Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Braucht man als junger Mensch Facebook und CO um am sozialen Leben teilzuhaben?

Viele merken doch gar nicht dass sie einsam sind. Jeder stellt sich da drin so dar wie er gerne wäre. Und wehe jemand hat bei jedem Posting 20 Likes - mann ist der beliebt, warum ich nicht....
Am Anfang wars noch gut um alte Leute wieder zu finden. Heute find ichs nur noch schwachsinnig.
 
Früher war ich auch bei Facebook angemeldet. Doch nach einiger Zeit war es für mich anstrengend jeden Tag zu schauen, was habe meine Freunde geschrieben und was ist sonst noch so. Ich fühlte mich unter Druck gesetzt, denn meine Freunde haben eine Art Wettbewerb daraus gemacht, wer hat die meisten Freunde auf FB, wer postet am meisten,wer ist beliebter usw. Irgendwann hat mich alles nur noch genervt. Mein Leben besteht doch nicht nur online.
Aber seine Vorteile hat FB auch, kommt auf jeden an, was er daraus macht.
 
Hallo Gast,

nein, man muss keinen Facebook-Account haben, um am soziale Leben teilzunehmen aber das ist dann wie wenn man hinter dem Mond lebt und dieses Medium nicht versteht.

Ich habe einen Facebook-Account aber ich bin dort nicht sehr aktiv und überlege mir auch sehr genau, was ich da über mich preisgebe. Hauptsächlich von meinen jugendlichen Freunden dort habe ich gelernt, was dieses Medium leisten kann und auch gesehen, welche Gefahren es in sich birgt. Sehr positiv war ich überrascht das mich ehemalige Klassenkameraden (nach 35 Jahren) entdeckt haben und so ein interessanter Austausch entstand.

Früher hatte der Fernseher noch einen sehr hohen Stellenwert aber nicht jeder hatte einen. Das war dann immer dumm, wenn einige über die Filme vom letzten Abend nicht mitreden konnten.

LG Andreas
 
Wieso soziales Leben, ich hab dafür gesorgt, dass meine Freunde wissen, dass ich nicht zuverlässig über Facebook zu erreichen bin. Wenn das schriftlich läuft, dann per SMS oder Mail. Ich vernetze mich gerne mit politischen Aktivisten über Facebook und um verschiedene Aktionen mitzukriegen. Dafür ist es praktisch und zeitsparend. Und von vielen dieser Leute wird es ebenfalls nur oder überwiegend dafür genutzt.
 
In gewissen sozialen Gruppen könnte durchaus ein gewisser Gruppendruck herrschen, sich fb anzuschliessen. Dort könnte es unter bestimmten Umständen ratsam sein, einen fb-account anzulegen.

Ich bin froh, dass ich mich in einem Raum bewege, der mich nicht unter einen solchen Druck stellt. Ich mag das Unternehmen nicht und sehe im Augenblick keinen Grund, mich denen anzuschliessen.
 
Ich bin schon genervt bei dieser frage " hast du fb? " .... grrrrrrr ...
Ich war mal dort, aber es nervte mich einfach nur an, dass man zu gebomt wurde von fotos die keine SAU interessieren ...
Würde man es ablichten und jemanden privat zeigen, der zeigt dir nur den vogel und sagt " schön, interessiert mich nicht " aber bei facebook , ja , da ist das total in ordnung und voll cool ! Daumen hoch und like ! ...nee danke .... nicht mit mir ....
Seitdem ich kein Facebook account mehr besitze, fühle ich mich wesentlich besser und erfreue mich der super grafik in 3d , die draussen exestiert ...und die so manch ein facebook user vergessen hat ^^

Ergo , ich weigere mich diesem verein nochmals bei zu treten ! 🙂 Unnötig und nervenraubend
 
Ich bin überhaupt nicht mehr dort aktiv, und komischerweise nehme ich immer noch am sozialen Leben teil, und zwar am realen ! FB ist für mich zur totalen Selbstdarstellungsmaschine mutiert. Die Menschen die mir wichtig sind sehe ich auch ohne FB ! Und ob irgendjemand grad aufm Klo sitzt oder nicht interessiert mich nicht die Bohne.

Früher hatte man sich nach der Schule für später zum Kicken verabredet. Heute schreibt jeder in dem Mist was er grad macht und wo er grad ist. Es geht auch ohne.

... ich sehe das alles anders ... erst einmal ist eine Frage des Umgangs mit Facebook & Co. Keiner muss alles posten und keiner muss nur noch in einer virtuellen Welt leben und meinen, das sei das soziale Leben. Das ist es eben nicht. Fb ist eine supertolle Erfindung, die ich sehr hoch schätze, genauso wie es auch Junesun beschreibt. Ok, ich bin kein junger Mensch, aber doch jung geblieben (weit Ü-50). Ich habe mir dann vor 2 Jahren ein Smartphone zugelegt und habe gar nicht geglaubt, wie froh ich damit bin.
Die Menschen, die mir wichtig sind, kann ich leider nicht oft sehen, manchmal nur einmal im Jahr, weil sie weltverstreut leben und dazu noch die Zeitverschiebung kommt zur Kontaktaufnahme per Telefon oder Skype.
Und trotzdem habe ich einen breiten Bekannten- und Freundeskreis. Ich telefoniere und schreiben Postkarten und Briefe. Und ich kann natürlich auch ohne, es geht schon gar nicht, da ich bei meiner Arbeit natürlich nicht mein Smartphone auf dem Tisch liegen haben kann.
Und außerdem habe ich meine Privatsphäre sehr eingeschränkt, es ist also möglich, dass nicht die ganze Welt sieht, wo ich gerade bin oder was ich gerade mache.
Es liegt doch an jedem selbst. Dass die jüngere Generation, für die ja Fb einen anderen Stellenwert hat als für mich, damit Probleme bekommt, liegt an dem Umgang und der heutigen Zeit mit den Medien überhaupt. Es läuft etwas schief, wenn man nur noch danach wertet, wer wie oft geliket wird.
Fb selber ist eine super Vernetzung, wenn man es - wie alles - in Maßen nutzen würde. Es zu verteufeln ist auch nicht der richtige Weg.
Vor Jahren noch musste man immer Kleingeld bei der Hand haben, zu einer Telefonzelle traben und hoffen, dass der Hörer dort noch am Apparat hängt, denn irgendwelche Vandalen nahmen die gerne mit, wahrscheinlich waren dies die Vorreiter von den Handys, die wollten halt mit dem Telefon durch die Stadt laufen oder so, oder die Telefonbücher waren zerfetzt, oder die Telefonzellen wurden als WC benutzt ... übel. Hatte man Pech, musste man anstehen ... und warten, bis irgendeine Labertasche seine Lebensgeschichte zu Ende geseiert hatte ... War man irgendwann endlich dranne, dann fielen die Münzen immer wieder durch ... Also eilig haben durfte man da nichts ... Glücklich war der, der ein privates Telefon sei eigen nannte. Auslandsgespräche mussten auf der Post angemeldet werden ... und dann sauste man in eine Kabine ... wenn dann die Verbindung stand und auch hielt ...
Briefe schreiben ist was feines, doch die Laufzeiten waren manchmal länger, als wäre man zu Fuß zum Empfänger gelaufen ...
Mich nervt heutzutage viel viel mehr das laute Geseire an fast jedem Ort ... man muss sich rundherum alles mögliche anhören, irgendwann stecke ich mir Ohrstöpsel rein, man braucht nur mal mit dem Zug zu fahren oder aber auch nur an der Supermarktkasse stehen ... was für ein Geklingel rundherum ... und dann wird in einer Lautstärke gelabert, als würde man von Ort zu Ort die Nachrichten brüllen müssen. Sätze wie ... also ich bin gerade unterwegs ... in paar Minuten bin ich da ... ach so, habe ich schon erzählt ... blablabla ... Letztens war ich so angenervt, dass ich gefragt habe, warum reden Sie eigentlich so laut, nehmen Sie doch Ihr Handy ...
Früher hätte man ganz leise telefoniert, damit der andere nicht alles mitkriegt, heute muss die ganze Welt zuhören, dass der Mops der Nachbarin sich übergeben hat ... oder was weiß ich.
Und so ist das bei Fb, dort findet man wohl die meisten Selbstdarsteller ... Aber richtig angewendet, ist Fb eine tolle Sache.
 
Es geht zwar auch ohne, aber mit ist es leichter 🙂 Ich weiß auch gar nicht, was alle gegen soziale Netzwerke haben. Sie machen das Leben leichter und es ist super einfach neue Freundschaften zu knüpfen usw.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Thema gelesen (Total: 0) Details

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben