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Brexit - und dann?

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Natürlich.
Nur geht es im Falle von Toni Blair nicht einfach nur um eine Meinung, wie du oder ich sie besitzen.

Etwas das mehrheitlich gewählt wurde, sollte auch eingeführt werden. Das ist man den Wählern, sowie der Wahltreue schuldig. Ansonsten müsstest du mir mal erklären was es WAHLEN überhaupt auf sich hat.

Schlimm genug, wenn der gemeine Pöbel sowas nicht akzeptieren kann. Noch schlimmer dann, wenn sogar ein hochrangiger Politiker mit seinem Handeln "Wahlen" in ein sehr schlechtes Licht rückt. So als müsse man einfach nur aufstehen und mobil machen gegen ein Ergebnis das einem nicht passt. Sowas verstehe ich nicht unter "wählen", sondern Volksverarsche. Wenn man meint, einem rechtmäßigen Ergebnis so wenig Respekt zu zollen.

Aber vielleicht gibt es auch noch irgendwann eine andere Wahl, über etwas ganz anderes. Blair macht es vor. Einfach aufstehen, vehement dagegen sein, auf die Strasse gehen, gut vielleicht qualmen dann nebenbei noch ein paar Autos...man weiss es nicht. Auf jeden Fall anscheinend alles besser als sich einem Mehrheitsergebnis geschlagen zu geben.

Es ist doch letzten Endes eine grundprinzipielle Frage. Lasse 100 Erstklässler wählen. Natürlich entscheiden sie sich für das Eis und nicht die Hausaufgaben.
 
A

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Re: Brexit - und dann?
Hallo _Tsunami_,

schau mal hier:
Brexit - und dann?. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Es ist doch letzten Endes eine grundprinzipielle Frage. Lasse 100 Erstklässler wählen. Natürlich entscheiden sie sich für das Eis und nicht die Hausaufgaben.

Dann hätte man sie nicht wählen lassen sollen. eine ganz grundprinzipiell, einfache Sache! 🙂

Muss einem doch vorher klar sein. Und im Falle des BREXIT war es den Experten ja auch vorher klar. Nur lagen sie eben falsch. ^^ So gut sind die Experten.
 
Die Experten lagen in ihrer Bandbreite. Es sind bei Voraussagen immer etwa 3 - 5% unsicher. Das ist bei allen Umfragen so, denn sonst müßte man ja nicht wählen.
Und natürlich darf in Demokratien alles zu jedem Zeitpunkt hinterfragt werden. Und solange es hinterfragt wird und mit demokratischen Mitteln bekämpft wird ( und das ist so ) kann eigentlich niemand ernsthaft auf den Gedanken kommen, Ergebnisse für einen bestimmten Zeitpunkt festschreiben zu wollen. Demokratie lebt von Opposition, jeden Tag.
 
Oh ja, so sieht jemand aus der das akzeptiert. ^^

"Blair hatte bereits im vergangenen Herbst die Möglichkeit eines zweiten Brexit-Referendums ins Spiel gebracht. Die Tory-Regierung lehnt eine weitere Volksabstimmung jedoch kategorisch ab. "Brexit heißt Brexit", lautet Mays Motto."

Wovor haben die BREXIT-Anhänger denn so große Angst ? Das zweite Referendum kann doch, wenn man die Argumente hier ließt, garnicht anders ausfallen, oder ?

Aber alleine schon der Gedanke, dass so elementare Entscheidungen mit so knapper Mehrheit ohne Rückfrage beschlossen werden können, zeigen das doch ein Problem auf, das kaum einer sieht.

Was glaubst Du wie viele wichtige Dateien , Festplatten und sonstige gravierende schlechte Veränderungen schon gemacht worden wären, wenn nicht jeder Computer aber einem gewissen Niveau an Wichtigkeit einfach nochmal fragen würde "sind Sie sicher ?"
 
Wovor haben die BREXIT-Anhänger denn so große Angst ? Das zweite Referendum kann doch, wenn man die Argumente hier ließt, garnicht anders ausfallen, oder ?

Es ist doch egal wie es ausfallen würde. Als BREXIT Wähler hätte ich Angst, dass anscheinend ja nicht mal mehr solche Wahlen bestand haben. Ich würde mich fragen, wofür man denn dann überhaupt befragt wurde, auch noch hinsichtlich der Vorgabe, dass dieses Referendum Ausgang der Entscheidung für den EU Verbleib unabdingbar sei.

Vielleicht sollte man den Bürgern einfach vorher sagen, wie sie abstimmen sollten damit ein solches Referendum auch Akzeptanz findet?! Oder nach wie vielen dieser Abstimmungen auch tatsächlich gehandelt wird. Denn dann braucht man sich bei der ersten Abstimmung ja noch nicht bemühen. 🙄

Aber alleine schon der Gedanke, dass so elementare Entscheidungen mit so knapper Mehrheit ohne Rückfrage beschlossen werden können, zeigen das doch ein Problem auf, das kaum einer sieht.

Was ist denn eine "Rückfrage"? Ergebnis ist Ergebnis. Komisch, umgekehrt wäre es völlig in Ordnung gegangen und keiner hätte rumgeheult, Ergebnis angezweifelt oder anderen nonsense losgelassen.

Was glaubst Du wie viele wichtige Dateien , Festplatten und sonstige gravierende schlechte Veränderungen schon gemacht worden wären, wenn nicht jeder Computer aber einem gewissen Niveau an Wichtigkeit einfach nochmal fragen würde "sind Sie sicher ?"

Ei, du. Dann würde ich sagen, Schlag doch dem deutschen Bundestag mal vor das wir künftig vorsichtshalber JEDE Wahl immer 3x machen. Ist 3x okay, oder hängt das doch letztendlich auch wieder davon ab was beim dritten Mal für ein Ergebnis rauskam? 😉

*kopfschüttel*
 
Immerhin hat BMW jetzt beschlossen, in England kein Werk für den Bau von Elektro-Fahrzeugen zu bauen - sondern in BRD.
 
Ja ganz toll das man ohne den möglichen BREXIT auf so eine Idee nicht kommt. Aber uns hat es ja noch nie interessiert, wenn deutsche Firmen im Ausland produzierten oder ganz verlagerten. Warum auch...🙄
 
Damit hats nun aber gar ncihts zu tun. Elektroautos werden bislang noch so wenig nachgefragt das eine Fabrik in Europa wohl zunächst genügt. Die Insel ist aber unsicher geworden. Und so wird es ja auch begründet. Und nicht nur von BMW.
 
Ist doch logisch, daß jetzt dort niemand mehr investieren will. Wenn die Engländer Einfuhrzölle erheben werden - und die EU dasselbe tut - dann würden gerade bei so einem teueren Artikel wie ein Elektro-Fahrzeug nochmal ein Aufschlag drauf kommen. Und daher ist das nur richtig.
 
Ich denke, dass viele Menschen auch zu "kleinlich" denken? Man muss schon zwischen Innenpolitik und Außenpolitik unterscheiden. Gewiss. Und gewiss kann man auch beides falsch oder zumindest sub-optimal machen. Die sog. Narrative ist doch in den USA und in Deutschland nicht so extrem viel anders als sie im Vereinigten Königreich ist. Die Engländer möchten gerne unabhängig sein, aber man sieht es nicht so gerne, dass die Schotten jetzt auch unabhängig sein wollen. Tja...
 
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