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Buddhismus und Wiedergeburt

Ja, wir leben und wir sterben.

Das weiß ich auch schon immer.

Muss mal sagen, das bringt mich jetzt persönlich nicht unbedingt weiter. Auch dieses Gesülze bezüglich dialektisch usw ist für mich eigentlich intellektuelles Geschwafel, womit ich wirklich nichts anfangen kann.

Könnte mir vorstellen, dass mir so ein Mönch oder so ähnlich das für mein einfach gestricktes Wesen besser erklären könnte.

Trotzdem danke für eure Bemühungen.

Ich schätze deinen Frohmut und lese dich gerne. Vielleicht solltest du etwas geduldiger sein?

https://www.youtube.com/watch?v=IUEkDc_LfKQ
 
Naja, tauscht euch nur aus mit eurem Wissen über Buddhismus und mit euren Erfahrungen bei irgendwelchen Veranstaltungen. War auch mal auf so einer Veranstaltung in Berlin. Da habe die da vorne gebetet bis zum Geht nicht mehr. Man hat nur leider nicht verstanden, worum es ging.

Aber naja, mir wurde ja von Masi gesagt, ich solle mich einfach mal informieren. Ich dachte mal, ich informiere mich bei Menschen, die das irgendwie leben, bzw. irgendwas damit zu tun haben.

Aber füt mich kam eigentlich nur abgehobenes elitäres Gehabe heraus. Sorry, dass ich das so empfinde.
 
Naja, tauscht euch nur aus mit eurem Wissen über Buddhismus und mit euren Erfahrungen bei irgendwelchen Veranstaltungen. War auch mal auf so einer Veranstaltung in Berlin. Da habe die da vorne gebetet bis zum Geht nicht mehr. Man hat nur leider nicht verstanden, worum es ging.

Aber naja, mir wurde ja von Masi gesagt, ich solle mich einfach mal informieren. Ich dachte mal, ich informiere mich bei Menschen, die das irgendwie leben, bzw. irgendwas damit zu tun haben.

Aber füt mich kam eigentlich nur abgehobenes elitäres Gehabe heraus. Sorry, dass ich das so empfinde.

NEIN. Das hier ist dein Faden. Sage einfach, was dich interessiert, was du wissen möchtest. Zumindest ich werde mich bemühen, dir nach bestem Wissen und Gewissen zu antworten.
 
Hallo Tsumanie, ich lese dich auch gerne,

obwohl du manchmal für mich einfach ein Rad ab hast.

Trotzdem lese ich viel von dir, auch in deinen Gedanken. Vieles verstehe ich nicht, aber ich versuche immer wieder zu verstehen.
 
Also, ich hatte schon als Kind Angst vor dem Tod. Der Tod bedeutet für mich nichts. Nicht mehr existent zu sein, nichts mehr fühlen, eben nichts.

Ich hab versucht mir vorzustellen, wie das "Nichts" ist. Das kann man sich eben nicht vorstellen. Das hat mich als Kind manchmal fast verrückt gemacht. Hatte auch oft Angst, zu sterben, wenn ich abends ins Bett ging. Naja, hatte nebenbei auch immer Alpträume, in denen man mich umbringen wollte.

Muss mal sagen, masi, mit deinen theoretischen Ausführungen kann ich nichts anfangen.

Nur, wer herausfindet, was der Tod ist, kann herausfinden, was Leben ist. Und Sex ist Tod, und der Tod ist sexuell. Hat was von Freud, der sagte, es gibt den Todestrieb und den Sexualtrieb.

Ich versuche, dich da zu verstehen. Bei mir ist es etwas anders.

Natürlich muss jeder irgendwie lernen, wie die Welt tatsächlich ist. Ich selbst bin da noch nicht so weit gekommen. Denn wenn man sich zu sehr überlegt, was Existenz und Nichts eigentlich ist, wird man vollkommen verrückt im Kopf.

Wo ist bspw. die Grenze des Universums, und was kommt danach?

Ich sagte mal, dass ich schon bei den Grenzen des Universums war, und dann wieder zurück bin, aber das war natürlich nur ein Scherz.

Ich war schon weit über die Grenzen dieses Univerums hinaus. 🙂

~~~

Ich weiß, dass man sich unheimlich viele Gedanken über alles machen kann, aber manchmal reicht ein regnerischer Sommernachmittag schon aus.
 
Um den Buddhismus zu verstehen braucht es wie bei allem was man verstehen will die innere Hingabe und die Beschäftigung damit.

Das sind nur Ausschnitte die hier geschrieben werden.

Ich empfehle dir ein Buch über den Buddhismus zu lesen um die Lehre des Buddhismus zu verstehen.
Wenn du mit Herzen dabei bist wirst du es fühlen und weiterlesen wollen.
 
kein ding. wenn das für dich so ist dann soll es so sein. für andere ist es halt anders. für andere ergibt dein gerede keinen sinn. und beides sagt nichts über den wahrheitsgehalt aus. ob ich mir etwas vorstellen kann oder nicht, sagt nichts über dessen wirklichkeit aus. über die entgültige, höchste wahrheit lässt sich eh nichts sagen. jedes wort darüber ist eine lüge bwz eine halbwahrheit. tut mir leid das du nicht die antworten bekommen hast, die du hören wolltest. aber religiösität ist ja auch kein zwang. wenn es nichts für dich ist, wenn dieses bedürfnis nicht aus dir selbst entspringt, dann kehre ihr den rücken und lebe dein leben ohne sie. dann schlage dir das alles aus dem kopf. der religiösität ist das hupe. sie kann ohne uns, wir aber nicht ohne sie.


Na ja, die Religiosität ist schon eine Erfindung des Menschen. Ohne Menschen gibt es auch keine Religiosität.

~~~

Der Mensch muss immer an etwas glauben? Wäre mir da nicht ganz so sicher.
 
Sehe das tatsächlich wie du, masi. Nicht ausschließlich, aber auch. Mag zwar auch andere Strömungen geben, aber soweit mir bekannt ist, spielt auch im Buddhismus das "eins-sein" mit dem Universum/Existenz eine große Rolle, wodurch sich das "Problem mit Tod und eventueller Wiedergeburt" erheblich reduziert. In dem mir bekannten Buddhismus geht es auch nicht so sehr um Dialektik oder allgemein Gegensätze, sondern eher um Verständnis, (Selbst-) Erkenntnis und fließende Übergänge.

Wenn man nach dem Energieerhaltungssatz der Physik geht, und dass alles aus Elementarteilchen besteht, wird ohnehin alles "wiedergeboren". Insofern mag ich gleichfalls mal als Ziegelstein und ein Teil des Raumschiff Enterprise wiedergeboren werden, unter vielen anderen Dingen.

Was nun Geist und Körper betrifft, würde ich sagen, dass der Geist etwas mehr Möglichkeiten/Freiheit hat, wobei das allerdings auch nur zutreffend ist, wenn wir nicht einem vollständigen/ganzheitlichen Determinismus unterliegen. Es konnte ja bislang noch niemand beweisen, dass es sowas wie einen freien Willen/Entscheidung überhaupt gibt. Auch die heisenbergsche Unschärferelation, "Spaltexperiment", etc., sagt ja nichts über die Beweisbarkeit aus, sondern nur über die nicht mögliche Beobachtbarkeit.

Insofern sind freier Wille, mögliche Gestaltbarkeit des Lebens und Gerechtigkeit eine Frage des Glaubens.

~~~

Vielleicht ist das, was man glaubt, glauben möchte, etc., und daraus heraus tut, von weitaus größerer Relevanz, als man sich manchmal zugestehen möchte.

Und nein, ich meine das nicht in einem strikt religiösen Sinne, bzw. auf eine der zahlreichen Religionen dieser Welt bezogen.

Wir sollten besser bei den Fakten bleiben?
 
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