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Bundestagsabgeordnete wollen mehr Geld während Millionen von Bundesbürgern Not leiden

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Es fällt auch schwer sachlich zu bleiben, wenn hier Politikereinkommen ganz offensichtlich an Hartz 4 Beträgen gemessen werden.
Wenn man mal annimmt, das ein deutscher Bundestagspolitiker zusammen mit der steuerfreien Aufwandspauschale und anderen Vergünstigungen etwa 20 000 Euro im Monat hat ( das wird wohl hinkommen ) dann ist das etwa das Zehnfache eines Facharbeiters. Na und? Das ist wirklich nicht viel. Und im Moment sonnen sich verschiedene Politiker halt nun mal in den gefallenen Arbeitslosenzahlen und daher........Später, falls es doch keine große Koalition werden sollte, würde es schwerer werden, eine Erhöhung durchzusetzen.
 
Grundlagen für die Bezahlung von Abgeordneten

Abgeordnete werden nicht wie Arbeitnehmer oder Beamte bezahlt, sondern sind Inhaber eines öffentlichen Amtes, das so ausgestaltet sein muss, dass jeder es unabhängig von seiner individuellen Lebenssituation ausüben kann. Das Prinzip des chancengleichen Zugangs zum Abgeordnetenmandat führt dazu, dass das meist als Hauptberuf wahrgenommene Amt des Parlamentariers finanziell so ausgestattet sein muss, dass es sowohl für bisher abhängig Beschäftigte, Selbstständige oder Freiberufler offen steht. Da die Effizienz parlamentarischer Arbeit zunehmend davon abhängt, dass Abgeordnete aus allen Bereichen der Gesellschaft mit ihren Fachkenntnissen zur Verfügung stehen, sollte es auch für besser Verdienende nicht mit zu großen Verlusten verbunden sein, sich für das Amt als Abgeordneter zu bewerben.
Die Entschädigung muss für alle Abgeordneten gleich sein, ihre Unabhängigkeit sichern und eine Lebensführung gestatten, „die der Bedeutung des Amtes angemessen ist". Das hat das Bundesverfassungsgericht 1975 verbindlich festgelegt und wurde mit dem Abgeordnetengesetz von 1977 umgesetzt.
Grundsätzlich gilt, dass alle gewählten Abgeordneten in der Lage sein sollen, möglichst effektiv ihre vielseitigen Aufgaben zu erfüllen. Zur Entschädigung kommt deshalb eine so genannte Amtsausstattung hinzu. Davon müssen alle Ausgaben bestritten werden, die zur Ausübung des Mandates anfallen: vom Wahlkreisbüro über den zweiten Wohnsitz in Berlin bis hin zum Büromaterial.
 
Hallo Qualle80!

Der Thread hier scheint wie alles zu dem Thema nur aus schiefen vergleichen und "nicht gönnen wollen" zu bestehen.
Der Thread wird kaum zu einer sachlichen Diskussion führen und sollte daher geschlossen werden.
Mein UrsprungsBeitrag basiert nicht auf Missgunst, sondern auf der Demonstration eines Tatbestandes, der auf Dummheit oder Unmoral basiert.
 
Überhaupt nicht. Aber wenn es jemand so ganz genau weiß, wie ein Politiker ( ein Bundespolitiker ) zu entlohnen ist. Man sollte einfach mal nachdenken: Jedes Volk bekommt genau die Politiker, die es verdient.
Und es ist einfach logisch, daß man sie gut bezahlen muß. Einfach mal deswegen, damit den Job überhaupt einer macht, damit sich die Frage der Bestechung nicht so sehr stellt, und und.....

Mein UrsprungsBeitrag basiert nicht auf Missgunst, sondern auf der Demonstration eines Tatbestandes, der auf Dummheit oder Unmoral basiert.

So ein Quatsch.
Ist Dir eigentlich schon mal der Gedanke gekommen, das es nicht alle Politiker aus Dummheit oder Unmoral im Bundestag sitzen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo mikenull!

...Wenn man mal annimmt, das ein deutscher Bundestagspolitiker zusammen mit der steuerfreien Aufwandspauschale und anderen Vergünstigungen etwa 20 000 Euro im Monat hat ( das wird wohl hinkommen ) dann ist das etwa das Zehnfache eines Facharbeiters. Na und? Das ist wirklich nicht viel. ...
Das sind mindestens 15000 Euro zuviel, vor allem, wenn man bedenkt, dass sich Millionen andere (für die diese Politiker verantwortlich sind) in großer finanzieller Not befinden.
 
Hallo Deichgräfin!

...Das Prinzip des chancengleichen Zugangs zum Abgeordnetenmandat führt dazu, dass das meist als Hauptberuf wahrgenommene Amt des Parlamentariers finanziell so ausgestattet sein muss, dass es sowohl für bisher abhängig Beschäftigte, Selbstständige oder Freiberufler offen steht. Da die Effizienz parlamentarischer Arbeit zunehmend davon abhängt, dass Abgeordnete aus allen Bereichen der Gesellschaft mit ihren Fachkenntnissen zur Verfügung stehen, sollte es auch für besser Verdienende nicht mit zu großen Verlusten verbunden sein, sich für das Amt als Abgeordneter zu bewerben. ...
Ich frage mich, ob Berufspolitiker nicht besser geeignet wären. Nebenjobs, ein zweiter Beruf etc. hindern den Bundestagsabgeordneten daran, professionell seine Aufgaben wahrzunehmen.
 
Hallo mikenull!

...Ist Dir eigentlich schon mal der Gedanke gekommen, das es nicht alle Politiker aus Dummheit oder Unmoral im Bundestag sitzen?
Ich habe nicht behauptet, dass alle Bundestagsabgeordneten dumm oder unmoralisch sind. Mein Urteil bezog sich lediglich auf die, die die genannten Absichten verfolgen.
 
Aha, Berufspolitiker! Immer besser, das sind dann welche, die ihr Leben lang in Berlin sitzen und was macht man mit Ihnen, wenn sie nicht mehr gewählt werden? Waren nicht Honecker, Krenz und die anderen sowas wie Berufspolitiker?
 
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