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Bin nicht geboren fürs Arbeiten! Ratlos :-(

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Gast

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Ich bin seit einigen Jahren arbeitslos und habe in der Zeit nicht viel gemacht. Ehrlich gesagt habe ich jede Chance, die ich mal hatte sausen lassen. Bin mir sicher, das ich schon lange einen Job hätte, aber ich bin überhaupt nicht der Typ, der jeden Tag in die Firma fährt, dort seine 10 Std. absitzt und dann wieder nach Hause fährt. Das ist mir zu monoton und nicht meine Berufung. Ich bin eher der Typ, der am liebsten von zu Hause was arbeiten würde, aber ich habe keine Ahnung wie das funktionieren soll. Bei meiner letzten Tätigkeit für knapp drei Monate ist mir bewusst geworden, das ich keine Lust mehr auf dieses normale Arbeiten habe. Jeden Tag die gleichen Leute, dazu dann noch so unfreundliche Menschen, immer Druck, Stress, Überstunden, wenig Geld usw. Mich macht das psychisch total krank. Ich gehe mit Magenschmerzen in die Arbeit, habe regelrecht Angst. Deswegen will ich mir das nicht mehr unnötig antun. Ich verzweifle langsam an meiner Situation, weiß nicht weiter und stecke in einer Sackgasse. Ich komme zwar mit Hartz 4 soweit über die Runden, aber man kann sich halt nichts aussergewöhnliches leisten, aber arbeiten gehen kann und will ich auch nicht. Selbstständig sein ist ja auch nicht so einfach. Ich würde z.B. gerne einen erfolgleichen Blog führen. Soll ja Leute geben, die das ganz erfolgreich machen, aber halt nicht viele. Vielleicht hat jemand ein paar Tipps für mich was ich tun könnte, weil so gehts ja auch nicht auf Dauer. Vor allem nervt mich das halbjährliche Erscheinen müssen beim Jobcenter, die Auflagen von denen ect. Das macht mich auch total fertig.
 
Arbeit muss nicht monoton sein.

Hast du eine Ausbildung? In welchen Bereichen hast du schon gearbeitet? In welchen Bereich würdest du gerne arbeiten?
 
... wer ist schon geboren fürs Arbeiten ... das wird einem ja nicht in die Wiege gelegt.

Ich habe auch geglaubt, ich wäre mit nem goldenen Löffel geboren ... hatte aber nur geträumt ... 😀

Aber wenn man sein Leben gestalten will und sich neben der eigenen Selbstverwirklichung auch Wünsche erfüllen möchte, dann hilft halt Arbeiten ungemein. Und ich kann Dir aus eigener Erfahrung sagen, im Leben tun da sich Facetten auf, oder man entfaltet Eigenschaften, Fertigkeiten, Kenntnisse ... es lohnt sich!
 
Ich bin auch nicht fürs Arbeiten geboren.
Aber irgendjemand muß ja so blöde sein Steuern zu zahlen für Leute, die sich erdreisten, ihre Faulheit auf Hartz4 auszuleben.
Wer nicht arbeiten kann - für den mache ich es super gerne und stehe hinter dem Sozialstaat 100% dahinter.
Für 2x zum Jobcenter hinbequemen, um Miete, Wärme, Wasser zu bezahlen und für Essen und Trinken, müssen andere ihre Nicht-Berufung, nämlich sich dem Stress und Druck und nervige Leute täglich für das Geld, was Du geschenkt bekommst, nachkommen.
An Deiner Stelle würde ich mich gewaltig schämen.
Kolya
 
Ich würde an deiner Stelle zumindest mal geringfügig oder Teilzeit arbeiten. Das ist ein kleiner Schritt in Richtung selbst Geld zu verdienen und nicht dem Rest der Steuerzahler auf der Tasche zu liegen.

Außerdem frage ich mich, ob deine Angst und Lustlosigkeit einem psychischen Problem zugrunde liegt.
 
Nicht nur Kolya. Ich kenne jemanden im weiteren Bekanntenkreis, der wirklich aufgrund psychischer Probleme nicht arbeiten gehen kann. Gleichzeitig komplett uneinsichtig endlich eine Therapie wegen seiner Depressionen zu beginnen.

Da sage ich mir,... o.k., wenn seine Verwandten so blöd sind ihn durchzufüttern ... nicht mein Problem.
 
Metallworker:
sicher gibt es das. Was meinst Du, weshalb ich auf HR bin?
Es gibt Therapien, stationär und ambulant oder man arbeitet nur stundenweise...jeder so wie er kann.
Aber zu fragen, was man machen kann und alle Unannehmlichkeiten nicht zu akzeptieren, finde ich dem Steuerzahler unverschämt.
Ich finde die Idee des Sozialstaates gut für Menschen mit wirklichen Erkrankungen, körperlich oder seelisch egal, nur für Leute, die sich darauf ausruhen, ist es unnütz.

Kolya
 
Auf der anderen Seite haben wir doch genug arbeitsuchende Arbeitslose. Warum sollte man dann ausgerechnet jemanden zur Arbeit zwingen, der das nicht will und wegen dem dann ein anderer, der sich über einen Job freuen würde, arbeitlslos bleibt.
 
Mal ganz grob: Unser Staat, unsere Gesellschaft wird von zwei Seiten in die Zange genommen. Einmal von denen, die hier Steuern sparen wollen und Vermögen ins Ausland verschieben und dann von jenen, die schon früh beschließen, andere und der Sozialstaat solle gefälligst für sie sorgen.
Das ist gerade eine Unverschämtheit jenen gegenüber, die sich täglich mühen und vielleicht mit einem bescheidenen Einkommen mehr schlecht als recht über die Runden kommen.

Burbacher
 

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