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Bin ich unkolligial? Bin ich falsch?

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Hallo,

ich stecke in der Zwickmühle und weiss nicht wie ich mich gegenüber meiner Kollegin im Zimmer verhalten soll.

Auf meiner Arbeit herrscht insgesamt Unruhe, da die Arbeit immer mehr wird, keine richtige Struktur herrscht und die Kollegen immer weniger werden. Der Druck steigt und leider auch die Anspannung untereinander, obwohl wir eigentlich mehr zusammenrücken müßten passiert das Gegenteil.

Durch ein großes Projekt mußte ich mir und vorallem meinem Chef eingestehen,dass ich zur Zeit eine geplante Urlaubsvertretung von meiner Kollegin im Zimmer im September nicht schaffen kann. Ich konnte es verständlich rüber bringen und bat um Hilfe, einer Lösung. Diese Situation besprach ich auch mit ihr und sie zeigte auch anfänglich Verständnis. Gleichzeitig sagte sie aber auch, dass sie jemand anderen nicht anlernen möchte. Sie unterstellte mir, d. ich diese Arbeit nicht machen will und sie verstand nicht, dass es nicht um wollen sondern um nicht schaffen geht, z. Zt.

Nun hat mein Chef beschlossen, dass eine andere Kollegin von uns angelernt werden soll. Es gab einen riesen Krach, sie hält die andere Kollegin für nicht kompetent, diese sei nicht in der Lage die Arbeit zu machen und es würde letzendlich ihr vor die Füße fallen wenn sie die Fehler im Nachherein korrigieren müsse. Die Zeit für die Einarbeitung sei zu kurz. Sie erklärt mir unter vier Augen, dass sie sie für blöd hält. Mein Fehler war, dass ich dazu nichts weiter gesagt habe. Ich meinte nur, dass wir ja alle das gleiche Geld bekommen würden und die Situation nun mal so sei. Es gibt keine Alternative. Ich bekam aber ein schlechtes Gewissen, weil ich dass Gefühl bekam d. ich sie ich hängen lasse. Ich bot an, die Arbeit der anderen Kollegin zu kontrollieren bevor sie rausgeht. Sie meinte, dann könne ich die Arbeit ja gleich alleine machen.... Schlimm ist, dass ich die Kollegin die eingearbeitet werden soll auch nicht sonderlich kompetent finde, dieses aber nicht sagen würde. Finde es auch sehr verletzend und bedaure es dieses meiner Zimmerkollegin gegenüber nicht gesagt zu haben. Sie fühlte sich bestätigt von mir!

Nach einem weiteren Streit mit unserem Chef hat sie schließlich die Einarbeitung der Kollegin begonnen, ihr aber dass gleiche erzählt und... das ich auch der Meinung bin, dass diese Kollegin es nicht schafft und es mir eigentlich nichts bringen würde, da ich letztendlich alles kontrollieren müsste.... !!!

Alles kam raus, weil ich mich blöderweise auch mit den anderen Kollegen unterhalten habe, so kam die Larviene des Bürotratsches so richtig in Schwung.... Ich komme mir so Link vor und gleichzeitig fühle ich mich verletzt, weil sie mich mit "sie denkt auch, dass du nicht in der Lage bist und dass es keine Erleichterung ist" in eine blöde Situation gebracht hat gegenüber der anderen Kollegin. Sie fragte mich, ob ich dieses gesagt hätte. Ich habe drum herum geredet und meinte, dass ich auch denke, dass die Zeit für die Einarbeitung zu kurz sei und ich durchaus bereit bin sie auch noch zu unterstützen. Diese ist wiederum zum Chef gegangen und hat ihm erzählt was meine Zimmerkollegin zu ihr gesagt hat. Diese mußte dann wieder zum Chef... und erklären, was ihr einfällt über andere so zu urteilen... Es drohen Konsequenzen evtl.....

Ich wollte mich nicht einmischen und die Entscheidung meinem Chef überlassen, nicht entscheiden wie und wer diese Vertretung machen soll um auch der Auseinandersetzung mit meiner Zimmerkollegin zu entgehen, nun stecke ich in der Zwickmühle weil ich nicht wirklich offen dieser Kollegin gegenüber war und bin und ihr meine Meinung nicht ehrlich ins Gesicht sage.

Soll ich weiterhin ruhig bleiben, wie verhalte ich mich ihr und meinen anderen Kollegen gegenüber? Soll ich mich von meiner Zimmerkollegin gegenüber distanzieren? Wir hängen doch jeden Tag zusammen und gestalten auch die Pausen miteinander und auf anderer Ebene verstehen wir uns. Sie fühlt sich von mir im Stich gelassen und bezeichnet mich als Link gegenüber der anderen Kollegin - was diese natürlich mir im Vertrauen erzählt hat. Ich komme mir vor wie in der Schulzeit. Was für ein Sch..... Am liebsten würde ich schreiend gehen und mir grault es vor Montag. Ich habe jetzt auch Schuldgefühle. Glaube, dass ich dieses ziemlich alles falsch angegangen bin und mich in eine Situation gebracht, wo ich nicht weiss wie ich mich jetzt verhalten soll.... von wegen einfach machen wollen.

Falls ihr jetzt nicht nur den Kopf schüttelt und ein Rat für mich habt schreibt mir bitte......Habt vielen Dank...
 
Ich würde sagen Selbst schuld wenn dich auf so ein Tratsch einlässt! Du hast um Hilfe gebeten, dein Chef hat eine Lösung und sich darüber zu beschweren ist un-kollegial (egal ob von deiner Kollegin aus dem Zimmer oder du Selbst) Im Vorfeld über jmd. zu urteilen ohne probiert zu haben, ist in meinen Augen un-kompetent! Wenn dein Chef diese Person auserwählt hat, dann ist es sein letztes Wort, und sein Segen und schenkt Ihr damit vertrauen, diese Vertretung-Zeit zu schaffen! Urteilen könnt ihr sowieso im Nachhinein ob Sie kompetent oder un-kompetent für diese Aufgaben gewesen ist!🙄 Wenn deine Kollegin kein Vertrauen hat in Sie, dass sie Ihre Aufgaben sorgfältig erledigt, würde ich eher hinterfragen, welche Angst&Misstrauen dahinter steckt? Ich wäre eher dankbar, dass jmd. meine Arbeit in meiner Ab-wesenheit macht! Da wäre mir wurscht ob die Kollegin aus dem Zimmer oder eine Andere! Ich würde mich einfach NEUTRAL Ihr&Anderen gegenüber Verhalten!, und mich auf die Einarbeitung der Urlaubsvertretung konzentrieren. Wie man ihr den Aufgabenbereich die Aufgaben am besten erklärt&vermittelt WIE die zu erledigen sind! Fehler eingestehen ist keine Schwäche, bzw. sich geirrt zu haben, und sich zu entschuldigen, ist auch eine Stärke! Manchmal ist es gut Gedanken für sich zu behalten, und auch nicht für eine Kollegin zu Seelsorgerin spielen für solche Gedanken, damit sieht Sie in dir automatisch eine Verbündete!

lg.
 

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