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Biologie studiert - und was nun?

Hallo liebe Leute,

Im März werde ich mit meinem Bachelorstudium in Biologie fertig.
Nach meinem Studium wollte ich Praktika machen, um mich beruflich besser zu orientieren... Rausfinden, welche Berufsbilder mir Spaß machen würden, und was ich dazu evtl. als Master studieren müsste.
Dazu muss ich sagen, dass die Berufsvorstellungen die ich früher hatte mittlerweile eher nichts für mich wären. Aus dem Standpunkt heraus war das Studium ziemlich desillusionierend.

Jetzt ist mein Problem folgendes: Ich weiß gar nicht, wo ich mich auf die Suche nach Praktikumsstellen machen sollte.
Wie finde ich raus, welche Berufsbilder überhaupt zu mir passen könnten? Die Onlinetests ergeben z.B. nichts Sinnvolles.
Und wie finde ich raus, welche Betriebe in der Richtung dann freie Stellen für mich hätten bzw. was es überhaupt für Betriebe in meiner Gegend gibt?
Und habe ich da irgendeine Chance, ein bezahltes Praktikum zu finden? Wie viel darf man als Praktikant überhaupt verlangen?

Ich weiß grad echt nicht, wo ich mich auf die Suche machen soll. Kann mir hier vielleicht jemand weiterhelfen..?
 
A

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Re: Biologie studiert - und was nun?
Bei Biologie kann ich dir leider nicht speziell weiterhelfen.
Generell würde ich empfehlen, dass du dich mal an deiner Uni umhörst, eine höhere Dichte an Praktikum-Anwärtern wirst du wohl selten irgendwo anders finden 🙂
Ansonsten schnapp dir die gelben Seiten oder einfach Google und schau, was es in deinem Umkreis so an Firmen, Institutionen, Projekten gibt. Du musst dich ja nicht unbedingt auf eine ausgeschriebene Stelle bewerben, einfach nachfragen klappt häufig genau so gut.

Allerdings möchte ich eins dringend zu bedenken geben, das ich in der Vergangenheit oft gehört habe:
Als Student findest du leicht ein Praktikum, als fertiger Bachelor nicht mehr. Ich bin nicht mehr sicher, wieso, vielleicht hat es mit der Bezahlung zu tun oder der Versicherung... aber wie gesagt, das habe ich von "unseren" Praktikanten und Uni-Absolventen in der Firma mehrfach gehört.
Wenn dir also so eine Schnupperphase sehr wichtig ist, wäre es evtl. sinnvoll, deinen Abschluss noch ein halbes Jahr oder so hinauszuschieben, wenn möglich.
Aber informier dich natürlich vorher, ob das für dein Fach so auch gilt 🙂

"Unsere" Praktikanten in der Firma (die eben alle noch Studenten sind) bekommen, glaube ich, um 750€. Wir haben auch Werkstudenten, die verdienen wesentlich mehr, sind aber eben auch zum Arbeiten da und nicht zum Eindrücke sammeln.
 
Auf ein offenes Wort,

darf ich auch ein offenes Wort sprechen?

Es ist mir völlig unverständlich und für mich nicht nachvollziehbar, wie jemand ein Studium aufnehmen kann, ohne vorher, wenn nicht genau zu wissen, aber mindestens eine Vorstellung davon zu haben, was man mit dem Studium hinterher machen kann.

Das befremdet mich.

Burbacher
 
Sei vorsichtig mit den Praktika. Den Status wirst Du evtl. so schnell nicht mehr los und es wird zur Sackgasse. Hattest Du denn im Studium ein Lieblingsfach? Vielleicht wäre das Dein Weg.
 
Also ich hab schon oft gehört, dass es grad bei Bio schwer ist, etwas zu finden, weil eben viele Sachen die man damit machen kann eigentlich total entlegen sind.
Ich würde Dir raten, dich ganz viel an der Uni umzuhören. Frag Studenten aus den höheren Semestern, was die so machen (wollen) frag die Mitarbeiter der Uni, frag ehemalige Studenten.
Ich denke, das ist der beste Weg. Darüber hinaus solltest Du natürlich regelmäßig die bekannten Onlineprotale checken und schauen was für Stellen für Biologen im weitesten Sinne ausgeschrieben sind. Und zwar nicht nur im Hinblick auf Praktika sondern alles durchforsten, denn so findest Du Betriebe, die generell Biologen einstellen und erfährst, wo es was in der Richtugn zu tun gibt.
Viel Glück!
 
Mit einem Biologie-Studium würde ich versuchen, zu promovieren.

Welches Fachgebiet hast du denn gewählt? Dann kann man dir vielleicht besser raten.
 
Danke an die bisherigen Antworten 🙂
Leider kann ich meinen Abschluss nicht weiter verschieben.
Ich werde mich mal an der Uni umhören.

Auf ein offenes Wort,

darf ich auch ein offenes Wort sprechen?

Es ist mir völlig unverständlich und für mich nicht nachvollziehbar, wie jemand ein Studium aufnehmen kann, ohne vorher, wenn nicht genau zu wissen, aber mindestens eine Vorstellung davon zu haben, was man mit dem Studium hinterher machen kann.

Das befremdet mich.

Burbacher
Wie gesagt hatte ich früher sogar recht konkrete Vorstellungen wo ich hin will. Allerdings habe ich da mittlerweile ausreichend "Praxiseinsicht" bekommen, um zu wissen dass das nichts für mich ist.
 
Ich glaube so ein schlauer Kommentar hilft ihm/ihr jetzt auch nicht weiter und ist meiner Meinung nach absolut überflüssig. Das Studium wurde gewählt, die Zeit lässt sich nicht zurückdrehen, jetzt geht es darum aus der Situation das beste zu machen.


Auf ein offenes Wort,

darf ich auch ein offenes Wort sprechen?

Es ist mir völlig unverständlich und für mich nicht nachvollziehbar, wie jemand ein Studium aufnehmen kann, ohne vorher, wenn nicht genau zu wissen, aber mindestens eine Vorstellung davon zu haben, was man mit dem Studium hinterher machen kann.

Das befremdet mich.

Burbacher
 

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