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Bitte um Traumdeutung

Janny.stargazer

Neues Mitglied
Hallo allerseits 🙋🏼‍♀️
Ich bin seit ein paar Minuten ein neues Mitglied hier bei hilferuf.de
Ich benötige mal einen Rat zu einem Traum den ich vor ein paar Wochen hatte, welcher mir nicht mehr aus dem Kopf geht.
Zunächst muss ich sagen dass auch die Zeit vor dem Traum sehr eigenartig war.

Ich bin eigentlich eine Nachteule und bis spät in die Nacht wach.

An einem Abend war ich aber ganz plötzlich müde, obwohl ich fünf Minuten vorher noch meinen Laptop aufgeklappt habe und anfing an etwas zu arbeiten.

Jedenfalls klappte ich diesen dann schnell wieder zu und machte alle Lichter, sowie Musik aus.

Ich hörte noch immer bewusst Dinge die sich um mich herum abspielten, wie zum Beispiel das Geräusch des Raschelns der Sägespäne, welches mein Hamster verursacht hat.

Das nächste woran ich mich erinnern kann ist, dass ich aufstehe und mich auf den Boden, neben meinem Bett lege. Kurz darauf sehe ich vor mir ein paar Füße, welche Lackschuhe tragen.

Ich höre eine männliche Stimme meinen Namen sagen, ich hab auch etwas gesagt, kann mich aber nicht daran erinnern. Ich war wie schlaftrunken. Ich hab das Geschehen teilweise so wahrgenommen, als würde ich neben meinem Körper stehen und nur beobachten, teilweise war ich aber auch in meinem Körper.

Ich habe die ganze Zeit das Rascheln meines Hamsters und leises zwitschern meiner Wellensittiche mitbekommen.

Ich weiß dass ich aufgestanden bin und wieder in mein Bett krabbelte. Als ich wieder zugedeckt im Bett liege, spüre ich, wie sich die Bettkante neben mir absenkt und sich jemand neben mich legt.

Es war alles so real, ich kann bis heute nicht sagen, ob es wirklich ein Traum war.

Der Realitätssinn in mir sagt natürlich, dass es unmöglich real gewesen sein kann.

Danach ging es aber noch weiter.

Ich bekomme bewusst mit wie ich einschlafe und träume.

Ich beobachte mich selbst wie ich mit einer Freundin rede. Sie will mit mir irgendwo hingehen, doch als ich aufstehen will, sacke ich zu Boden. Ich habe keine Kontrolle über meinen Körper, meine Beine fühlen sich an wie Gummi und geben immer wieder nach.

Meine Freundin geht durch meine Zimmertür.

Ich bin wieder im hier und jetzt, kriege wieder das Rascheln meines Hamsters mit, bevor ich plötzlich im Haus meines Vaters bin. In meinem alten Kinderzimmer.

Ich schleiche die Treppe hinunter und sehe eine Geschenktüte auf einer Stufe stehen. Ich gebe mein bestes, dass mein Vater nicht mitbekommt, dass ich im Haus bin.

Ich schaue in die Geschenktüte und sehe eine handgeschriebene Karte. Ich kann nicht lesen was darin geschrieben steht, so sehr ich mich auch anstrenge.

Das einzige was ich lesen kann sind die Namen meiner Oma und meines Opas.

Ich wusste sofort, dass das unmöglich ist, da mein Opa im vergangenen Jahr verstorben ist.

Wieder zurück in meinem Schlafzimmer, das Rascheln der Sägespäne ist wieder hörbar.

Plötzlich stürmen ein paar Familienmitglieder in mein Zimmer.

Darunter meine Mutter und mein Bruder, welche sich zu mir ans Bett setzen.

Meine Tante und ein paar weitere Personen bleiben an meiner Tür, neben meinem Kleiderschrank stehen.

Meine Mutter möchte mich davon überzeugen, mit ihr und den anderen zu kommen, um noch einen gemütlichen Abend zu verbringen. Mein Blick fällt auf meine Tür und ich lehne ab.

Sie schaut mich plötzlich inniger an und sagt, dass ich nicht so gut aussehe.

Mein Bruder bringt mir eine Flasche Wasser und ein Glas.

Ich will mir Wasser eingießen und bemerke garnicht, dass ich gerade versucht habe, das Wasser aus dem Glas in die Flasche zu gießen. Ich realisiere es erst, als ich das ganze Wasser über meine Decke und in eine Tasche die ich vorher nicht bemerkte, verschüttete.

Jeder schaute mich total besorgt an, meine Tante steht mit verschränkten Armen vor meinem Schrank und sagt zu meiner Mutter dass sie mich zum Arzt bringen soll.

Ich schaue meine Mutter panisch an und spüre wie mein Kopf zu schmerzen beginnt.

Sie schaut immer noch besorgt zu mir und zieht mich plötzlich auf die Füße, doch meine Beine geben wieder nach. Ich kann mich nicht halten, so sehr ich es auch versuche.

Meine Mutter hält meine Arme fest und zieht mich mit sich, alles in mir wehrt sich, durch meine Zimmertür zu gehen.

Als ich im Flur stehe, sieht alles anders aus als in Wirklichkeit. Plötzlich ist da ein großer Spiegel, der vorher nie da war.

Ich schaue in den Spiegel und spüre wie mein Magen sich umdreht.

Mein Gesicht ist abgemagert, ich habe tiefe Augenringe. Und das verstörendste: Meine Augen sind nach hinten gerollt, da ist keine Iris und keine Pupille mehr, nur noch weiß.

Ich schreie und weine, flehe meine Mutter an, nicht mit mir ins Krankenhaus zu fahren, mich nicht zu verlassen und bei mir zu bleiben. Sie versucht mich zu beruhigen, ich sage immer wieder dass ich nicht sterben will.

Meine Mutter sagt, dass alles gut wird und dreht sich zu einem Regal. Dort stehen ganz viele Engel aus Porzellan, in den verschiedensten Variationen.

Sie nimmt alle auf einmal und packt sie in ihre Tasche.

An diesem Punkt wache ich auf. Diesmal wirklich.

Ich atme heftig und fühle mich so panisch wie ein Kind, was gerade einen Albtraum hatte.

Ich hatte das Gefühl, dass ich einen ganzen Tag verschlafen hatte, da sich mein Traum zeitlich so lang und realistisch angefühlt hatte.

Aber in der Realität war nicht mal eine ganze Stunde vergangen.



Kurz nach dem Traum hatte ich immer wieder ein mulmiges Gefühl, hab gedacht, ich hätte etwas im Augenwinkel gesehen, hab immer besonders auf meine Schlafzimmertür geachtet.

Das Ganze hat sich wieder gelegt.

Doch aktuell denke ich wieder viel an diese Nacht. Komisch finde ich, dass ich mich so detailliert daran erinnere.

Ich habe manchmal das Gefühl, dass mir irgendetwas die Energie raubt.

Macht das Sinn?

Also auch wenn es mir physisch gut geht, bin ich manchmal total ausgelaugt, überfordert und unkonzentriert, obwohl ich sonst eigentlich sehr aktiv und glücklich bin.



Ich hoffe, mir kann irgendwer einen Rat geben und sagen, was es mit dem Traum auf sich hat. 😊
 
A

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Re: Bitte um Traumdeutung
Im Schlaf räumt das Gehirn auf, es funken einfach alle möglichen Gedakenfetzen durcheinander. Da unser Gehirn aus allem Zusammenhänge konstruieren will, wirkt das Ergebnis wie eine merkwürdig zusammenhängende, aber nicht zusammenpassende Geschichte.

Manchmal hängen Träume noch lange nach.

Sie zu deuten macht wenn überhaupt nur Sinn, wenn sich Traumthemen ständig wiederholen und ständig starke Gefühle auslösen. Und dann ist die Deutung auch nicht mehr als das: dass dich etwas stark beschäftigt.
 
Ein teilluzider Traum, bei luziden Träumen weiß man dass man träumt und kann ihn mit etwas Übung sogar steuern, diese Träume treten nur in einem sehr flachen Schlaf auf wo man z. B. auch noch Umgebungsgeräusche wahrnimmt und die zuweilen in den Traum einbaut. Also so wie geschrieben. Auch die Sprunghaftigkeit der Traumhandlung weist auf einen sehr flachen Schlaf, mehr ein Dösen hin, wo die Traumfetzen bunt durcheinander galoppieren. Deswegen wirken sie auch so realistisch, sind aber nur kurze, nicht zusammenhängende Episoden. Wenn Du aber auch nach dem Aufwachen noch ein komisches Gefühl hattest, kann es sein dass Dein plötzliches Schlafbedürfnis keine ganz natürliche Ursache hatte. Gibt es in Deinem Zimmer eine Geräuschquelle, ein Gerät, Ventilator oder vielleicht sogar der Laptop, das Infraschall produzieren kann? Das ist sehr niederfrequenter Schall den man mit den Ohren nicht hören kann, der sich aber auf Körper und Psyche auswirken kann. Und: war Deine Schlafzimmertür abgeschlossen an diesem Abend? War noch jemand anwesend?
 
Belastet dich etwas an dir selber? Eventuell gesundheitlich, etwas wo du angehen müsstest und du weißt im inneren du kannst es nicht immer vor dich hinschieben.

Dein Traum scheint mir auch etwas hektisch zu sein, in eine Szene in die nächste.

Das einzige was mir aufgefallen ist, dass du nicht gehen konntest, dann fühltest du dich im Traum schwach und abgemagert, dann noch das mit dem Spiegel, du konntest im Traum beobachten, dass deine Augen nach innen gerichtet waren, einen Blick in dein Innersten, das konntest du erblicken.

Es ist rein meine Meinung und muss keine Gültigkeit haben.

Du hast vor etwas Angst, es Belastet dich, doch du unterdrückst da etwas sehr gut und in deinen Träumen kommt es hoch, dort kannst du es nicht unterdrücken. Die Zeit ist dein größter Feind und es holt dich langsam ein. Du hast Menschen um dich, die sich große Sorgen machen und sie lieben dich, würden dich unterstützen , eventuell sagen sie dir bereits auch schon wirklich, was ihnen Sorgen macht.
 
Also sorry, will nicht triggern, aber das klingt irgendwie nach ....mir fällt grad das Wort nicht ein.
Ich war mal längere Zeit in einem Esoterik-Forum, da gab es viele Traumdeutungen, die ins Übersinnliche gingen. Auch Videos auf YT gibt es da viele dazu.
Es soll durchaus vorkommen, das einen Seelen aus der anderen Welt besuchen.
 
Also sorry, will nicht triggern, aber das klingt irgendwie nach ....mir fällt grad das Wort nicht ein.
Ich war mal längere Zeit in einem Esoterik-Forum, da gab es viele Traumdeutungen, die ins Übersinnliche gingen. Auch Videos auf YT gibt es da viele dazu.
Es soll durchaus vorkommen, das einen Seelen aus der anderen Welt besuchen.

Was genau meinst du? Ich glaube ein wenig an zwischenmenschliches und an Channeling.. Aber in wie fern hängt das mit dem Traum zusammen?
 
Belastet dich etwas an dir selber? Eventuell gesundheitlich, etwas wo du angehen müsstest und du weißt im inneren du kannst es nicht immer vor dich hinschieben.

Dein Traum scheint mir auch etwas hektisch zu sein, in eine Szene in die nächste.

Das einzige was mir aufgefallen ist, dass du nicht gehen konntest, dann fühltest du dich im Traum schwach und abgemagert, dann noch das mit dem Spiegel, du konntest im Traum beobachten, dass deine Augen nach innen gerichtet waren, einen Blick in dein Innersten, das konntest du erblicken.

Es ist rein meine Meinung und muss keine Gültigkeit haben.

Du hast vor etwas Angst, es Belastet dich, doch du unterdrückst da etwas sehr gut und in deinen Träumen kommt es hoch, dort kannst du es nicht unterdrücken. Die Zeit ist dein größter Feind und es holt dich langsam ein. Du hast Menschen um dich, die sich große Sorgen machen und sie lieben dich, würden dich unterstützen , eventuell sagen sie dir bereits auch schon wirklich, was ihnen Sorgen macht.

Danke für deine Nachricht 🤗
Ich habe typische Zukunftsängste, ja.
Um meine Gesundheit hab ich mir bis vor kurzem weniger Sorgen gemacht. Allerdings werde ich seit November immer wieder krank beziehungsweise nicht mehr richtig gesund. Hatte erst zwei Wochen Corona, jetzt schon fast drei Wochen Influenza.. Hach ja das Immunsystem.. 😅
Ich werde nächste Woche mal nach einem großen Blutbild fragen.. wer weiß, vielleicht sollte ich mich mal durchchecken lassen
 
Ein teilluzider Traum, bei luziden Träumen weiß man dass man träumt und kann ihn mit etwas Übung sogar steuern, diese Träume treten nur in einem sehr flachen Schlaf auf wo man z. B. auch noch Umgebungsgeräusche wahrnimmt und die zuweilen in den Traum einbaut. Also so wie geschrieben. Auch die Sprunghaftigkeit der Traumhandlung weist auf einen sehr flachen Schlaf, mehr ein Dösen hin, wo die Traumfetzen bunt durcheinander galoppieren. Deswegen wirken sie auch so realistisch, sind aber nur kurze, nicht zusammenhängende Episoden. Wenn Du aber auch nach dem Aufwachen noch ein komisches Gefühl hattest, kann es sein dass Dein plötzliches Schlafbedürfnis keine ganz natürliche Ursache hatte. Gibt es in Deinem Zimmer eine Geräuschquelle, ein Gerät, Ventilator oder vielleicht sogar der Laptop, das Infraschall produzieren kann? Das ist sehr niederfrequenter Schall den man mit den Ohren nicht hören kann, der sich aber auf Körper und Psyche auswirken kann. Und: war Deine Schlafzimmertür abgeschlossen an diesem Abend? War noch jemand anwesend?

Die Tür war geschlossen, aber nicht komplett abgeschlossen.
Meine Mutter war im Nebenzimmer.
Ich hatte in der Vergangenheit, und gerade in letzter Zeit, schon viele verrückte (auch sehr realistische) Träume.. aber sowas kam noch nie vor 🤔
 
Hi, ich habe deinen Text gelesen, und echt keinen Einfall. Habe sogar gedacht, ob das reale Erlebnisse sein könnten, oder Flashbacks. Von mir selber kenne ich nur Traumsymbole. Wwenn ich solche träume, erinnere ich sie und recherchiere sie, und dann weiß ich, wenn die gelesene Deutung passt, und das hat mir schon oft geholfen.
 

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