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Brexit - und dann?

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Was besseres als in GB mit seinem miesen Wetter, miesen Essen, miesen Wohnungen bei irrsinnigen Mieten findet man so ziemlich überall.

Wohnungen und Mieten sind in der Tat nicht so pralle, das Wetter aber besser als sein Ruf (im Osten regnet es wenig), und die Küche wurde schon vor langer Zeit bereichert. Ich war mal ein paar Monate in Essex. 😉
Wenn viele Polen etc. wieder gehen (oder erwägen zu gehen), muss mir das entgangen sein, aber teilweise ist dieser Thread nicht viel anderes als anti-britisches Bashing.

Die Größe des Landes ist auch nicht so entscheidend. Man vergleiche mal Dänemark mit Russland. Wo lebt es sich wohl besser? 😉
Lustigerweise wird GB totgesagt, weil es sein Kolonialreich verloren hat - obwohl das auch für Frankreich gilt. Es wird, wie ich schrieb, mit zweierlei Maß gemessen. Und das macht keinen Sinn. Frankreich hat immerhin den Vorteil, dass dessen Wirtschaft vielschichtiger aufgestellt ist als die britische. Aber was den Gegensatz zwischen Hauptstadtregion und Peripherie betrifft, haben beide Länder massive Probleme.
 
Frankreich hat ebenso Probleme mit seinen Ex-Kolonien und den Migranten von dort, die sich nicht in die französische Gesellschaft eingliedern wollen, sondern Parallelgesellschaften in den Banlieues bilden. Genauso wie die Briten, die schon lange vor der Flüchtlingswelle mit den islamischen Parallelgesellschaften aus ihren ehemaligen Kolonien wie Pakistan und Irak Probleme hatten, man erinnere sich an den aufgeflogenen Kinderschänderring vor einigen Jahren, wo sich anschließend herausstellte, daß die britischen Behörden schon lange darüber Bescheid wußten, aber nichts unternahmen, um "das Verhältnis zu den muslimischen Mitbürgern nicht zu schädigen"! :mad:
 
Also totgesagt wird es ja nicht, weil man nicht weiß, was erst ist, wenn sie ganz weg aus der EU sind. Dabei kommt es drauf an, was die EU noch zuläßt.
 
In der Flüchtlingspolitik sieht man ja, was sich beispielsweise Polen und Ungarn rausnehmen können.

Ich gehe stark von aus dass die Briten auch einen guten Deal machen werden.

Die EU mit Flinten Uschi vorneweg ist halt ein nicht wirklich ernst zu nehmendes Gebilde.

Schauen wir mal was rauskommt.
 
Die Größe des Landes ist auch nicht so entscheidend. Man vergleiche mal Dänemark mit Russland. Wo lebt es sich wohl besser? 😉
Lustigerweise wird GB totgesagt, weil es sein Kolonialreich verloren hat - obwohl das auch für Frankreich gilt. Es wird, wie ich schrieb, mit zweierlei Maß gemessen. Und das macht keinen Sinn. Frankreich hat immerhin den Vorteil, dass dessen Wirtschaft vielschichtiger aufgestellt ist als die britische. Aber was den Gegensatz zwischen Hauptstadtregion und Peripherie betrifft, haben beide Länder massive Probleme.

Der Unterschied zwischen GB und Frankreich ist, daß GB immer noch zu glauben scheint, es wäre ein Kolonialreich und würde per Fingerschnippen mit Reichtümern aus den Kolonien beliefert werden, um seine Mängelwirtschaft wieder aufpeppen zu können. Auch in Russland pfeift die Wirtschaft aus dem letzten Loch. Mit Folgen für die Gesellschaft, die mit dieser Mängelwirtschaft klarkommen muß, mit verbreiteter Altersarmut, hoher Arbeitslosigkeit, schlechter Infrastruktur und zahlreichen sozialen Pulverherden, die von den jeweiligen Regierungen per Anbieten von praktischen "Feindbildern" (Schwule, Ausländer etc.) ruhiggehalten werden sollen.
 
Der Unterschied zwischen GB und Frankreich ist, daß GB immer noch zu glauben scheint, es wäre ein Kolonialreich und würde per Fingerschnippen mit Reichtümern aus den Kolonien beliefert werden, um seine Mängelwirtschaft wieder aufpeppen zu können.

Den Vorwurf könnte man, wie erwähnt, auch Frankreich machen. Das ganze Engagement im Mali - so als Beispiel - ist ja nicht unumstritten (Stichwort Uran)....

Auch in Russland pfeift die Wirtschaft aus dem letzten Loch. Mit Folgen für die Gesellschaft, die mit dieser Mängelwirtschaft klarkommen muß, mit verbreiteter Altersarmut, hoher Arbeitslosigkeit, schlechter Infrastruktur und zahlreichen sozialen Pulverherden, die von den jeweiligen Regierungen per Anbieten von praktischen "Feindbildern" (Schwule, Ausländer etc.) ruhiggehalten werden sollen.

Hmmm, ja, richtig. Eigentlich hat das Land ja Potenzial. Russland könnte (pro Kopf) so reich sein wie Kanada, wenn man eben nicht so gnadenlos rückwärtsgewandt wäre in gewissen gesellschaftlichen Denkweisen.
 
wo sich anschließend herausstellte, daß die britischen Behörden schon lange darüber Bescheid wußten, aber nichts unternahmen, um "das Verhältnis zu den muslimischen Mitbürgern nicht zu schädigen"! :mad:

Das sind immer so Sachverhalte, da muss man sich nicht wundern wenn irgendwann mal eine kleine Mehrheit von Wählern dahergelatscht kommt, um solche Zustände politisch mal ein bißchen auf zu mischen.
 
Was nützt das Aufmischen, wenn sie die Täter nicht zum Teufel jagen können, weil die dummerweise "großzügig" die britische Staatsbürgerschaft nachgeworfen bekamen, als Emigranten aus britischen Ex-Kolonien, Pakistan und so weiter. In GB gibt es heute eine Reihe von Städten, die praktisch muslimisch dominiert sind. Selbstverschuldet, lange vor der Flüchtlingswelle, die Neuankömmlinge, die die "Spielregeln" gegenüber den Behörden nicht kannten, haben durch ihr Fehlverhalten die existierenden Probleme nur endlich ans Licht gebracht.
 
Ich meinte das in Bezug auf den Brexit, welcher das topic hier ist. Nicht auf die Kolonien gemünzt. Daran lässt sich ja nix mehr ändern. Und aus Fehlern wird man nunmal im Normalfall klug.
 
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