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Brief an den Ex oder Exfreundin ...

  • Starter*in Starter*in Blaubaer28
  • Datum Start Datum Start
@Nachtblume:
Kann deinen Kummer gut nachvollziehen. Wie hast du seinen Geburtstag überstanden? Seit wann ist es bei euch vorbei?
Wir haben uns im November 2004 getrennt, weil wir uns eingestehen mussten, dass wir als Menschen nicht zusammen passen, trotz der sehr starken und tiefen Gefühle! Heute denke ich anders darüber...es hätte klappen können, doch ich war einfach noch zu krank! Na ja! Der Schmerz...will keinem den Mut nehmen, aber der ist auch noch heute an manchen Tagen da. Er war ein besonderer Mensch, der mich wie kein anderer kannte und verstanden hat! Da wir uns aus Vernunft und ohne gegenseitige Verletzungen getrennt haben, wird er wohl immer ein Teil meines Herzens bleiben. Viele seiner Eigenschaften fehlen mir auch nach fast 3 1/2 Jahren noch. Aber ich habe einen netten Mann kennengelernt, mit dem bin ich jetzt seit 3 Jahren zusammen und verlobt. Irgendwann habe ich mich mit meinen Gefühlen für ihn arrangiert...es ist okay, auch wenn ich noch fast täglich an ihn denke!
Wünsche dir viel Kraft, den Schmerz auszuhalten und zu verkraften! Schicke dir eine liebe Umarmung und einen großen Karton voll Unterstützung!

Liebe Grüße
Maus
 
...Ich kann dich genau verstehen, mir geht es sehr ähnlich. Zig Briefe habe ich schon geschrieben, nie verschickt. Ich habe ein neues Leben, neue Freunde, neue Orte, sogar einen neuen Freund. Aber immer noch denke ich an den Alten, owohl er mir so wehgetan hat, obwohl ich ihn vergessen und hassen will. Es brennt in meiner Speiseröhre, kann kaum schlucken, wenn ich an ihn denke. Und immer wieder passiert mir das.
Und er weiss gar nicht, dass es so ist.
Mein neuer Freund tut mir leid, da ich ihme nicht 100%ig verschrieben bin, ich will so gern, er ist wie ein Engel zu mir. Aber es scheint noch immer etwas offen zu sein. Ich weiss aber nicht, ob es mit einem Brief, den ich wirklich an den Ex schicke, getan ist. Oder ist es nur eine Bestätigung für ihn.
Ich mache mir zudem auch noch Sorgen um ihn, immer noch, da er sehr schwach ist und irgendwie Hilfe braucht. Ich konnte mit ihm immer sehr gut reden, nun hat er keinen dazu. Er gibt sich selbst leicht auf, hört nur auf seine Mutter. Und die war es auch, weswegen zwischen uns Schluss war. Es ist im Nachhinein gut, dass es vorbei ist, aber leider ist es noch nicht richtig. Er hat sich auch schon bei mir gemeldet, aber es tut mir weh.
Und ich will nicht, dass es Jahre so geht.
Wie räumt man richtig auf?
 
Ohmeingott...wer so einen langen Brief an den Ex schreibt, verschwendet Papier. der landet im Müll.
Kein Verflossener will mit zentnerschwerer Last an eine Ex erinnert werden, das macht vielleicht Schuldgefühle, aber was machen wir mit Schuldgefühlen..wir versuchen sie zu verdrängen..richtig,wir rechtfertigen uns und ab damit in eine Ecke. wer will, das der Ex sich nicht schuldig fühlt ,so einen Erdrutsch ausgelöst zu haben...läßt erst mal Zeit vergehen. Dann kann man sich gut gelaunt wieder melden...das kommt an. Vielleicht sogar ein wenig frivol oder frech...aber doch nicht mit diesen schwülstigen Vergleichen...
gut , das Du nur hier Deine Gefühle austobst..schreibe so was nie einem Mann.
Glaube mir, ich habe schon so viel Mist in meinem Leben erlebt und heute nach 35 Jahren 'auf und abs im Leben , (ich rechne mal von meinem 20igsten Lebensjahr an): jammere Deinen Freundinnen die Ohren voll...aber keinem Ex.
 
Ich finde es gut seine gedanken, seine wut, gefühle etc in worten aufzuschreiben, das sind doch meistens briefe, die nie ankommen werden und dennoch helfen beim verarbeiten.

lg Waage
 
ich hab zur zeit ziemlichen liebeskummer und finde die idee mit dem brief der nie abgeschickt wird super. hier mein brief oder besser meine gedanken:

ich weiß nicht was ich dir genau sagen will. eigentlich sollte ich glücklich sein. erleichtert. und ich wäre es auch wenn dieser dumpfer schmerz in mein brust nicht wäre. ich habe angst vor dem allein sein. ganz ehrlich es fällt mir kein guter grund ein warum ich über die trennung mit dir traurig sein sollte. dies sage ich nicht um dich zu verletzen sonder einfach nur weil ich die letzten jahren sehr gelieten hab. damit will ich nicht sagen das du mich nie geliebt hast. bestimmt hast du das; auf deiner Art. dieser art ist aber nicht mein weg. es ist nicht mein traum und deshalb sollte ich erleichtert sein. aber es bleibt dieser dumpfer schmerz genau im herz. ich frage mich ob ich diesen schmerz nur empfinde weil du mich betrogen hast. oder ob es mir schlechter gehen würde wenn du mich nicht betrogen hättest.eins ist klar wut spielt eine große rolle. wut und verletztes ego. diesen ego gilt es nun aufzubauen. sollte ich dir deine sachen zurückgeben? aber irgendwie fühle ich mich besser wenn ich es nicht tue. ist es die hoffnung das du mich dann anrufst, dass du mich dann anrufen müsst. ist es das??ich weiß es nicht. eins weiß ich. ich hoffe du leidest wenigstens ein kleines bischen. ein bruchteil von dem schmerz der mein brust durchbohrt sollst du fühlen. ob das mir genugt?? ganz ehrlich!! es genugt mir nicht den eigntlich solltest du der einzige sein der leidet.ich wünsche mir wirklich das du leidest! warum?? will ich dich zurück?? jedes gehirnzelle in mir sagt ich will dich nicht,ich bin glücklicher ohne dich. aber dieser schmerz, dieser tief sitzender schmerz. ich hasse dich. dafür bin ich dir teilweise sehr dankbar! nur ich wünschte ich könnte dich auch leiden sehen. sehen wie du weinst. ich wünsche mir, dass du zurück kommen würdest nur um dich zu erniedrigen. deinen stolz zu brechen. leider hast du mehr selbstbeherschung als ich. was soll ich tun?? ich weiß das es ein morgen gibt und ein übermorgen und der tag darauf. ich bin nicht tod! es fühlt sich nur so an! die erfahrung lehrte mich, dass dieser zustand irgendwann verschwiendet. das hinter dieser wand aus schmerz eine neue liebe auf mich wartet. es wartet auf mich, die aufregung, sich neu zu verlieben, geliebt zu werden, eine zukunft, eine zukunft ohne dich!
 
hallo erstmal an alle.maus82 deinen brief ging mir durch mark und bein,begleitet von grossen krokodielstränen! ich bewundere leute die ihre gefühle so zu papier bringen können!
mal kurz zu meiner geschichte:
ich war mit meiner freundin 2 jahre und 1 monat zusammen,davon war sie 15 monate in der schweiz,wir hatten jeden tag kontakt (sms,skype oder urlaubsbesuche) anfang des jahres baht sie mich ihr zu folgen aber ich konnte mich nur schwer von meinem umfeld trennen also beschlossen wir das ich ende diesen jahres komme,im oktober hatten wir ein gespräch über unsere zukunft,das wenn wir zusammen halten alles schaffen würden was wir wollen,auch kinder waren im gespräch und das sie sich freut das ich endlich komme,zugegeben ich hatte etwas angst was mich in der schweiz erwarten würde aber ich kündigte meine arbeit,meine wohnung und liess meine freunde zurück aus liebe zu ihr.
am 15.12.08 zog ich mit allem was ich besitze zu ihr.
ich fand auch gleich arbeit.aber sie behandelte mich als wäre ich nur ein guter bekannter.am 19.12.08 sagte sie mir das sie sich eine gemeinsame zukunft nicht mehr vorstellen könnte und verwies mich der wohnung.seid diesem tage ist mein herz gebrochen! wir haben auch kurz über die situation gesprochen,auch das ich sie sehr stark liebe aber es hatte keinen sinn,wir haben anfang nächsten jahres noch ein gespräch aber ich weis nicht wie ich sie überzeugen kann uns eine chance zu geben,sie sagte es sei zu spät,aber bei unserem gespräch hatte sie auch tränen in den augen.ich glaube aber das sie von einer ihrer freundinin hir beeinflusst wir,am 09.12.08 hatte sie mir ja auch noch geschrieben: mach dir keine platte,du hast ja mich.ich wollte ihr auch einen brief schreiben aber es will mir nicht gelingen die richtigen worte zu finden.
könnt ihr mir bitte helfen ? ich weis sonst nicht was ich tun soll,ich weis nur ich möchte mein leben mit ihr leben oder gar nicht ! HILFE
 
Zuletzt bearbeitet:
Du hast wirklich alle Deine Gefühle in diesem Brief geschrieben...respekt!!!
wie lange warst Du mit Ihm zusammen?
 
Den hier hab ich seit 2005 auf dem Rechner... hab ihn nie abgeschickt und werde es auch nie tun...

An A.S.

A.!
Es ist heute auf den Tag 5 Jahre her, seitdem Du mein Leben in Scherben geschlagen hast.
5 lange Jahre, in denen ich weder vergessen noch verzeihen konnte. Und es auch nicht wollte.

Natürlich, man kann sagen, zu so etwas gehören immer zwei. Einer, der sich in eine Ehe drängt und einer der Ehepartner, der mit dem "Eindringling" fremd geht.
Und mindestens 50% der Schuld habe ich auf mich zu nehmen, als der fremdgehende Part meiner Ehe.

Aber Dir schreibe ich die restlichen 50% der Schuld zu. Denn Du hast Dich bewusst in meine Ehe hineingedrängt und bewusst das Scheitern dieser Ehe erwünscht und herbeigeführt. Über Deine Beweggründe kann ich nach wie vor nur spekulieren. War es Liebe? Sicher nicht. So schnell, wie das bei Dir angeblich ging, wächst keine echte Liebe. Was war es dann? Zu Anfang sicher eine Chance, etwas Abwechslung in Dein - ansonsten trostloses - Leben zu bringen und später dann eine echte Chance zur Flucht. Zu einer Flucht aus einem Leben, das - eingezwängt in eine schwäbische Kleinstadt, in den Krallen einer grausamen chronischen Krankheit, geduckt von den Eltern, die, obwohl (oder gerade weil?) Du schon 41 Jahre alt warst, noch immer auf Gehorsam bestanden? "So lange Du Deine Füße unter unseren Tisch streckst..."

Und da kam diese unbedarfte Frau - nicht ganz zufrieden mit der derzeitigen Situation, auf der Suche nach etwas, aber nicht genau wissend, nach was - ein leichtes Opfer.
Damals hatte ich wenig Erfahrung mit der Männerwelt - meinen ersten "richtigen" Freund hatte ich denn auch geheiratet - und ich war schon neugierig "wie ist das wohl mal mit einem anderen Mann?"
Wir hätten es bei dem One-Night-Stand belassen und als gute Bekannte auseinander gehen sollen.
Aber wir beide haben das Ganze total überzogen - beide haben wir uns angestellt wie verliebte Teenager. Hals über Kopf bin ich bei meinem Mann ausgezogen und ebenso Hals über Kopf habe ich meinen geliebten „Peri“ verkauft. Jetzt erst, lange danach, weiss ich, was mir dieses Pony bedeutet hat. Aber ich habe mir - und das werde ich Dir und mir mein Leben lang niemals verzeihen können - von Dir einen derartigen Unsinn einreden lassen. Noch immer habe ich Deinen Satz im Ohr: "Der Peri war doch nur ein Ersatz dafür, dass Dich Dein Mann nicht richtig befriedigt hat, den brauchst Du doch jetzt nicht mehr, jetzt hast Du ja mich". DU VERDAMMTER EGOMANE - hast Du jemals, nur einmal in Deinem Leben, den "Kleinen Prinzen" von de Saint-Exupèry gelesen?? Hast Du den Satz gelesen: "Man ist ein Leben lang für das verantwortlich, was man sich vertraut gemacht hat". ? Ich hatte mir meinen Peri vertraut gemacht - hatte die Verantwortung für ihn - und Du hast ihn quasi als "Ersatz für schlechten Sex" hingestellt???!!! Was BIST Du eigentlich für ein Mensch???? (nur mal am Rande - der Sex mit Dir war nach der ersten Nacht eine Lachnummer.)


Meinem Mann habe ich eiskalt vors Schienbein getreten, ihn weggeworfen - immer angefeuert von Dir und Deinen Einflüsterungen, ich würde schon alles richtig und toll machen. Im Manipulieren Deiner Mitmenschen warst Du - und bist es sicher immer noch - eine ganz große Nummer. Toll, da kannste Dir aber was drauf einbilden.

Du hast ein rasantes Tempo vorgelegt, hast schon nach nur einer Woche auf eine gemeinsame Wohnung gedrängt. Da Du ja im Schwabeländle keine beruflichen Pflichten hattest und ENDLICH wegwolltest von den Eltern, bist Du mit fliegenden Fahnen zu mir nach Hessen gekommen. Und hast dann mit Freuden mein sauer verdientes Geld - und einen Großteil der mageren Rente Deines Vaters - nach Lust und Laune in diversen Möbelhäusern und Haushaltswarenläden verjubelt.
Dann war es soweit - wir sind in unsere oh-so-tolle Traumwohnung gezogen - der Startschuß für Dich, die Maske des "Ich bin stark, meine Krankheit hab ich im Griff"-Kämpfers fallen zu lassen, Dich schwerkrank ins Bett zu legen und keine Hand im gemeinsamen Haushalt zu rühren.
Für einen Urlaub auf meine Kosten warst Du allerdings nicht krank genug - zum Quadfahren, Therme-Besuchen, sommerrodeln etc. warst Du immer noch fit genug. Zum Bezahlen all dieser Belustigungen hatte es dann allerdings wieder nicht mehr gereicht. (Das fällt mir gerade erst beim Schreiben auf... wie 41 hast Du Dich nie benommen - eher wie 14...).

Nach dem Urlaub kam dann bei Dir der totale Zusammenbruch - ein akutes Nierenversagen warf Dich ins Krankenhaus. Drei Wochen lang lagst Du da und hast Hof gehalten, während sich eine ratlose Ärzteschaft beriet, was nun zu tun sei.
Drei Wochen lang bin ich täglich nach der Arbeit in die Klinik gefahren, hab an Deinem Bett gesessen, Händchen gehalten, Dir Mut gemacht, bin dann spätabends heimgerast, hab den Haushalt erledigt... und am nächsten Tag wieder das Gleiche. Ein "Danke" hab ich nie gehört.
Dann die Entscheidung der Ärzte - eine dauerhafte Dialysebehandlung sei unumgänglich. Und direkt danach DEINE Entscheidung: Hier, bei mir, im feindlichen Hessen, kennst Du keinen, hast die Eltern nicht in der Nähe (ach? auf einmal doch wieder das Muttersöhnchen?) und bist überhaupt sooo einsam, weil die böse Partnerin ja den ganzen Tag über immer nur weg ist (warum ist sie weg?? Um das ganze Geld zu verdienen, was dann wieder für einen irgendeinen Mist rausgehauen wird - by the way: Das blöde Tapioka-Mehl steht immer noch in meinem Schrank rum). Also - Du wolltest wieder heim. Und "heim" war in diesem Fall nicht ich und auch nicht die teuer eingerichtete Wohnung.

DU hast DEINE Entscheidung für DICH getroffen - wieder zurück ins Ländle, in den Schoß der Familie, ich hatte da nichts zu melden.

Und, ehrlich gesagt - ich bin inzwischen froh darüber. Diese Trennung war das Beste, was mir in der damaligen Situation überhaupt passieren konnte. Was hätte ich schon vom Leben gehabt? Aus reinem Pflichtgefühl an einen schwer kranken Mann gefesselt, mit dem mich keine - absolut KEINE - gemeinsamen Interessen verbunden haben, für den ich lediglich die Geldspenderin und Versorgerin gewesen wäre.


Dennoch - auch wenn viele sagen, dass Du mit Deinem Leiden genug gestraft bist - eines wünsche ich Dir noch:
Dass eines Tages jemand auf Deinen Gefühlen genauso herumtrampelt, wie Du es mit meinen gemacht hast.
Leider scheint dies bisher nicht der Fall gewesen zu sein. Du treibst munter Dein Unwesen im Internet weiter (ja, ich beobachte Dich). Du stellst Dich als edelmütigen Menschen dar, den sein Leiden erst hat reifen lassen, während ich die böse, oberflächliche Zicke bin, für die im Leben nur Sport und Viecher zählen.
Aber ich glaube fest an den Satz, den meine Oma immer gesagt hat: "Alle Schuld rächt sich auf Erden". Und eines Tages wird Dir genau das widerfahren.

Nur schade, dass ich dann nicht dabei sein kann....
 

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