finde ich absurd.
Weil dieser Mensch sich dafür einsetzt, dass viele Menschen leichten Zugang zu Schusswaffen haben, was wiederum zu Unfällen führt und Gewalttaten erleichtert. Das haben wir hier aber auch schon mal diskutiert, also werde ich es nicht weiter ausführen.
Wie ich ebenfalls schon mehrfach geschrieben habe: witzig finde ich nicht, wenn Waffen-Fans erschossen werden, so wie ich es generell nicht richtig finde, wenn Menschen ermordet werden - ganz egal was ich von ihnen gehalten habe. Zum Beispiel verstehe ich auch nicht, wie man im 21. Jahrhundert für die Todesstrafe sein kann, aber das ist ein anderes Thema.
Bei dem Fall von Kirk ist es aber nur eine von links ausgehende Hass- und Lügentirade, die sowohl das Mitgefühl absprechen und Verurteilung des Mordes relativieren und verharmlosen soll.
Das merkst du doch sicher bei dir selbst.
Nein, das merke ich nicht. Erstens bin ich nicht links und zweitens sprichst du wiederholt von einer "Hass- und Lügentirade" und einer Relativierung des Mordes, während ich es als berechtigte Kritik bezeichne. Dass Kritik jetzt nicht unbedingt von Charlie Kirks Anhänger/innen kommt wundert mich irgendwie nicht.
Wie bereits mehrfach geschrieben: ich verurteile jeden Mord auf gleiche Weise, selbst wenn es mir bei manchen schwer(er) fällt Mitgefühl zu haben.
Worauf stützt du diese Behauptung?
Worauf stützt du die Behauptung, dass die Bezeichnungen NICHT zutreffen?
Und keine Sorge mir geht es nicht nur darum Recht zu haben. Ich möchte wirklich die Wahrheit erfahren.
Möchtest du ein Aussage aus den Medien oder von Kirk selbst bringen woraus für dich klar ersichtlich ist, das die "Kritik" gerechtfertigt ist?
Mit welchem Kritik-Punkt möchten wir anfangen? Meinem Eindruck, dass es ihm nicht um wirkliches Zuhören und ergebnisoffene Diskussion auf Augenhöhe ging? Der Einschätzung, dass er als rassistisch, homophop, transfeindlich und sexistisch bezeichnet werden kann? Der Einordnung in "konservativ", "rechts", "rechtsextrem" oder ähnliche poltische "Lager"?