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Zumindest finde ich die Idee gut, dass du sie woanders hingibst.

Was würde dir denn deiner Meinung nach helfen loszulassen? Oder was wünscht du dir, auch in Hinblick auf die Zukunft?

Super schwere Frage... wünsche mir schon eine Partnerin irgendwie. Habe das Bedürfnis Dinge anders und besser zu machen. Möchte gerne geben, aber natürlich auch gerne etwas nehmen. Vermisse halt schon viele Dinge, die eine Partnerschaft ausmachen.

Fühle mich aber auch nur zum Teil bereit. Als ob noch irgendwelche Dinge passieren müssen bevor ich es bin.
 
Fühle mich aber auch nur zum Teil bereit. Als ob noch irgendwelche Dinge passieren müssen bevor ich es bin.
Ich denke, du solltest versuchen es abzuschließen. Anscheinend wirst du sonst nicht, für jemand Neues, bereit sein.

Ich denke, es wäre hilfreich, wenn du herausfindest was dir dabei helfen kann.
Habe das Bedürfnis Dinge anders und besser zu machen.
Was für Dinge, wenn ich fragen darf?

Bei mir gibt es auch immer wieder Dinge die ich besser machen möchte, aber das mache ich nicht davon abhängig, ob ich in einer Beziehung bin. Also ich habe außerhalb einer Beziehung daran gearbeitet, genauso wie ich es auch in einer tue. Ich finde das sollte einen nicht davon abhalten, eine zu führen, wenn es passt. Sonst wärst du ja nie bereit. Da es immer etwas geben wird, woran man arbeiten kann.

Hoffnungen, Rückfälle...
Es ist wichtig, dass du da rauskommst. Solange du noch einen funken Hoffnung hast, wirst du nicht loslassen können.
Darum wäre das "vernichten" der Sachen eine Möglichkeit es endgültig zu beenden. Nicht weil du es willst, sondern weil es grade das beste für dich ist. Um auch wieder nach vorne zu schauen.

Die letzten 3 Jahre hast du quasi sehr viel Zeit damit verbracht zurück zu schauen. Aber wie lange willst du das noch. Das schöne, fröhliche Leben dadraußen wartet auf dich und wahrscheinlich auch eine ganz tolle Partnerin. Willst du diese verpassen, weil du etwas nicht loslassen willst, dass gar keine Zukunft mehr hat?

Und ich spreche hier wirklich von "wollen". Du musst eine Entscheidung treffen. Du triffst sie quasi jeden Tag. Du entscheidest dich auf diese Enttäuschung zu schauen und dich von ihr beeinflussen zu lassen.
Genau so kannst du dich auch entscheiden, es gut sein zu lassen, dich zu verabschieden. Das musst du am Anfang wahrscheinlich sogar sehr oft. Aber jeder Schritt nach vorne, ist ein Schritt weiter weg aus diesem Loch, dass dich gefangen hält.
Irgendwann wirst du soweit gegangen sein, dass es nur noch ein kleines Loch ist, dann ein Punkt, und irgendwann erkennst du es kaum noch. Es ist ein langer und anstrengender Weg.
Aber es lohnt sich. Tu es für dich.

Wir können dir hier alle sehr viel schreiben, aber den entscheidenden Schritt musst du selber machen. Das kann dir keiner abnehmen. Es liegt an dir, ob du es heute tust, morgen, nächste Woche, nächsten Monat, nächstes Jahr, oder vielleicht auch nie.

Du bist der, der über sein Leben bestimmt und in welche Richtung es geht. Ich wünsche dir, dass du es schaffst, glücklich wirst und ein schönes Leben hast.
 
Ich denke, du solltest versuchen es abzuschließen. Anscheinend wirst du sonst nicht, für jemand Neues, bereit sein.

Ich denke, es wäre hilfreich, wenn du herausfindest was dir dabei helfen kann.

Was für Dinge, wenn ich fragen darf?

Bei mir gibt es auch immer wieder Dinge die ich besser machen möchte, aber das mache ich nicht davon abhängig, ob ich in einer Beziehung bin. Also ich habe außerhalb einer Beziehung daran gearbeitet, genauso wie ich es auch in einer tue. Ich finde das sollte einen nicht davon abhalten, eine zu führen, wenn es passt. Sonst wärst du ja nie bereit. Da es immer etwas geben wird, woran man arbeiten kann.


Es ist wichtig, dass du da rauskommst. Solange du noch einen funken Hoffnung hast, wirst du nicht loslassen können.
Darum wäre das "vernichten" der Sachen eine Möglichkeit es endgültig zu beenden. Nicht weil du es willst, sondern weil es grade das beste für dich ist. Um auch wieder nach vorne zu schauen.

Die letzten 3 Jahre hast du quasi sehr viel Zeit damit verbracht zurück zu schauen. Aber wie lange willst du das noch. Das schöne, fröhliche Leben dadraußen wartet auf dich und wahrscheinlich auch eine ganz tolle Partnerin. Willst du diese verpassen, weil du etwas nicht loslassen willst, dass gar keine Zukunft mehr hat?

Und ich spreche hier wirklich von "wollen". Du musst eine Entscheidung treffen. Du triffst sie quasi jeden Tag. Du entscheidest dich auf diese Enttäuschung zu schauen und dich von ihr beeinflussen zu lassen.
Genau so kannst du dich auch entscheiden, es gut sein zu lassen, dich zu verabschieden. Das musst du am Anfang wahrscheinlich sogar sehr oft. Aber jeder Schritt nach vorne, ist ein Schritt weiter weg aus diesem Loch, dass dich gefangen hält.
Irgendwann wirst du soweit gegangen sein, dass es nur noch ein kleines Loch ist, dann ein Punkt, und irgendwann erkennst du es kaum noch. Es ist ein langer und anstrengender Weg.
Aber es lohnt sich. Tu es für dich.

Wir können dir hier alle sehr viel schreiben, aber den entscheidenden Schritt musst du selber machen. Das kann dir keiner abnehmen. Es liegt an dir, ob du es heute tust, morgen, nächste Woche, nächsten Monat, nächstes Jahr, oder vielleicht auch nie.

Du bist der, der über sein Leben bestimmt und in welche Richtung es geht. Ich wünsche dir, dass du es schaffst, glücklich wirst und ein schönes Leben hast.

Nein, es ist jetzt nicht so, dass ich nun nicht an mir arbeite. Ich versuche es so gut es geht. Auch wenn es schwer ist bestimmte Gewohnheiten zu ändern. Neue Strukturen aufzubauen, sich zu allgemein zu verändern.

Beispielsweise will ich versuchen für mich selbst mehr da zu sein / mich mit mir selber zu beschäftigen - mit mir ins Reine zu kommen, neue Hobbies finden, weniger im Trott verbringen, den ich mehr oder weniger die letzten 2 Jahre gelebt habe. Mache wieder Sport, will zunehmen - was auch schon anfängt zu klappen (meine Familie ist allgemein ziemlich schmal gebaut), will allgemein etwas über mich hinaus wachsen...
Habe das Gefühl, dass ich in der Beziehung ziemlich viel Zeit, zumindest versucht habe in sie zu investieren bzw. eher in ihre Probleme - aber nicht immer die Energie dazu hatte.

Nur so nebenbei...sie war meine erste Beziehung.
 
Nein, es ist jetzt nicht so, dass ich nun nicht an mir arbeite. Ich versuche es so gut es geht.
Ich wollte damit auch nicht sagen, dass du es nicht tust. Man merkt an dem was du schreibst, dass du schon lange versuchst daran zu arbeiten.

Auch wenn es schwer ist bestimmte Gewohnheiten zu ändern. Neue Strukturen aufzubauen, sich zu allgemein zu verändern.
Ja, dass kann ein längerer Prozess sein. Hast du denn das Gefühl dahin gehend schon Fortschritte gemacht zu haben?

Beispielsweise will ich versuchen für mich selbst mehr da zu sein / mich mit mir selber zu beschäftigen - mit mir ins Reine zu kommen, neue Hobbies finden, weniger im Trott verbringen, den ich mehr oder weniger die letzten 2 Jahre gelebt habe.
Und hast du davon schon was umsetzen können?
Wie darf ich das, mit mir ins Reine kommen, verstehen? Wo bist du mit dir nicht im reinen?

Habe das Gefühl, dass ich in der Beziehung ziemlich viel Zeit, zumindest versucht habe in sie zu investieren bzw. eher in ihre Probleme - aber nicht immer die Energie dazu hatte.
Ist das etwas was du dir auch selber vorwirfst?
Hättest du lieber mehr in dich investiert?
Oder wie ist diese Aussage zu verstehen?

Nur so nebenbei...sie war meine erste Beziehung.
Glaubst du nicht, dass es dadraußen Frauen gibt, die viel besser zu dir passen?
Grade wenn man nur eine hatte, hat man doch nur diese eine Erfahrung. Die Welt ist voll von wunderbaren Menschen.
 
Ich wollte damit auch nicht sagen, dass du es nicht tust. Man merkt an dem was du schreibst, dass du schon lange versuchst daran zu arbeiten.

Also erst richtig eigentlich seit einem halben Jahr gefühlt. Aber noch mehr seitdem ich aus der alten Wohnung ausgezogen bin. Also seit dem 01.03. . Irgendwie gibt mir die neue Wohnsituation neue Motivation, aber bereitet mir auch Sorgen. Es fühlt sich ein wenig wie ein Rückschritt an. Wobei es das nicht unbedingt sein muss. Ich wohne wieder bei meinen Eltern - allerdings nicht direkt - sie haben ein Dreistöckiges Reihenhaus mit sozusagen drei alleinstehenden Wohnungen. Ich bewohne das Dachgeschoss. Hatte mich dafür entschieden weil es schnell und unkompliziert war. Ich wollte einfach nur ab einem bestimmten Zeitpunkt auf Knopfdruck nur raus aus der Wohnung und alles vergessen was war. Hatte dort mehrere Jahre mit meiner Ex zusammen gewohnt und mich dort die letzten 2 1/2 Jahre eigentlich fast nur zurückgezogen.

Ja, dass kann ein längerer Prozess sein. Hast du denn das Gefühl dahin gehend schon Fortschritte gemacht zu haben?

Hmm, kleine Schritte denke ich. Ich denke zumindest daran - was ich vorher nicht getan habe, neue Wege zu gehen. Beispielsweise mal eine Boulderhalle bei uns zu besuchen. Irgendwie neue Kontakte zu knüpfen oder auch sogar einfach was alleine zu unternehmen. Auch wenn mir das manchmal schwer fällt und ich mich dann weniger begeistern kann. War vor kurzem zum Beispiel ein paar Tage im Siebengebirge zum wandern...

Wie darf ich das, mit mir ins Reine kommen, verstehen? Wo bist du mit dir nicht im reinen?

Ich habe eigentlich schon immer auch Probleme mit mir selbst gehabt. ADS + Depressionen - Ausgelöst auch durch Mobbing in der Schule = Gefühl nicht genug zu sein = Druck auf sich selbst = Depressionen. Immer wieder Therapien. Hätte ich vielleicht schon früher schreiben sollen... Nehme allerdings keine Medikamente mehr seit Anfang des Jahres und es ist in Ordnung so.
Komme in der Wohnung glaube ich auch etwas besser zur Ruhe und lerne Dinge etwas besser zu akzeptieren.

Ist das etwas was du dir auch selber vorwirfst?
Hättest du lieber mehr in dich investiert?
Oder wie ist diese Aussage zu verstehen?

Im Nachhinein - Vielleicht etwas mehr, ja. Es hätte nicht geschadet. Vielleicht sogar positiv zur Beziehung beigetragen.
Insofern in ihre Probleme, da sie ein angstgesteuerter Mensch ist/war zu der Zeit. Zukunftsängste hatte, nicht wusste wo sie hin will... sich fehl am Platz gefühlt hat in ihrer Ausbildung.
Ich wollte versuchen ihr zu helfen, habe mich zumindest gedanklich viel auf sie fokussiert. Vielleicht auch etwas krampfhaft. Ich wollt einfach da sein. Und ja, ich war auch nicht die Sicherheit in Person zu dem Zeitpunkt...wenn auch noch sicherer als sie.

Glaubst du nicht, dass es dadraußen Frauen gibt, die viel besser zu dir passen?
Grade wenn man nur eine hatte, hat man doch nur diese eine Erfahrung. Die Welt ist voll von wunderbaren Menschen.

Kann sein. Ich habe auch relativ wenig Erfahrung ansonsten...hatte vor ihr noch eine Kleinigkeit mit wem...ist aber nicht vergleichbar.

Wahrscheinlich würde ich das alles auch ganz anders sehen wenn da nicht diese eine Sache gewesen wäre. Das hat mich einfach so emotional erschüttert und ich kann nur schwer damit umgehen.
Womöglich hätte ich sie einfach so gehen lassen können. Aber diese Verletzung, diese Erfahrung hat eine Narbe hinterlassen.
 
Irgendwie gibt mir die neue Wohnsituation neue Motivation, aber bereitet mir auch Sorgen. Es fühlt sich ein wenig wie ein Rückschritt an.
Hatte dort mehrere Jahre mit meiner Ex zusammen gewohnt und mich dort die letzten 2 1/2 Jahre eigentlich fast nur zurückgezogen.
Aber ist es dann nicht ein Schritt nach vorne, dass du aus der alten Wohnung mir den Erinnerungen an sie raus bist?
Vielleicht braucht es noch etwas Zeit sich umzugewöhnen, aber ich halte es für die richtige Entscheidung.

Hmm, kleine Schritte denke ich.
Schritte sind Schritte. 🙂
Hört sich doch gut an.

Nehme allerdings keine Medikamente mehr seit Anfang des Jahres und es ist in Ordnung so.
Komme in der Wohnung glaube ich auch etwas besser zur Ruhe und lerne Dinge etwas besser zu akzeptieren.
Das klingt auch nach einer Verbesserung. Somit scheint es ja langsam Berg auf zu gehen.
Im Nachhinein - Vielleicht etwas mehr, ja. Es hätte nicht geschadet. Vielleicht sogar positiv zur Beziehung beigetragen.
Insofern in ihre Probleme, da sie ein angstgesteuerter Mensch ist/war zu der Zeit. Zukunftsängste hatte, nicht wusste wo sie hin will... sich fehl am Platz gefühlt hat in ihrer Ausbildung.
Ich wollte versuchen ihr zu helfen, habe mich zumindest gedanklich viel auf sie fokussiert. Vielleicht auch etwas krampfhaft. Ich wollt einfach da sein. Und ja, ich war auch nicht die Sicherheit in Person zu dem Zeitpunkt...wenn auch noch sicherer als sie.
Hm, aber ich würde sagen, du hast damals dein best möglichstes getan, wie du es zu dem Zeitpunkt konntest. Also würde ich mir da nichts mehr vorwerfen oder dem zu viel nachgehen. Du hast daraus gelernt und weißt es für die Zukunft besser. Das ganze Leben ist ein sich immer weiterentwickeln und manche Erfahrungen sind schmerzhaft, aber wir können an ihnen wachsen und durch sie lernen. Wenn wir es zulassen, können sie auch heilen.

Wahrscheinlich würde ich das alles auch ganz anders sehen wenn da nicht diese eine Sache gewesen wäre. Das hat mich einfach so emotional erschüttert und ich kann nur schwer damit umgehen.
Womöglich hätte ich sie einfach so gehen lassen können. Aber diese Verletzung, diese Erfahrung hat eine Narbe hinterlassen.
Ja, dass glaube ich dir.
Es hört sich eher wie eine Wunde an die immer noch nicht ganz verheilt ist. Wunden muss man ruhen lassen, damit sie heilen und nicht immer wieder dran gehen. Wunden tun weh, Narben nicht und sind eher eine Erinnerung.

Um noch mal auf deine Frage im Titel zu Antworten. Ich würde alles mögliche ausprobieren und versuchen, was mir hilft, mit dieser Erfahrung umzugehen. Mit anderen reden und mich austauschen, über deren Erfahrungen mit solchen Themen. Mich sonst auch im Internet schlau machen, wo es Seiten gibt, die helfen sowas zu überwinden und was man machen kann. Mich um mich selbst kümmern und mir was gutes tun. Selbstfürsorge und Selbstliebe. Evtl mich sogar verabreden, aber eher locker und ungezwungen. Mit Freunden treffen und (mit oder ohne) Unternehmungen machen.

Einfach das Leben leben und genießen.
Das Glück nicht von einem Partner oder anderem Menschen abhängig machen. Verantwortung für mich selbst übernehmen und aus der Opferrolle rauskommen.

Ich würde viel über das was war nachdenken, versuchen es zu verarbeiten und zu reflektieren. Was hätte der Partner, was hätte ich besser machen können. Wieso ist es passiert. Wenn alles analysiert ist, würde ich es abschließen. Mir selbst und den anderen vergeben. Meinen Frieden mit der Erfahrungen schließen.

Dann bin ich nämlich auch bereit für eine neue Beziehung. Ansonsten schleppe ich doch nur den ganzen Mist noch mit in diese hinein. Das würde sie nur belasten. Es ist wichtig Dinge aufzuarbeiten und abzuschließen.
 
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