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Bist du Veganer oder Fleischesser?

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Veganer oder Fleischesser

  • Fleischesser

    Teilnahmen: 44 64,7%
  • Veganer

    Teilnahmen: 24 35,3%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    68
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Offen geblieben ist meine Frage, warum auch eine Ablehnung gegen Vegetarier besteht, denn für Milch und Co. muss ja kein Tier sterben.

1. Ideologie
2. Man kann sich dann als was Besseres fühlen. Du liest ja hier schnell Vorwürfe man wäre nicht empathisch und sowas. Manche Menschen definieren Empathie über Essen.

Darüber darf man denken was man mag 😎
 
Noch 1975 galt die Aussage 15ha und 10 Kühe reichen, in den 80gern waren es dann 100ha und heute sagt man ab 500ha.

Naja urlaub hatte ich auch trotz LW Betrieb und Lohnunternehmen, ist auch alles eine Frage des Management. organisation ist alles.
Ich kenne den Stand von ungefähr 1980, und Lohnunternehmen war nix, weil Familienbetrieb. Management? Wer sollte den Hof führen während Bauer und Frau weg sind, minderjährige Kinder etwa? Du gehst auch schon vom Großbetrieb mit Angestellten aus. Das war damals auf dem Dorf aber nirgendwo vorhanden. Alles Familienbetriebe, ergo niemals Urlaub. Und gerade zur schönsten Sommer- und Ferienzeit ist auf dem Land Hochbetrieb, Heuen, Getreideernte und was noch, oft bis spät in die Nacht, wenn ein Gewitter drohte. Keine Chance auf Schwimmbad oder andere Freizeitbetätigung.
 
Sie wird sich ein und eins zusammengezählt haben, warum Du Fleisch nicht magst. Das Kind wird wohl auch nicht ganz hinterm Mond aufwachsen. Aber Kinder sind wankelmütig. Heute hü und morgen hopp. In der Pubertät zählt mehr was die Clique macht, und wenn die Burger essen geht, wird sie auch nicht danebenstehen und nur Grünzeug mampfen wollen.


Wenn sie von selbst gemerkt hat, ist es ja umso besser.
Wieso muss man Grünzeug essen, wenn man Burger essen geht?
 
Kann ich mal kurz "abwandern"? Im Grunde verstehe ich die ganze Aufregung nicht.
Rose kämpft für ihre Überzeugung, was ich, wie ich schon schrieb, klasse finde.
Aber trotzdem wollen nicht alle Veganer werden. Was ich auch verstehen kann.
Offen geblieben ist meine Frage, warum auch eine Ablehnung gegen Vegetarier besteht, denn für Milch und Co. muss ja kein Tier sterben.

Auch wenn das Tier erstmal am Leben bleibt, wird es ausgenutzt und ausgebeutet. Eine hochgezüchtete Kuh ist nach 2 bis 3 Jahren völlig durch und wird dann geschlachtet. Aber das eine Kuh erstmal Milch geben kann wird sie zwangsbesamt, man könnte es auch Vergewaltigung nennen. Kurz nach der Geburt wird ihr ihr Kälbchen, ihr Kind weggenommen und zu Wiener Schnitzel verarbeitet, dass das Kleine die Mich nicht wegtrinkt.
Wir sind die einzige Spezies die Muttermilch von anderen trinkt.
 
Ich schätze, wir werden uns bald mehr Gedanken darüber machen müssen, ob wir unsere Agrarflächen zum Anbau von Tierfutter verwenden können. 60 Prozent der Anbaufläche wird für Futterpflanzen für die industrielle Tierhaltung verwendet. Viel Land für viel Vieh.

Der Ukrainekrieg hat das Problem deutlich gemacht: "Trog oder Teller" - wollen wir unser Getreide verfüttern und auf teuere Importe angewiesen sein, oder lieber Nahrungsmittel anbauen?

Es ist inzwischen nicht mehr nur eine Frage der Ethik, sondern auch der Wirtschaftlichkeit.
 
Ich kenne den Stand von ungefähr 1980, und Lohnunternehmen war nix, weil Familienbetrieb. Management? Wer sollte den Hof führen während Bauer und Frau weg sind, minderjährige Kinder etwa? Du gehst auch schon vom Großbetrieb mit Angestellten aus. Das war damals auf dem Dorf aber nirgendwo vorhanden. Alles Familienbetriebe, ergo niemals Urlaub. Und gerade zur schönsten Sommer- und Ferienzeit ist auf dem Land Hochbetrieb, Heuen, Getreideernte und was noch, oft bis spät in die Nacht, wenn ein Gewitter drohte. Keine Chance auf Schwimmbad oder andere Freizeitbetätigung.

Nei auch ein kleiner Betrieb betreibt Mangement zb. durch die Aussaatplanung, düngung ect.

Du musst mir doch nicht die Abläufe in der Landwirtschaft erklären ich war selber Landwirt und Lohnunternehmer über viele Jahre da sollte ich mich auskennen.
In den Erntezeiten arbeiten die Landwirte auch heute noch bis spät in die Nacht und manche sogar 24h in 2 Schichten.

Ich zb. habe jedes jahr ca 30.000t Kartoffeln geerntet und 200ha gelegt und gefräßt. alleine.
 
1. Ideologie
2. Man kann sich dann als was Besseres fühlen. Du liest ja hier schnell Vorwürfe man wäre nicht empathisch und sowas. Manche Menschen definieren Empathie über Essen.

Darüber darf man denken was man mag 😎

Interessanterweise habe ich ausschließlich das Gegenteil erlebt.

In meiner langen Zeit, in der ich Vegetarier war, wurde ich oft gefragt z.B. beim Essen irgendwo mit Leuten, wieso ich kein Fleisch bestellt habe bzw. esse. Habe ich dann geantwortet, weil ich Vegetarier bin, wurde ich oftmals sofort und vorwurfsvoll gefragt, warum, das wäre nicht gut für mich, ich mache was Falsches, ob ich denke, ich sei was Besseres...und das, obwohl ich lediglich geantwortet habe, dass ich Vegetarier bin und das wars. Da brauchte ich gar nicht mehr zu sagen und bin schon richtig dämlich angegangen worden.

Im Gegenzug habe ich noch NIE jemanden gefragt, warum er Fleisch bestellt und ihn/sie dann ungebeten vollgeplärrt.

Natürlich haben mich nicht alle Leute blöde angemacht, aber es kam oft genug vor.

Da frage ich mich schon, warum.
 
Im Gegenzug habe ich noch NIE jemanden gefragt, warum er Fleisch bestellt und ihn/sie dann ungebeten vollgeplärrt.
Da hab ich leider anderes erleben müssen. Mich haben immer wieder Vegetarier und Veganer versucht, zu "missionieren" und ihre Ernährungsweise als die einzig richtige hinzustellen und wenn ich denen gesagt hab, dass ich bei der artgerechten Ernährung mit viel Grünzeug und wenig tierischen Produkten/Fleisch bleib, wurde ich u.A. als "Tiermörder", "Tierbabyfresser" und was weiss ich nicht noch alles beschimpft.
 
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