Hi Ho,
vorab die USA sind kein Kontinent @ MagicSun. Wenn Du damit meinst, dass deine angesprochene Mentalität auf ganz Nordamerika zutrifft, muss ich dich enttäuschen. Es gibt da noch so ein kleines unbedeutenes Land im Norden Nordamerikas namens Kanada, welches eine etwas andere Mentalität an den Tag legt im Bezug auf Waffen und Kriegsführung.
Es ist unbestritten, dass die USA einen der dümmsten Regierungschefs in ihrer Geschichte derzeit an der Macht positioniert haben. Er ist aber nur die Marionette. In einem so stark neoliberlistisch ausgerichtetem Land, handeln Politiker, hier das höchste Entscheidungsorgan Georg Bush jr., nicht im Sinne des Volkes, sondern im Sinne der Wirtschaftslobby. Im Bezug auf Afghanistan und Irak ist der Krieg sicherlich zu einem Großteil auf Ölmogule und Waffenhersteller zurückzuführen. Es ist ein Irrglaube, dass die USA eine Weltpolizei sei. Sie zieht doch nicht in den Irak oder nach Afghanistan ein, weil ihr die Menschen so leid tuen, die unter diversen Schreckensherrschaften zu leiden haben. Da gäbe es bestimmt stärker betroffene Regionen (Zentralafrika, Nordkorea usw.) Die USA zieht in diese Länder ein, da die geldgebenden Wirtschaftsinteressen Druck machen und ein Verlust von Ölquellen fürchten und etwas zynisch aber mit vollem Ernst gesagt: Die Waffenproduzenten wollen auch ihre Daseinsberechtigung. Ohne Krieg würde es sie nicht geben, und diese sind gerade in politisch konservativen Kreisen der USA mit die größten Geldgeber.
Zum amerikanischen Volk ist zu sagen: Sie sind nicht unintelligent, nur aufgrund von teils miserabler Schulbildung, hervorgerufen durch ein phänomenal schlechtes Bildungssystem, zum Teil einfach ungebildet. Ob dies systematisch von den Regierungen forciert wird, um eine "ruhige" Gevolkschaft hinter sich zu haben ist zu diskutieren, es macht zumindest stark den Eindruck.
Schönen Gruss