Okay, jetzt also noch mal angemeldet.
Ich weiß, dass Schläge keine Lösung sind, aber ich denke auch nicht, dass es im Sinne eines friedlichen Miteinanders sein kann, sich stets und ständig von seiner 11jährigen Tochter anhören zu müssen, dass man eine blöde Kuh sei, die nur noch zum Putzen und Geld ran schaffen taugt, darüber hinaus einen IQ in etwa dem eines Kaninchen hätte, nur leider etwas drunter etc. Sie erzählt sehr persönliche Dinge aus meinem Privatleben weiter und würde (wenn sie denn die Chance dazu hätte) meinem Freund, der leider im Moment nicht hier sein kann, frech ins Gesicht lügen und behaupten, ich hätte ihn betrogen.
Schläge sind keine Lösungen...NIE...!!!....und dass Deine Tochter so aufmüpfig ist, muss ja auch irgendwo her kommen....also ist schon vorher einiges schief gelaufen, sonst wäre sie nicht so....natürlich darfst Du solch ein Verhalten nicht dulden, aber sie zu schlagen macht es nicht besser, sondern schlimmer..
Sorry, aber wenn einem da nicht mal die Hand ausrutschen kann, dann weiss ich ja auch nicht.
.und NEIN auch bei solch einem Verhalten, wie bei Deiner Tochter, ist eine Ohrfeige nicht gerechtfertigt...Gewalt ist Gewalt und nie förderlich!...
Ihr Verhalten ist es doch, was mich dazu bringt, Dinge zu tun, von denen ich mir geschworen habe, sie nicht zu tun. Ich selbst habe täglich wirkliche Schläge bekommen, nicht mal nur dann und wann nen Arschvoll. Und nein, ich schlage sie weder täglich noch regelmäßig. Und auch nie ohne Vorwarnung à la "Wenn Du das nicht sein lässt setzt es was!". Sie lacht mich deshalb regelmäßig aus. Und irgendwann hab ich die Drohung dann halt wahr gemacht.
Es ist scheiß-egal wann, wie oft, mit und ohne Vorwarnung...Schläge einem Kind gegenüber rechtfertigt gar nichts!!!
Ich bin da ganz sicher nicht stolz drauf, aber egal um was für ein Problem es ging, wir haben es immer wieder auf die Reihe bekommen - gemeinsam. Diese Chance hat man mir, hat man uns nun genommen.
Scheinbar nicht ohne Grund...
Und ich werde mich nicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln kreuz und quer durch Hessen bewegen, um jedes Kinderheim nach meiner Tochter abzuklappern, weil mir halt niemand Auskunft geben will. Ganz im Gegenteil, nachdem ich jegliche Zustimmung verweigert habe, weil man mir nichts sagen wollte und mir auch kein Gesprächsangebot gemacht hat, wurde einfach aufgelegt. Wenn das also erzieherisch wertvoll sein soll, dann hab ich wohl die kompletten 11,5 Jahre lang was falsch gemacht.
Wenn Dir Deine Tochter wichtig ist, wirst Du aber den Po hoch kriegen müssen...von allein passiert nichts...
Aber leider Gottes hat sie auch einen Blickwinkel, der meiner Meinung nach (und auch der ihres Vaters und anderer) sehr unrealistisch ist, sie übertreibt und bauscht auf, so dass am Ende locker mal ein Gebrochenes Handgelenk aus einem abgebrochenen Fingernagel werden könnte. Also kann ich mir auch in etwa vorstellen, was sie in der Schule rum erzählt hat... Schliesslich hab ich sie ja angeblich schon mal ausgesetzt, weil ich sie beim Kieferorthopäden aus dem Auto gelassen habe um mir in Ruhe einen legalen Parkplatz zu suchen.
Dein ganzer Beitrag klingt nach einem Rechtfertigungsversuch...Du solltest jetzt nicht nach irgendwelchen Gründen suchen, sondern lieber dafür sorgen, dass die Kleine ihre Sachen bekommt...vergiss den Lieblingsteddy nicht...
Aber wenn sie der Meinung ist, sie muss mir das antun, dann muss sie das wohl. Ich mache ihr keinen Vorwurf daraus, denn ich liebe sie trotz allem mehr als mein Leben und das wird sich auch nie ändern, selbst wenn ich ohne sie nach Berlin zurück gehen muss und ich sie vielleicht nie wieder sehen werde...
So schnell gibst Du auf??