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Brexit - und dann?

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Vielleicht ist es gerade eine gute Zeit, um INTELLIGENT in Aktien zu investieren.

Auf den globalen Aktienmarkt betrachtet, interessiert der Brexit niemanden 😀

Was die Aktienmärkte in der Vergangenheit sehr befeuert hat und auch vermutlich noch weiter tun wird, ist die Niedrigzinspolitik der Notenbanken. Dieser geht scheinbar auch immer noch weiter, bei der britischen Notenbank "druckt" man ja auch fleißig.
 
Simples Spiel, würde ich sagen.

Was ist besser? Hohe oder niedrige Zinsen?

Für Aktien ist gut, was für den Rest schlecht ist und umgekehrt.

Bei hohen Zinsen wirst du eher ein Festgeldkonto mit selbigen wählen. Beim Nullzins kaufen die Leute Gold, Immobilien, Aktien....

Dabei handeln nicht alle Menschen markttechnisch logisch. Viele würde nach eigener Aussage nie Aktien kaufen. Wenn aber die Niedrigzinsphase Jahrzehnte anhält, wackeln die Prinzipien.

Ich könnte mir vorstellen, dass viele Briten jetzt in alles investieren - nur nicht in Festgeld - weil man Inflation und Nullzins fürchtet.
 
Der Witz ist, daß der Brexit und die ganzen Diskussionen darum die psychologische und andere Seiten offenlegt, sie auch dem Normalbürger klar macht - sofern man bereit ist, Wirtschaftsseiten und -Analysen mit offenen Augen zu lesen und die daraus resultierenden Lektionen zu verinnerlichen. Das ganze ist, genau wie die Flüchtlingsthematik, eine einzige große Schulstunde für die ganze Bevölkerung. Nicht nur deutschland- sondern EU-weit und sogar global, denn auch andere Kontinente sehen dabei höchst interessiert zu.
"Geschichte wird gemacht!" Vor unser aller Augen. Wenn man dieselben nicht krampfhaft zukneift oder aber sowieso zu blöd ist, etwas neues zu lernen, was über den eigenen unmittelbaren Horizont hinausgeht.
 
Das "Wie" ist wohl klar - alle Vorteile einer EU-Mitgliedschaft auch ohne EU behalten wollen, aber alle Nachteile weit von sich weisen. Man darf gespannt sein, ob die EU-Mitglieder da mitmachen. 🙄

Warum nicht ? Hälst Du es für abwegig, dass eine Angela Merkel, die bei CETA und TTIP alles aufzugeben bereit ist, den Briten alle Vorteile der Mitgliedschaft lässt ohne einzuzahlen ?

Ich nicht. Die Frau bringt alles fertig, auch wenn es an der Grenze zum Landesverrat ist.
 
Zu der Annahme die Merkel könnte den Briten den Freihandel "schenken" wäre anzumerken, daß nicht die Merkel sowas emtscheidet, sondern die Mitgleidsländer der EU - und zwar wäre dazu eine 20er Mehrheit von 27 Ländern notwendig. Kaum anzunehmen - ganz im Gegenteil werden sich viele Länder bemühen, die aus England abziehende Industrie anzulocken. Notfalls mit geringen Steuersätzen.
 
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