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Bürgergeld Anspruch

Die Frage ist auch: Warum sind viele nicht mehr bereit etwas für die Gesellschaft zu tun?
Und beantragen stattdessen Bürgergeld?
Diese Frage sollte auch mal gestellt werden.
Ja warum? Weil im Mindestlohnbereich das Gehalt in der Nähe des Bürgergelds liegt man sich ggfs noch einen Nebenjob suchen kann ( nicht alles wird angerechnet) und sich Arbeit allgemein kaum noch lohnt-
siehe jetzige Teuerungen etc.
Wer geht da noch gerne arbeiten?
 
Ja warum? Weil im Mindestlohnbereich das Gehalt in der Nähe des Bürgergelds liegt man sich ggfs noch einen Nebenjob suchen kann ( nicht alles wird angerechnet) und sich Arbeit allgemein kaum noch lohnt-
siehe jetzige Teuerungen etc.
Wer geht da noch gerne arbeiten?
Wir sprechen hier von jemanden knapp über 25, der noch relativ früh in seiner Erwerbsbiografie steht. Klar, würde der/die erstmal klein anfangen, vielleicht mit einem Ausbildungsgehalt. Aber man kann so jemandem doch nicht raten, sich auf Sozialleistungen zu verlassen.

Selbst wenn er/sie mittelfristig nur wenige hundert Euro mehr mit einem Job hat, wäre der Job die bessere Wahl! Denn:
  • du weißt du nicht wohin die "soziale Reise" in unserem Staat geht, ob Leistungen gekürzt werden oder sonstwer an die Macht kommt. Verlass dich nicht auf den Staat!
  • auch wenn der finanzielle Unterschied zwischen Job und Sozialleistung klein ist, kann er mit der Zeit erheblich wachsen. Unterschätze auch nicht wie wertvoll für jemanden, der wenig hat, 100 € mehr im Monat sind. Das kann den Unterschied ausmachen, ob man sein geliebtes Haustier behalten kann....
  • ein Job stellt nicht nur Geld zur Verfügung, sondern auch soziale Kontakte, Selbstbewusstsein, Lebenserfahrung und viel mehr!
Ich sage das als jemand, der auch lange zuhause gelebt hat und lange die Wäsche gewaschen bekommen hat: Es ist absolut erstrebenswert auf eigenen Beinen zu stehen!
 
Hallo,

was hast du denn derzeit für einen Status ?

Hast du schonmal gearbeitet, beziehst du derzeit H4 ?

Das dürfte mit Bürgergeld auch so sein.

Gruß Hajooo
Ich habe gearbeitet, aber kein bock mehr, will über Bürgergeld eine 20k€ Weiterbildung machen und dann Auswandern in die Schweiz. Momentan ALG1. Beim Bürgergeld liegt der Fokus massiv auf Weiterbildung und die würde 4 Monate dauern, danach kann ich mind. 120k Franken verdienen im Jahr.

Warum ich aus Deutschland raus und für die Gesellschaft nichts machen will? Die Steuern und Sozialabgaben sind zu hoch, ich brauche die Gesellschaft nicht und sie nutzt mir auch nichts, Deutschland hat fertig, von Klimaschwurbeln bis Realitätsverweigerern die ich durchfüttern soll, NÖ kein bock. 🙂
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe gearbeitet, aber kein bock mehr, will über Bürgergeld eine 20k€ Weiterbildung machen und dann Auswandern in die Schweiz. Momentan ALG1. Beim Bürgergeld liegt der Fokus massiv auf Weiterbildung und die würde 4 Monate dauern, danach kann ich mind. 120k Franken verdienen im Jahr.

Warum ich aus Deutschland raus und für die Gesellschaft nichts machen will? Die Steuern und Sozialabgaben sind zu hoch, ich brauche die Gesellschaft nicht und sie nutzt mir auch nichts, Deutschland hat fertig, von Klimaschwurbeln bis Realitätsverweigerern die ich durchfüttern soll, NÖ kein bock. 🙂

Mmh, ja... Zu sagen, man brauche die Gesellschaft nicht, aber dann doch nach Sozialleistungen zu fragen, finde ich zumindest schwierig...
Wie auch immer: schon beim ALG 1- Bezug kannst Du nach Fortbildung fragen. Wichtig ist, dass Du nachweisen kannst, dass Dich die Fortbildung, die Du anfragst, wieder für den Arbeitsmarkt qualifiziert. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es hilft, wenn man ein paar Stellenausschreibungen vorlegt, in denen die Qualifikation die man erwerben möchte, erwähnt wird. Ich kann mir vorstellen, dass dann bei einer relativ teuren Fortbildung auch noch mal genauer hingeschaut wird, ob es wirklich nötig ist.
Während der Zeit der Fortbildung verlängert sich auch die Zeit in der Du Arbeitslosengeld beziehen kannst, bevor Du ALG2 in Anspruch nehmen musst. Details dazu bekommst Du bei der Agentur.
Zuletzt sei noch darauf hingewiesen, dass 120K Franken ein super Gehalt ist, allerdings die Kosten in der Schweiz auch entsprechend hoch sind. Im Idealfall kannst Du aber als Grenzgänger/in in D. leben und einkaufen, und z. B. in Basel arbeiten.
Ich würde mich noch mal gut darüber informieren, und auch über gesellschaftliche Fragen, Fremdenfeindlichkeit auch Deutschen gegenüber, etc.
Viel Erfolg!
 
Kein Problem.

Wandere gerne aus in die Schweiz.

Dort fliegen allerdings auch keine gebratene Tauben von den Dächern.

Gruß Hajooo
Da wird aber nach Leistung geschaut und nicht jeder reingelassen und Mrd. € verschenkt, habe noch vor wenigen Jahren durchgehend 50 bis 60 Stunden gearbeitet pro Woche, auch wenn es verboten ist, juckt niemanden, bis ich die Schnauze voll hatte und auf die Kündigung gewartet habe. Mir wurden jedes Jahr mind. 20k€ vom Sozialstaat geklaut (mit AG Anteil) obwohl ich nicht sozialversichert sein möchte, ich kann auch 16h am Stück das ganze Jahr über arbeiten, nur der Stundenlohn muss stimmen, Steuern und Allgemein Abgaben gering. Die mind. 20k€ die mir vom Sozialstaat geklaut wurden, hätte ich lieber 1🤐 aufs Netto bekommen, bei St.1 wird man so hart übern Tisch gezogen, viele junge Leute wollen nicht mehr arbeiten und kann ich verstehen, selbst 3k€ Netto sind kein Einkommen in der heutigen Zeit.

Mmh, ja... Zu sagen, man brauche die Gesellschaft nicht, aber dann doch nach Sozialleistungen zu fragen, finde ich zumindest schwierig...
Wie auch immer: schon beim ALG 1- Bezug kannst Du nach Fortbildung fragen. Wichtig ist, dass Du nachweisen kannst, dass Dich die Fortbildung, die Du anfragst, wieder für den Arbeitsmarkt qualifiziert. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es hilft, wenn man ein paar Stellenausschreibungen vorlegt, in denen die Qualifikation die man erwerben möchte, erwähnt wird. Ich kann mir vorstellen, dass dann bei einer relativ teuren Fortbildung auch noch mal genauer hingeschaut wird, ob es wirklich nötig ist.
Während der Zeit der Fortbildung verlängert sich auch die Zeit in der Du Arbeitslosengeld beziehen kannst, bevor Du ALG2 in Anspruch nehmen musst. Details dazu bekommst Du bei der Agentur.
Zuletzt sei noch darauf hingewiesen, dass 120K Franken ein super Gehalt ist, allerdings die Kosten in der Schweiz auch entsprechend hoch sind. Im Idealfall kannst Du aber als Grenzgänger/in in D. leben und einkaufen, und z. B. in Basel arbeiten.
Ich würde mich noch mal gut darüber informieren, und auch über gesellschaftliche Fragen, Fremdenfeindlichkeit auch Deutschen gegenüber, etc.
Viel Erfolg!

Ich würde gerne auf die Hilfe AV verzichten, wenn ich vollständig vom Sozialstaat befreit bin, dann würde ich auch bei max. 15% Lohnsteuer auch 10h und mehr arbeiten pro Tag.

Ich kann die Weiterbildung nicht machen, da mein Techniker Maschinenbau erst nächstes Jahr fertig ist und die darauffolgende Fortbildung (international welding technologist) ich erst machen kann, wenn ich den Techniker Maschinenbau fertig habe, dann folgt international welding inspector und ZfP, in Deutschland würde ich dann zwischen 60 bis 70k€ Brutto für den Anfang verdienen, lohnt nicht bei den Abgaben. Die Fremdenfeindlichkeit gegenüber Deutschen ist nur auf den Bereich Handwerk beschränkt, da die Deutschen die Löhne drücken, wofür ein Schweizer nicht arbeiten gehen würde, reißt sich der Deutsche ein Bein für aus.
 
Ich habe gearbeitet, aber kein bock mehr, will über Bürgergeld eine 20k€ Weiterbildung machen und dann Auswandern in die Schweiz. Momentan ALG1. Beim Bürgergeld liegt der Fokus massiv auf Weiterbildung und die würde 4 Monate dauern, danach kann ich mind. 120k Franken verdienen im Jahr.

Warum ich aus Deutschland raus und für die Gesellschaft nichts machen will? Die Steuern und Sozialabgaben sind zu hoch, ich brauche die Gesellschaft nicht und sie nutzt mir auch nichts, Deutschland hat fertig, von Klimaschwurbeln bis Realitätsverweigerern die ich durchfüttern soll, NÖ kein bock. 🙂
Ich wäre hilfreich gewesen wenn du das in deinem Eingangsbeitrag geschrieben hättest.
Spannend ist hier nämlich die Frage, ob man dir soziale Hilfen auszahlt, wenn du bislang gut verdient und vielleicht sogar von dir aus gekündigt hast.
Was du machst geht an dem Sinn des Bürgergeldes vollkommen vorbei. Du versuchst das maximale aus der Sozialleistung herauszuholen um dann deine Arbeitskraft in einem fremden Land zur Verfügung zu stellen. Damit machst du auch genau das, was du eigentlich kritisierst: Nämlich das System zu deinem Vorteil ausnutzen.

Bedenke auch wie ein künftiger Arbeitgeber in der Schweiz darauf reagiert. All das was du bislang gesagt hast, würde mich als schweizer Unternehmer nicht dazu bewegen, dich einzustellen.
 
Ich wäre hilfreich gewesen wenn du das in deinem Eingangsbeitrag geschrieben hättest.
Spannend ist hier nämlich die Frage, ob man dir soziale Hilfen auszahlt, wenn du bislang gut verdient und vielleicht sogar von dir aus gekündigt hast.
Was du machst geht an dem Sinn des Bürgergeldes vollkommen vorbei. Du versuchst das maximale aus der Sozialleistung herauszuholen um dann deine Arbeitskraft in einem fremden Land zur Verfügung zu stellen. Damit machst du auch genau das, was du eigentlich kritisierst: Nämlich das System zu deinem Vorteil ausnutzen.

Bedenke auch wie ein künftiger Arbeitgeber in der Schweiz darauf reagiert. All das was du bislang gesagt hast, würde mich als schweizer Unternehmer nicht dazu bewegen, dich einzustellen.

Ich habe semi verdient, da es bei St.1 in Deutschland keinen Unterschied macht, ob du 30 oder 40 Stunden arbeitest oder 50 Stunden und in meinem Fall 60 Stunden. Die ALG 1 Sperre von 3 Monaten habe ich ausgesetzt, bin in Urlaub gefahren, Einkommen über 60k€ habe ich, aber z.B. teures Auto kaufen und im Vertrag steht der Vater drin oder sowas in der Richtung wird mir schon was einfallen, es gibt genug Wege, um sich finanziell offen zu legen und zu zeigen, man ist ein armer Mann, momentan hab ich knapp 100k€ Privatvermögen, kriegt man aber weg, im Notfall haue ich es für ne Weltreise aufm Kopp die 40k€ oder man verschenkt das Geld nachweislich was auch immer...

Ich will so viel es nur geht vom System rausholen, weil ich gegen meinen Willen dort eingezahlt habe und versuche auf +/- 0 zu kommen! Soll mich der Teufel holen, wenn ich in Deutschland so wie früher wieder malochen sollte. Die Schweizer sind dankbar für jeden Ausländer, der nicht zu billig Löhnen arbeitet, sondern einen Mehrwert bietet. Krankenversicherung waren glaub mit AG Anteil fast 8k€ pro Jahr, obwohl ich nur 2x beim Zahnarzt war zur Kontrolle, finde den Fehler... Die 100€ hätte ich auch selbst bezahlen können. Das System ist für Leistungsbringer so unfair und wenn man in Deutschland nicht erben tut, brauchst nicht arbeiten gehen, ich könnte mir bei 60 bis 70k€ Brutto kein Haus leisten, welches nicht zum Abriss bestimmt ist. In meiner Gegend braucht man mind. 500k€ für ne Schrottbude wo man kernsanieren muss. Den Fehler, welche meine Eltern gemacht haben mit ganze Leben malochen werde ich nicht machen. 🙂

Danke für deine Meinung!
 

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