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Brexit - und dann?

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Diese Mentalität gibt es auch in der BRD oder in Frankreich. Solange es Politiker gibt, die die "Schuldigen" unter den Ausländern ausmachen und dies ihrem Volk verkaufen. Ich glaube aber nicht, daß es regierungsmäiges Ausweisen und Enteignungen gibt. Das wüßte die "deutsche" Presse, die übrigens international ist und auch in London Vertretungen hat.
 
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Re: Brexit - und dann?
Hallo _Tsunami_,

schau mal hier:
Brexit - und dann?. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Das habe ich auch gelesen. Da steht aber nicht, daß bereits ausgewiesen und enteignet wird. Nur, daß es darauf hinauslaufen könnte.
Das sind vermutlich Gerüchte, die der dortigen Regierung nicht unlieb sind. Und natürlich haben Zeitungen wie Spiegel oder Stern ( gibt da sicher mehrere ) einen besseren Überblick wie einzelne Bürger in England.
 
Nein, keine Verschwörungstheorien, aber möglicherweise gezielte Gerüchte. Warum sollten europäische Medien sowas verschweigen? Dafür gibt es keine Gründe - im Gegenteil, das wäre ein Fressen.
 
Mit Medien sind alle gemeint. Siehst Du irgendjemand der bisher darüber berichtet? Und Du hast recht: Die Medien die was zu sagen haben, unterscheiden sich deutlich.
 
Die Presse war zum Zeitpunkt des Brexit Entscheids ja voll davon, wie schlecht das für alle inklusive GB sei. Ich glaube auch nicht, dass negatives in GB von der Deutschen Presse komplett verschwiegen würde.

Es ist aber sicher eine sehr dünne Linie, was die Wahrheit ist wenn auf der einen Seite es sicherlich ausländerfeindliche Briten gibt und Briefe zur Ausreise verschickt werden. Und auch die britische Regierung ist sich sicher uneins. Man bedenke, dass die EU Austritt eine Volksentscheidung war und keine Regierungsentscheidung. Die Regierung hat kein Konzept erarbeitet sondern muss jetzt auf Zuruf des Volkes handeln. Klingt demokratisch, ist aber sicherlich chaotisch.

Insofern mag es auch politische Strömungen (auch regierungsintern) geben, die jetzt ihr Chance wittern und versuchen Ausländer rauszuschmeißen. Unabhängig ob der Brexit am Ende gut oder schlecht ist, wird diese Übergangszeit sicher negative Spuren hinterlassen und ich hoffe das Klima in Europa wird nicht nachhaltig vergiftet.
 
Die Ausweise-Camps sind deutlich voller von EU-Bürgern als vorher. Ich denke schon, dass dort lebende Menschen die Situation etwas besser einschätzen können.

Wenn mehr Leute aus der EU nach UK einreisen wollen als aus den restlichen Ländern, wundert mich das jetzt nicht unbedingt. Bzw. erschliesst sich mir nicht, welche Schlussfolgerungen man daraus nun ziehen sollte.

Das Leute von ihrem Arbeitsplatz in London weg geholt worden sind und in ein Ausreise Camp gebracht wurden, am Besten noch 2 Stunden zu Hause zeit zum packen unter Aufsicht^^, glaube ich eher nicht.

Das sind halt auch so Sachen die gerne und schnell übertrieben und skandalös dargestellt werden.
 
Das ist richtig so. Aber auch darüber wird die EU mit den Engländern verhandeln. Und das wird viele Jahre dauern.
 
Immerhin haben die EU-Europäer heute mit einer sehr deutlichen Mehrheit ( 500 irgendwas zu 100 irgendwas ) dafür gestimmt, den Engländern nicht die Vorteile eines Mitglieds zu gewähren.
 
Eine der vielen Konsequenzen des Brexit ist, dass dadurch die Grenze Spanien/Gibraltar eine EU-Außengrenze wird.

Ein neuer Konflikt wirft bereits seine Schatten voraus ....
 
Das Märchen von der britischen Einzigartigkeit

Die britische Elite hält ihr Land für dermaßen außergewöhnlich, dass es den Rest Europas nicht braucht. So war ihre Einstellung zur EU, so kam es zum Brexit. Und so wird es zu einer Demütigung der Briten kommen.

Mehr dazu: Brexit: Das Märchen von der britischen Einzigartigkeit, Gastbeitrag - SPIEGEL ONLINE

Leider ist es im UK nicht nur die "Elite", die sich als eine Art auserwähltes Volk dünkt - und besser als der Rest der Welt.

Das denken dort sehr viele - ohne es aber je offen zu sagen.
Das verbietet ihnen die sprichwörtliche britische Höflichkeit!
 
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