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Brexit - und dann?

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Zitat WAZ:

Worauf haben sich EU und die Briten bislang geeinigt?

In dem im November 2018 ausgehandelten Vertrag hatten sich die EU und die damalige Premierministerin Theresa May auf einen Brexit-Entwurf geeinigt. Vier Punkte des 585 Seiten langen Vertrages wurden dabei besonders hervorgehoben. Der erste Punkt des Entwurfes befasst sich mit einer sogenannten Übergangsphase. Großbritannien würde nach dem offiziellen Austritt aus der EU in eine fast zweijährige Übergangsphase wechseln. In dieser Zeit gebe es weitere Verhandlungen über die zukünftigen Beziehungen zur EU. Großbritannien müsste weiter Beiträge bezahlen, ohne dass sie noch Mitspracherecht in der EU haben.
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Es sei denn man würde trotz allem noch einen harten Brexit bevorzugen. ( was ja einige Engländer wollen ) Dann fallen sofort alle Vergünstigungen weg.
 
Deutschland vergibt relativ viele Kredite und verdient damit jährlich mehrere Milliarden Euro - allein schon durch die Zinsen.

Das kann Deutschland auch tun ohne das Länder in der EU sein müssen.

Erinnerst Du Dich z.B. noch an die Sache mit Griechenland? Der Aufschrei war damals ja groß, weil Deutschland so 'viel' Geld dahin gepumpt hat. Dass man am Ende fast das Doppelte zurückbekommt, scheint niemanden zu interessieren 🙂

Diverse Schuldenschnitte hat den Steuerzahler bereits 14 Milliarden gekostet. Dagegen sehen deine 2,9 Milliarden ziemlich lächerlich aus. Und von Zinsgewinnen schreiben aber noch keinen Euro getilgt haben, empfinde ich zudem als komische Rechnung. Ich habe gelesen das vor 2023 überhaupt nicht mit einer Rückzahlung an die Euro Staaten begonnen wird und das sich dies bis 2070 hinzieht. Es wurden lediglich die paar Millionen an den IWF bislang bezahlt.

Es wurde der Zinssatz immer weiter runtergeschraubt, zusätzlich die Laufzeit immer weiter verlängert. Das dein Artikel dann von Zinsgewinnen schreibt, finde ich merkwürdig.
 
Das kann Deutschland auch tun ohne das Länder in der EU sein müssen.

Das wirtschaftliche Geflächt innerhalb der EU ist aber ein ganz anderes.

Es wurde der Zinssatz immer weiter runtergeschraubt, zusätzlich die Laufzeit immer weiter verlängert. Das dein Artikel dann von Zinsgewinnen schreibt, finde ich merkwürdig.

Ja weißt Du, ich hab' ihn beim Sch**ßen geschrieben, war halt bisschen abgelenkt...
 
In einer Übergangsphase nach dem Brexit bleibt Großbritannien bis Ende 2020 im EU-Binnenmarkt und in der Zollunion, um einen harten Schnitt für die Wirtschaft zu vermeiden. In dieser Zeit soll ein neues Freihandelsabkommen ausgehandelt werden

Das ist ha auch unglaublich realistisch, wenn man bedenkt wie viel Zeit die Briten brauchten, um ihren Brexit mit sich selbst auszuhandeln.

Das ist natürlich gut, wenn wir endlich diese rosinenpicker los sind. Sollen sie weiter picken.
Und auf ihr Commonwealth und Kolonialzeit schwören. Ach, und Monarchie...
Froh, die loszuhaben.

Die Schotten und Waliser werde ich mit offenen Armen empfangen
 
Letztlich sind die Briten viel zu pragmatisch, als dass sie sich komplett lossagen würden. Großbritannien (bzw. vorher England) hat sich trotz Insellage nie wirklich eingeigelt in seiner Geschichte, wie es bspw. Japan lange tat.
Außerdem sind sehr viele Menschen aus der EU auf der Insel (in letzter Zeit bspw. auch viele Polen).
Da wird es schon noch Bande geben. Fragt sich nur, wie eng. 😉

PS: Auch die Royal Army wollte unabhängig vom Brexit bis 2020 aus DE komplett abziehen. Man hat aber noch - wenn auch eher symbolische Kontingente - auf dem Kontinent belassen, zum Beispiel in Paderborn. Die Briten werden schon einen Fuß in der Tür behalten - nicht nur in Sachen 'Sicherheitspolitik'.

mariechenkäfer meinte:
Und auf ihr Commonwealth und Kolonialzeit schwören.

Das macht Frankreich mit mindestens der gleichen Intensität (Union Francaise - man denke sich das Cedille dazu). Es wird aber in der öffentlichen Wahrnehmung nur Großbritannien vorgeworfen. Das ist aber kein Argument, wenn man mit zweierlei Maß misst. Wenn man es Frankreich nachsieht, kann man es auch Großbritannien nachsehen. Oder man müsste streng genommen auch Frankreich verabschieden. Und ohne Frankreich wäre die EU passé.
 
Zuletzt bearbeitet:
Letztlich sind die Briten viel zu pragmatisch, als dass sie sich komplett lossagen würden. Großbritannien (bzw. vorher England) hat sich trotz Insellage nie wirklich eingeigelt in seiner Geschichte, wie es bspw. Japan lange tat.
Außerdem sind sehr viele Menschen aus der EU auf der Insel (in letzter Zeit bspw. auch viele Polen).
Da wird es schon noch Bande geben. Fragt sich nur, wie eng. 😉

Früher hatte GB ja auch ein ganzes Weltreich, genannt Commonwealth. Mit dem es mit dem Verlust von Indien 1947 als größtem Schlag rapide bergab ging, heute können sie sich nicht mehr auf irgendwelche vorgestrigen Rechte berufen.
Und die Menschen aus der EU und gerade Polen und andere Osteuropäer sehen sich einer im Rahmen des Brexist massiv angewachsenen britischen Fremdenfeindlichkeit gegenüber, so daß viele von ihnen die Insel lieber verlassen. Vor allem im Gesundheitswesen (einer der "britischen Krankheiten") sind ausländische Ärzte und Pflegekräfte mittlerweile unentbehrlich, aber auch da sagen viele Betroffene, die Umstände sind inzwischen so unangenehm geworden, da suchen sie sich lieber was besseres in der EU.
Was besseres als in GB mit seinem miesen Wetter, miesen Essen, miesen Wohnungen bei irrsinnigen Mieten findet man so ziemlich überall.
 
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