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Budgets festlegen und Geld ansparen

Das ist richtig.
Ich habe auch immer sparsam gelebt.
Notgroschen gibt es , ich muss mich oft selbst erinnern, dass ich mir Sachen leisten kann.
Ich habe keine Geldschwierigkeiten, dafür bin ich dankbar.
Man kann das ,was man gelernt hat, nicht einfach so ablegen.
Überteuerte Kleidung würde ich nie kaufen.
Dafür gebe ich lieber Geld für Urlaub aus, z.B.
Ich musste vorher auch immer Prioritäten setzen. Das war bei mir, dass ich mir Auszeiten mit den Hunden nehmen möchte. Dafür hätte ich an anderen Sachen halt etwas sparsamer sein müssen. Das ist ja bei fast allen Leuten so. Nun ist es halt so, dass T durch sein Traden finanziell in ner ganz anderen Liga spielt als ich. Er hat mein Depot zwar auch schon stark vermehrt, aber ich hab ihm nur nen kleinen Betrag zum „ zocken“ gegeben. Meine Angst dass was schiefgeht ist noch zu groß .
Und durch seinen Motorradunfall damals hat er auch gesehen wie schnell alles vorbei sein kann.
Logisch, dass er da in finanzieller Hinsicht nicht so sparsam ist wie ich.

Auf jeden Fall wird es jetzt keine Budgets geben und ich werde auch nix aufschreiben.
Ich werde nur 1x im Monat unauffällig auf unsere Kontostände gucken. Solange sie nach oben gehen ist alles okay. T macht da kein Geheimnis draus. Wenn ich ihm beim Traden zugucke sehe ich die Zahlen. Das ist also kein Hinterherspionieren.

Es tut gut auch mal Meinungen von unbeteiligten Leuten zu hören.
Allen die geantwortet haben, daher ganz herzlichen Dank .
 
Auch danke für deine Rückmeldung.
Anscheind muss ich meine anerlernte Sparsamkeit dann doch etwas lockern. Ist schwierig wenn man gelernt hat sparsam zu sein. Vor paar Monaten hab ich noch versucht so sparsam wie möglich zu sein um mir meine Auszeiten leisten zu können. Durch den Job und die vielen Vorteile auf dem Hof und T ist das auf einmal alles einfacher.
Denke manchmal ich träume, weil alles was vorher so schwierig aussah und genaues Kalkulieren erforderte auf einmal so leicht erscheint.


Es ist wie immer im Leben, zwei Wege zwei Ansichten.
Irgendwann wirst du vielleicht ein Stück auf ihn zugehen und er auf dich🙂
Das nennt man dann wohl Kompromiss ^^

Dir geht es irgendwann so wie mir, der eine möchte Leben weil er soviel Arbeitet.
Der andere sparen und Geld anhäufen.

Kompromiss? Vorschläge
"Bitte hier einfügen."


Ich schaue inzwischen weg und kommentiere die Situation nur noch.
Mache einmal im Jahr den Kassensturz fertig.
 
Also wir haben da ein ganz klares Modell (also klar für uns)
1. Jeder hat sein eigenes Konto, wohin das Gehalt geht
2. Es gibt ein gemeinsames Konto, wo alle Fixkosten zu je 50% hingehen, also Hausnebenkosten, Strom, Internet, monatliches Budget für Essen, Trinken, das überweisen wir dorthin jeden Monatsanfang. Bleibt etwas übrig, dann wird es 50:50 zurücküberwiesen. Immer absolute Klarheit.
3. Extras wie Theater, Kino ausgehen werden zu 50% von jedem aus dem eigenen Konto gezahlt
4. Jeder sorgt für eigene Rücklagen, wenn das Einkommen für größere Anschaffungen mal nicht reichen sollte (neue Waschmaschine, neue Heizung oder sonstwas), dann kann man seine 50% aus den Anlagen aufstocken. Was das Sparen angeht, sind wir da recht ausgeglichen, weder mein Mann noch ich haben da deutlich mehr oder deutlich weniger auf der Kante, die Kinder werden es irgendwann erben und müssen dann sicherlich nicht mehr arbeiten, wollen es aber.
5. Persönlichen Bedarf zahlen wir auch selbst, er seine Sachen, ich meine Sachen. Er hat nichts mit meinen Klamotten zu tun, ich nichts mit seinen oder Kosmetik, Schuhe, Auto, Hobbies,….
6. Firma hat eigene Konten und Zuordnungen, das versteht sich von selbst, läuft aber ebenso 50:50.

Wir handhaben das so seit wir vor knapp 30 Jahren ein Paar wurden und es gab noch nie darüber irgendwelche Ungereimtheiten.
 
Ich verstehe nicht ganz, warum du das Sparen für dich aufgeben möchtest. Klar, raushauen kann jeder, aber du könntest auch an dieser Tugend festhalten und z. B. etwas für deine Altersvorsorge tun. Denn es ist ja nicht in Stein gemeißelt, dass jetzt alles so bleibt, wie es ist. Irgendwas kann immer mal sein.
Ich habe z.B. irgendwann angefangen, in Edelmetalle zu investieren. Nicht alles, einen kleinen Teil so als ''Notfallwährung''. Auch ein paar ETF's laufen auf meinen Namen. Und eine gewisse Summe an Bargeld liegt auf meinem Tagesgeldkonto.
Meine Frau macht das ebendso. Wir haben zwar gegenseitige Vollmachten, aber diese Sachen sind dennoch meins bzw. ihrs. Und da kann ich an meinen Teil auch ran gehen, wie ich es für richtig halte.
Gemeinsam haben wir ein Konto, wo wir jeder jeden Monat einen fixen Betrag einzahlen. Was da übrig bleibt geht auf ein Unterkonto, aus dem wir Reperaturen oder Anschaffungen bestreiten. Und wenn da zu viel aufläuft, überlegen wir gemeinsam, wo wir das investieren, damit es keinen Schimmel ansetzt... Meist investieren wir das dann ins Haus. Irgend etwas gibts da immer, was man noch machen möchte.
Aber einfach nur ausgeben, weil es grad da ist, das liegt mir nicht. Dafür habe ich auch schon ganz unten gelebt, von Sozialhilfe. Und ich weiß einfach, dass man da auch schnell wieder hin kommen kann.
 

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