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Brauche Hilfe/Rat, weiß einfach nicht weiter

  • Starter*in Starter*in ottis
  • Datum Start Datum Start
Hallo,

ich hab noch eine Frage. Tut mir leid, wenn ich nerve. Ist ein Tick von mir, Alles bis zum geht-nicht-mehr zu überdenken.

Ich bin mir garnicht sicher, ob ich überhaupt eine Therapie brauche. Und zwar ist es so, dass ich unter meiner Situation nicht "leide oder ähnliches", sondern mich einfach nur über mich total ärgere und wie gesagt, ich mach mir Sorgen, mich irgendwann nicht mehr unter Kontrolle zu haben und es nicht nur mit Blicken den Leuten zu zeigen, was ich wirklich denke. Weil ich weiß/spüre, dass ich wie meine Familie väterlicherweits eine Neigung zur Gewalt und zum verbalen "A*******" habe.

Wenn ich so lese, was viele der Schreiber für Hintergründe haben, ist mein "Problem" doch lächerlich und eigentlich garnicht wert, sich darum zu kümmern. Also bis jetzt hatte ich es gut unter Kontrolle, nicht verbal ausfallend zu werden. Könnte ja sein, dass ich mir nur einbilde, eine Therapie zu brauchen und mich total lächerlich mache, wenn ich um sowas bitte.

Mache ich mir vielleicht einfach zu viele Gedanken, sollte ich das ganze lieber vergessen? Oder kann ich das Alles nur beim ersten Treffen klären?

ottis
 
Hallo,

irgendwie weiß ich nicht weiter. Ich habe Angst, so zu enden wie mein Vater und meine Oma väterlicherseits. Also total verbittert, frustriert vom Leben und ablehnend allem gegenüber.

Kurz zu mir: Ich studiere Lehramt nachdem ich eine kaufm. Ausbildung absolviert habe. Ich bin jetzt schon 30 Jahre alt, und ich befürchte, wenn ich meine "Problem(chen)" nicht bald durch eine Therapie oder Ähnliches angehe, dass es sich festsetzt und schwer zu ändern ist.

Erst mal vorneweg: Was ich fühle/denke hört sich schrecklich arrogant an, und deshalb weiß ich nicht, wie ich es einem Therapeuten sagen soll, ohne ihn/sie zu beleidigen. Ich möchte mich erstmal entschuldigen, ich weiß nicht wie ich es ausdrücken soll.

Naja, es ist so: Zusätzlich zu meiner Angst vor Nähe, kann ich Menschen nicht leiden. Ich halte sie für Idioten und kann sie nicht verstehen. Und das sieht man mir auch an. DAS KANN ABER NICHT ANGEHEN: DER MENSCH IST EIN SOZIALES WESEN, obwohl ich das weiß, krieg ich es allein nicht gebacken, "normal" zu sein.

Bitte keine Ratschläge wie "dann verkriech dich auf eine einsame Insel". Ich will es ändern, weiß aber nicht, wie ich es angehen soll.

LG,ottis


Hallo....!

Als erstes finde ich ganz toll das du selbst erkannt hast das etwas mit
dir nicht stimmt.😉
So wie es aus aussieht hast du die Einstellung von deinem Vater und Oma
übernommen was nicht ungewöhnlich ist denn Eltern leben den Kindern das
Leben vor.
Mir ging es ähnlich,wollte nie so wie meine Mutter werden.....,verbittert,einsam,unglücklich u.s.w.!(sie ist psychisch krank)
Im Gegensatz zu meiner Mutter habe ich mir Hilfe gesucht und ging 2001
das erste Mal in Behandlung...,habe es nicht bereut,ich lebe endlich wieder 🙂,muss bis heute immer wieder an mir arbeiten...aber das ist Ok!

Auf jedenfall rate ich dir auch dich vom Hausarzt eine Überweisung geben
zu lassen,allerdings zum Psychologen,denke nicht das du einen Psychater
brauchst.
Ich wünsche dir das du richtige Hilfe bekommst und das du irgendwann
spüren und fühlen kannst was es für wundervolle Menschen gibt!

Lg Geli
 

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