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BSR Streik, BVG Streik, andere Streiks im öffentlichen Dienst

Zuletzt sind in meiner unmittelbaren Nähe zwei Linienbusse zusammengekracht. Es gab über 30 Verletzte. Die Ursache ist zwar noch nicht eindeutig geklärt, aber es gibt jetzt schon Gerüchte, dass der Schuldige zur Arbeit gegangen ist, obwohl es ihm nicht gut ging. Ich denke, da wird viel Druck bei der Verkehrsgesellschaft ausgeübt, auch auf Kranke, da es einfach zu wenig Busfahrer gibt. Also es geht nicht nur um Geld, sondern auch um Arbeitsbedingungen.

Ich bin übrigens auch wegen einer zu kleinen Erwerbsminderungsrente in der Grundsicherung und kann mir nicht ständig ein Taxi leisten.
 
Gibt es denn niemanden bei die im Umfeld, der dir da helfen kann?
Oder in der Seniorengruppe, der dich abholen kann?
Gibt es denn niemanden bei die im Umfeld, der dir da helfen kann?
Oder in der Seniorengruppe, der dich abholen kann?
Die Leute aus der Seniorengruppe fahren überwiegend überhaupt nicht Auto.

Der Ort der Senioren-Theatergruppe ist am anderen Ende der Stadt. Und weil die anderen Teilnehmer ebenso nicht wissen, wie sie an den Ort kommen sollen, obwohl sie viel näher wohnen, fallen dann die Probentermine ständig aus.

Mein Bruder, der noch 12 Jahre älter als ich ist, fährt inzwischen in der Stadt auch kaum noch Auto. Weil es dort eben auch Riesenprobleme gibt, vorwärts zu kommen. Und es teilweise total stressig ist. Der wohnt auch am anderen Ende der Stadt.

Meine beste Freundin, auch Rentnerin, fährt kein Auto mehr, weil sie vor einiger Zeit einen kleinen Unfall hatte. Sie hat Angst. Ihr Mann arbeitet sehr viel als Arzt in einem Krankenhaus, dort gibt es auch sehr viele Probleme wegen Personalmangel. Dort gibt es ja berechtigterweise auch manchmal kurze Warnstreiks. Über einen unbefristeten Streik können die aber nicht diskutieren, dann würde die Gesundheitsversorgung total flach fallen.
Also der hat absolut keine Zeit.

Ein anderes befreundetes Paar lebt außerhalb von Berlin. Ein befreundetes Paar, die einzigen, die in der Nähe wohnen, haben sich auch abgewöhnt mit dem Auto zu fahren.

Die Frau arbeitet noch, der Mann hat erst eine schwere Gürtelrose im Gesicht durchgemacht, wovon auch das Auge sehr betroffen war. Er fährt auch nur noch sehr selten Auto. Konnte er auch lange nicht.

Einige fahren viel Fahrrad. Ich bin früher auch viel Fahrrad gefahren. Erstmal traue ich mich das nicht mehr richtig, weil ich bei dem vielen Verkehr einfach Angst habe, zweitens fühle ich mich inzwischen mit meiner Hüftproblematik da eben auch nicht sicher.

Abgesehen davon haben alle eben auch noch viele eigene Termine, sind sehr beschäftigt.
 
Wenn du mehr Bekannte/Freunde mit Auto hättest (vor Ort) würden diese dich bestimmt mal zum Einkaufen, zum Seniorentheater oder auch mal zum Arzt fahren. Deshalb schrieb ich ja oben, tu etwas gegen zu wenig Bekannte/Freunde, leichter hat du es dann auch wenn du etwas für dein Selbstwertgefühl tust.
Dass solche Bekannte/Freunde nicht vorhanden sind, liegt nicht am öfftl. Dienst
[/QUOTE]

Ich habe eigentlich keine Lust mehr, auf dieser Ebene mit dir zu diskutieren.

Ich empfinde das als sehr arrogant und nicht angemessen. In meinem.vorherigen Beitrag hatte ich die geschrieben, wie das mit den Freunden ist.

In dieser Stadt hat nämlich keiner mehr Lust oder Kraft, mit dem Auto zu fahren. Meine Freunde sind aufgrund meines Alters ja auch nicht mehr die Jüngsten.

Ich glaube, das ist das Letzte, was ich noch zu diesem Thema schreiben werde.
 
Abgesehen davon, möchte man ja selbst nicht so als hilfesuchend seinen Freunden gegenüber begegnen..Die ja aufgrund ihrer eigenen Situation genug zu tu tun haben.

Was ich jetzt organisiert habe, ist, dass mein Bruder mit mir vor meinem Krankenhausaufenthalt einkaufen fährt, weil ich wahrscheinlich kurz vor Ostern entlassen werde, Also Fteitag oder Samstag. Tja, und die Woche vor Ostern bin ich eben im Krankenhaus. Wegen der OP.

Wenn ich dan entlassen werde für ein paar Tage vor der Reha, sind das eben Feiertage. Da kann ich dann nicht einkaufen gehen, selbst wenn ich das nach der OP schaffen könnte.

Tja, und wie gesagt, ist da gerade noch der Samstag vor meines Krankenhausaufenthalt,
der am Montag beginnt, möglich. Weil bis dahin ist er verreist mit seiner Frau.

Ich habe schon das Gefühl, dass ich mich hier die ganze Zeit rechtfertige.
Aber dieses: Schaff dir doch einfach genug Freunde an, die dir im.Falle eines Streikes helfen können, empfinde ich wirklich als arrogant und verletzend.

Wisst ihr eigentlich wieviel alte einsame Menschen in der Stadt leben, die gehbehindert sind, z. B. mit Rollator unterwegs sind? Die sind noch viel viel schlimmer dran als ich.

Sagt ihr denen auch, die sollten doch vielleicht mit dem Fahrrad fahren, oder sie sollten sich doch um genug Freunde kümmern, die sie mit dem Auto fahren?

Wisst ihr überhaupt, was in Berlin los ist?

Wieviel Straßen gesperrt werden wegen Baustellen, dann das Problem mit der Ringbahnbrücke, weswegen jetzt auch die S Bahn unter der Brücke nicht mehr fahren kann usw.

Man kann sicherlich darüber diskutieren, ob die Forderungen von Verdi angemessen sind oder nicht,

Und da kann es unterschiedliche Meinungen geben.

Aber mir zu sagen, dass mein einziges Problem wäre, dass ich nicht genügend Freunde hätte, finde ich einfach unverschämt.

Ja, und ich blicke bisher noch nicht, um wieviel Geld es eigentlich bei den Busfahrern geht. Mit Prozentzahlen kann ich nicht so viel anfangen.

Was ich u. a. gelesen hatte, dass Verdi 750 Euro pro Monat mehr fordert, dass zuletzt 600 Euro von der BVG angeboten wurden.

Ob das jetzt stimmt, weiß ich nicht.

Ansonsten, wenn alle Forderungen gerechtfertigt sind, dann darf ich doch trotzdem auf die Folgen eines Streikes für die Menschen hinweisen, ohne dann blöd angemacht zu werden.

Ansonsten kostet ein Einzelfahrschein zur Zeit 3.80 Euro.

Falls es jemanden interessiert.
 
Aber dieses: Schaff dir doch einfach genug Freunde an, die dir im.Falle eines Streikes helfen können, empfinde ich wirklich als arrogant und verletzend.
Ich melde mich hier zu Wort, weil das von mir kam.

Ich weiß nicht, wo genau dein Problem ist.
Du selbst hast geschrieben, dass dir das Seniorentheater Selbstbewusstsein und Sozialkontakte bringt.
Jetzt geht es eben nicht weil gestreikt wird.

Was liegt da näher wenn man Freunde und Bekannte in seiner nächsten Umgebung hat, die man mal wg. "bringen" fragen kann. Auch das hebt das Selbstbewusstsein/-sicherheit.

Du findest es "arrogant und verletzend", das war keine Absicht.
Nur ein Rat, wo es dir überlassen bleibt ob du ihn annimmst oder nicht!

Es müssen noch nicht mal Freunde sein, die dich i-wohin bringen können, das können auch Nachbarn oder sonstige Bekannte sein.
Ich finde es schlimm, wenn du erkennst, dass dies nicht gegeben ist, aber nichts dagegen unternimmst.

Wisst ihr eigentlich wieviel alte einsame Menschen in der Stadt leben, die gehbehindert sind, z. B. mit Rollator unterwegs sind? Die sind noch viel viel schlimmer dran als ich.
Der öfftl. Dienst (Bus-/Bahnfahrer) hat nur die Aufgabe Personen von A nach B zu bringen, er hat nicht die Aufgabe die Einsamkeit zu vertreiben.
Wer vor dem Streik bereits einsam war, der auch während des Streikes einsam bleiben.
Das Streiken selbst ändert da gar nichts

Sagt ihr denen auch, die sollten doch vielleicht mit dem Fahrrad fahren, oder sie sollten sich doch um genug Freunde kümmern, die sie mit dem Auto fahren?
Das hat man dir auch nicht angeraten und ich denke, dass du hier mehr als übertreibst.
Du verdrehst, was ich geschrieben habe.

Wieviel Straßen gesperrt werden wegen Baustellen, dann das Problem mit der Ringbahnbrücke, weswegen jetzt auch die S Bahn unter der Brücke nicht mehr fahren kann usw.
Das ist eine Angelegenheit der Stadtplanung, hat aber mit dem Streik nichts zu tun.

Egal wie viele Baustellen und gesperrte Straßen es gibt und warum eine Bahn nicht mehr fahren kann - dass ändert sich ja nicht weil gestreikt wird. Oder nicht gestreikt wird.

Aber mir zu sagen, dass mein einziges Problem wäre, dass ich nicht genügend Freunde hätte, finde ich einfach unverschämt.
Auch hier, verdrehst du wieder die Worte.
Man kann nur davon ausgehen was du selbst geschrieben hast.

Niemand, auch ich nicht, hat geschrieben dass du nicht ausreichend Freunde hast.
Aber schön wären doch auch Freunde in unmittelbarer Nähe, oder nicht?
Dann tu doch etwas dafür......

Wären sie vorhanden würde doch so mancher dir einen Gefallen erweisen, wie du ihnen sicher dann auch. Das wäre doch schön?

Warum beantwortest du denn die Fragen nicht? (Vorschläge für die Gemeinde, Plan B falls gestreikt wird)

Man kann doch nicht immer nur in Erwartungshaltung gehen und wenn es dann nicht läuft wie bisher, dann schimpfen?

Ich bin immer noch der Meinung, dass hier auf hohem Niveau gejammert wird.

Der Streik dauert ja nur kurz und solange kann man ja mailen, chatten oder wie du, das Internet, oder gar ganz altmodisch, das Telefon nutzen.
Sozialkontakte kann jeder haben, auch während eines Streikes

Ich bin jetzt raus hier, da du so manches durcheinander bringst und die Worte verdrehst
 
Naja, woher sollen die Freunde oder Bekannte in unmittelbarer Nähe denn kommen?

Bezüglich Nachbarn, also in meinem Haus besitzt niemand ein Auto. Abgesehen davon kenne ich gerade mal zwei bis drei Leute wirklich ein wenig in meinem Haus. In den anderen Wohnungen wird ständig ein und ausgezogen, nachdem die Alten gestorben sind oder in eine Pflegeeinrichtung gekommen sind.
Und es geht doch recht anonym zu zwischen den Nachbarn. Ist eben Berlin.

Ich wohne in einer Siedliung, in der bisher die Miete noch einigermaßen erschwinglich ist für die Mieter. Also, die Mieter haben auch wenig Geld. Autos haben deshalb auch nur wenige Mieter.

Ich wollte mich eigentlich nicht schon wieder rechtfertigen.

Eigentlich wollte ich ursprünglich einfach darauf hinweisen, dass so ein Streik für manche Menschen halt schwerer auszuhalten ist.

Und dieses: "Suche dir doch Leute mit Auto in unmittelbarer Umgebung, arbeite an dir", finde ich in diesem Zusammenhang einfach daneben.
 
Wusste gar nicht, dass die Bedingungen schlecht sind.
Naja, ich denke, es gibt schon schlechte Bedingungen. Hängt nicht immer mit zu schlechter Bezahlung zusammen. Im Pflegebereich, zumindest bei dem Pflegepersonal hat sich das Gehalt in den letzten Jahren schon verbessert. Zumindest im Krankenhaus. Das weiß ich von Leuten, die noch vor einigen Jahren selbst in der Pflege gearbeitet haben, die nicht in den Genuss der besseren Bezahlung kamen.

Trotzdem gibt es zu wenig Menschen, die diesen Beruf machen wollen, es gibt einfach dadurch zu wenig Personal.

In Kitas ist das ähnlich. Den Erziehern gönne ich auch mehr Geld, aber es gibt zu wenig Menschen, die diesen Beruf machen wollen. Ausserdem ist der Anspruch an Erzieher riesengroß.

Man kann eben einfach nicht neues Personal backen, das ist auch das Problem.

Bei der BVG in Berlin ist es wohl so, dass Berlin an letzter Stelle steht mit dem Gehalt. In anderen Regionen gibt es mehr. Und es gibt zu wenig, die bei der BVG arbeiten wollen.

Insofern hatte ich schon verstanden, dass die Mitarbeiter der BVG streiken, aber jetzt schon fünfmal seit Anfang des Jahres, vor kurzem noch mit der Androhung eines unbefristeten Streiks. Das geht ja bis zum Schlichtungstermin erstmal gottseidank nicht.

Q
 

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