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Brief an Schwiegertochter

🙂
Bedenke, dass dies ein schriftliches Dokument ist, wenn du ihn abschickst wird sie ihn in den Händen halten und immer wieder etwas gegen dich haben. So schadest du der Beziehung zu deinem Sohn und zu deiner Schwiegertochter. Das deine Schwiegertochter dir durch die Aktion von ihr unsymphatisch geworden ist, verstehe ich doch bin ich der Meinung das nicht sie alleine die Schuld trägt. Dein Sohn ist der Vater, und ER hat zu entscheiden wielange er seine Tochter sieht. Und wenn er das für seine baldige Frau reduziert, ist er es selbst Schuld.
 
Hallo Nachtfalter,

wie meine Vorrednerin kann ich Rina auch sehr gut verstehen. Hätte mein Freund eine Tochter und die dazugehörige Exfreundin würde ich auch versuchen das nicht ganz so nah an mich ranzulassen. Vielleicht mag sie die kleine, aber sie scheint auch noch sehr jung zu sein und wünscht sich selber eine kleine Familie mit Deinem Sohn aufzubauen. Das Dein Sohn nun schon eine Tochter hat und somit irgendwie an eine Frau gebunden ist ist für sie vielleicht einfach nicht so leicht. Was spricht dagegen das sie Eure Enkeltochter vielleicht mag aber nicht gleich Mamaersatz sein möchte wenn die kleine kommt?
Ich würde das auch nicht wollen und finde Rina hat das Recht es selber zu entscheiden.

Aber mal ehrlich, meinst Du nicht es ist für die Kleine ein bisschen viel, ich mein immerhin hat sie schon einen neuen Papa bekommen, dann ist sie manchmal bei Euch und sieht Ihren richitgen Papa, muss es sein das sie von deren Seite nun auch noch eine "neue Mama " bekommt? Ganz schön viel für so ein kleines Wesen finde ich.

Das Famielienmuster sich über Generationen immer wiederholen heisst das sie nicht gelöst wurden. Dein Sohn gerät nicht durch "unglück" an "solche" Frauen, es zieht sie sich selber an, immerhin hat er sie sich ausgesucht und wurde offensichtlich gewarnt ( was im übrigen nichts heisst) Das zeigt auch Deine Reaktion, wärst Du frei davon würdest Du es auch einem anderen Blickwinkel sehen. Allerdings spricht es für Dich das Du Dein Herz für diese Angelegenheit öffnest!!

Dein Sohn hat ein recht auf eine eigenes Leben. Es kommt mir so vor als ob Du immernoch versucht alles ins "rechte" zu rücken-für Ihn ? Oder für Dich?

Noch dazu schreibst Du das Du Deinen Mann langsam überzeugt hast .. darf er auch keine eigene Meinung haben ? Kannst Du nicht alleine stehen mit Deiner Meinung und brauchst jemanden auf Deiner Seite ?

..Gib Rina eine Chance, wie Du schon sagstest: Sie ist jung und unerfahren- das heisst aber nicht das man automatisch recht hat nur weil man etwas älter ist 😉

LG
 
Aber mal ehrlich, meinst Du nicht es ist für die Kleine ein bisschen viel, ich mein immerhin hat sie schon einen neuen Papa bekommen, dann ist sie manchmal bei Euch und sieht Ihren richitgen Papa, muss es sein das sie von deren Seite nun auch noch eine "neue Mama " bekommt? Ganz schön viel für so ein kleines Wesen finde ich. ? LG

Rina soll nicht Mama spielen. Das würde ich nie erwarten. Es geht mir nur darum, dass die Kleine nicht von der Familie, die mein Sohn gründet, gänzlich ausgeschlossen ist.
Das es nicht nach dem Motto abläuft: OK, sie ist Deine Tochter, aber was hab ich damit zu tun?

Ich will meinen Mann überzeugen, dass er doch noch zum Standesamt und zur Kirche geht, nicht um meinen Willen durch zu setzen, sondern weil ich auch durch die Meinungen in diesem Forum erkannt habe, und mir manches klarer wurde, dass wir die Entscheidung unseres Sohnes und seiner zukünftigen Frau respektieren müssen, damit wir ihn nicht für immer verlieren. Das kann ja wohl nicht falsch sein.

Eine Mutter wird immer versuchen alles in die richtigen Wege zu leiten. Man kann die Muttergefühle nicht einfach ablegen, nur weil die Kinder grad mal über 18 sind.

LG Nachtfalter
 
hallo nachtfalter...
schön das du dich mit deinem problem hier her gewendet hast und andere meinungen anhören musstest...und dir damit eine andere sichtweite schaffen konntest....dein sohn wird dir dafür irgendwann einmal dankbar sein, das du und hoffendlich auch dein mann auf seine und natürlich auch rinas hochzeit gehst.

wegen eurer enkeltochter und rina möchte ich nur noch einen denkanstoss geben...
gebe allen etwas mehr zeit sich zu finden...sie werden sicher alle im laufe der zeit ...auch wenn es jahre dauern kann...eine gesunde basis finden.

wenn du folgendes sagst :
Eine Mutter wird immer versuchen alles in die richtigen Wege zu leiten. Man kann die Muttergefühle nicht einfach ablegen, nur weil die Kinder grad mal über 18 sind
.
hast du recht .....aber hab vertrauen in deine kinder...in deinen sohn...der ja nun erwachsen ist ...oder besser gesagt...einen weg geht den auch du betreten hast...er heiratet...somit freu dich für ihn und für euch alle...auch für rina und die kleine...die ja auch mit ihren gefühlen einen neuen weg betreten...

und wenn erst einmal wieder ruhe in euch alle eingekehrt ist...also nach der hochzeit und dem drumherum...dann trefft euch doch einmal gemeinsam ....trinkt tee oder kaffee zusammen...holt die alten fotos von euerem sohn herbei und schwelgt einfach einmal in den alten zeiten...wo alles noch anders und auch nicht einfacher war....vielleicht hat rina ja auch alte bilder von sich .....
viel glück euch allen
lg
dieklene
 
Wie doch Meinungen auseinander gehen können...


Hier schreibt man davon,das man Geduld haben muss und sich in ein paar Jahren alles einrenken würde..so in der Art...
Die paar Jahre sind auf Kosten des Kindes.
In den "paar Jahren" entfremdet sich das Kind dem Vater gegenüber.


Rina hat gewusst das er Vater ist und das hat sie zu akzeptieren und ihn darin zu unterstützen.
Sie braucht nicht "Mami" zu spielen,jemand der sich zwischen dem Vater und seinem Kind stellt ist eh zu unreif.

Und was soll das mit der "eigenen" Familie gründen?
Wie kann man nur so denken?
Nichts spricht dagegen das sie das tun können,aber wieso soll die Kleine dann keine Rolle spielen dürfen?
Denkt ihr wirklich das,wenn sie ihren Vater ne Weile nicht sieht,sie ihn vergessen wird??
Geht das so in unsrer Wegwerfgesellschaft?
Mal eben was Neues..das "Alte" kramen wir bei Bedarf mal raus,nach ein paar Jahren,wenn sich die Wogen geglättet haben und alles seine "Ordnung" hat...nur das es dann nichts mehr einzurenken GIBT weil's zu spät ist.


Das Kind ist DA und der Vater WILL sich kümmern und wieso sollte er das nicht?
Weil Rina das nicht wünscht?
Weil Rina ihre eigene Familie will?


SIE muss ja das Kind nicht erziehen,sie soll dem Vater nur sein Besuchsrecht lassen,aber da hat sie scheinbar Angst das sie zu kurz kommt.
Das Kind ist da,der Vater hat sich zu kümmern,Rina muss das akzeptieren oder sie soll sich nen Mann ohne Anhang suchen.

Es geht hier um ein Kind,keine Sache.




Lise
 
Ich würde das nicht so hart fordern, denn es ist für alle Beteiligte eine schwierige Sache und jeder soll die Chance haben, in diese Beziehung hineinzuwachsen.

Ich habe gelesen, dass das Zusammenwachsen von Patchworkfamilien etwa 5 Jahre dauert.
Natürlich gibt es in der neuen Familie auch noch die üblichen Paarprobleme, wie sie in Partnerschaften ohne mitgebrachte Kinder vorkommen. Das Konfliktpotenzial in solcher Familie ist aber ungleich größer als in einer "Normalfamilie", somit auch die Gefahr, dass die Partner von der Masse der Schwierigkeiten überrollt werden und sich am liebsten wieder trennen möchten. Deshalb sollte gerade hier bsonders viel Feingefühl gegenüber dem Kind, dem Vater, der neuen Mutter, den Großeltern, und, und, und .... entgegengebracht werden.
Wichtig finde ich, dass sich alle Beteiligten im Klaren darüber sind: Sie brauchen enorm viel Geduld, nicht nur mit den anderen, sondern auch mit sich selbst. Wichtig ist auch in solchen Familien, dass jeder seine Rolle kennt und in diese hineinwachsen kann. Dafür ist Geduld und Ausdauer gefragt. Ich kann diese Meinung nicht vertreten, wenn man allein der neuen Partnerin den Buhmann zuteilen will/sollte. Es ist auch ganz bestimmt nicht so, dass sie es ist. Da spielen so viele Dinge eine Rolle, die auch da hineínreichen. Und wir haben hier selbst im Forum schon so oft das Thema gehabt: Mein Partner hat ein Kind, ich kann damit nicht umgehen ... Also so selten sind die Probleme damit dann doch nicht, zumal diese Patchworkfamilien-Konstellationen ständig am steigen sind ...
Und wichtig ist auch die Akzeptanz untereinander, offen sein für Sorgen und Probleme von jedem Betroffenen, sich gegenseitig akzeptieren, das ist immer der bessere Weg.
Viel Glück

Eisherz
 
Hallo lise,
Du sprichst mir aus der Seele. Du hast in kurzen Worten zusammen gefasst, was ich mit meinem Brief ausdrücken wollte.
Als ich mit meinem Sohn darüber sprach, hieß es nur, dass ich Rina schlecht machen will.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich das Verhältnis ändert, schließlich sind die beiden schon fast 6 Jahre zusammen.
Ich hätte ihr von Anfang an nicht glauben dürfen, dass sie die Kleine akzeptiert und sie sich absichtlich nur im Hintergrund zeigt, damit er die wenige Zeit wirklich für seine Tochter da ist.
Aber das hätte wohl auch nichts gebracht.
Jetzt glaubt er, er müsste seine zukünftige vor uns beschützen.
Sie hat ihn anscheinend schon so weit, dass er die Kleine nur noch als finanzielle Belastung sieht.
Und das tut verdammt weh.

LG Nachtfalter
 

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