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Bin völlig am Ende - weiß nicht mehr weiter

  • Starter*in Starter*in Gast
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G

Gast

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Der Titel sagt eigentlich schon alles...
Ich bin Student, leide an einer extremen Angststörung (hab zum Glück schon einen Therapieplatz in der Tasche) und bin volkommen pleite. Ich bekomme kein Bafög und habe auch sonst kein Einkommen, da ich wegen meiner Ängste nicht mehr arbeitsfähig bin. Studium geht auch immer mehr den Bach runter. Ich kann mir nicht mal mehr was zu essen kaufen, geschweigedenn die Miete oder andere Rechnungen zahlen. Zu meinen Eltern habe ich keinen Kontakt mehr, traue mich einfach nicht da anzurufen. Allein wenn das Telephon klingelt, bekomme ich Panikattacken. Nicht mal in meinem Zimmer kann ich mich normal bewegen, weil ich Angst habe, mein Mitbewohner könnte mich hören...
Vor einer Stunde etwa hat es plötzlich an der Tür geklingelt. (Hab natürlich nicht aufgemacht und so getan, als wäre keiner zu Hause.) Mein Herzschlag hat sich innerhalb einer Sekunde verdreifacht - totale Panik! Ich dachte kurz ich müsste sterben... Ich bin immer noch auf 180, zittere wie blöd und habe furchtbare Angst. Ich kann nicht mal zum Arzt oder ins Krrankenhaus, weil ich die Praxisgebür nicht zahlen kann.
Klingt vielleicht alles lächerlich, aber ich bin völlig am Ende, in jeder Hinsicht fertig mit den Nerven. Ich weiß einfach nicht mehr was ich machen soll. Bin für jeden Rat dankbar.
 
Hey hallo. Es ist doch gut, dass du hier schreibst.😉
Wann kann denn die Therapie beginnen? Was studierst du?
 
Hey, danke daß du antwortest.
Ich studiere auf Gymnasiallehramt (würde ungern ins Detail gehen, sorry!). Gehe aber kaum noch hin. Diese ständigen beklemmenden Gefühle, das Herzrasen, Zittern, Magenkrämpfe... Dazu die ewigen Sorgen. Ich kann mich überhaupt nicht mehr auf eine Vorlesung konzentrieren.
Leider hab ich noch 2 Monate Wartezeit, bis die Therapie anfängt. Ich weiß einfach nicht wie ich die überstehen soll. Gut möglich, daß ich dann schon auf der Straße sitze. Ich rechne jeden Tag damit, daß mein Vermieter mich rausschmeißt...
Ich heul schon wieder total rum, sorry. Aber ich halt's einfach nicht mehr aus.
Hoffentlich erlebst du nie wie sich sowas anfühlt.
 
Hallo,

das klingt alles andere als lächerlich, sondern sehr ernst. Du musst dich unbedingt jemandem anvertrauen, z.B. an Beratungsstellen wenden oder an andere Leute, Hauptsache, du bist nicht mehr vollkommen auf dich allein gestellt. Deine Angststörung klingt extrem, ich weiß nicht nicht welche Ausprägung sie hat bzw was für Ängste das sind, aber immerhin hast du dir einen Therapieplatz organisieren können. Vertrau dich so schnell wie möglich jemandem an!
 
Lieber Gast,

lasse dich erstmal virtuell in den Arm nehmen.

Ich leide auch an einer sozialen Phobie, wobei meine Ängste nie das panische Ausmaß annahmen, wie sie es bei dir leider tun.

Panikattacken müssen unter anderem medikamentös behandelt werden! Das ist enorm wichtig, denn sonst hast du sehr geringe Chancen auf eine Besserung.

Darf ich fragen, was du studierst?

Du bist auf jeden Fall nicht alleine! Hier wird es viele Menschen geben, die dir beistehen.🙂
 

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