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Bin ich unbeliebt oder ein A*******

O

Octadog

Gast
Hallo,

ich habe große Probleme mit meinen Kommilitonen. Ich bin extrem unbeliebt, und zwar so, dass man nicht mehr mit mir arbeiten möchte, wenn es um Partner - oder Teamarbeiten geht.
Momentan gibt es eine Partnerarbeit, wo wir an einem Projekt arbeiten müssen und mein Partner eckt die ganze Zeit an. Ich bin nicht gerade jemand, der social skills mit dem Löffel gegessen hat, aber ich meine die Dinge, die ich tue oder sage nicht böse. Der Partner sagt, ich bin frech und dass ich so in dem Berufsfeld nicht weit kommen werde. Wenn ich mich versuche zu erklären, argumentiert der Partner weiter. In einer Vorlesung habe ich, aus einem Missverständnis heraus, erwähnt, dass mein Partner eventuell nicht zur Präsentation kommen kann. Der war aber auch in der Vorlesung, was ich nicht gesehen hatte. Dann hat der sich wieder extrem aufgeregt und meinte auch, dass mehrere Kommilitonen ihn danach angeschrieben hätten, was den mit mir los sei. Ich habe mich dann auch aufgeregt und gesagt, dass es frech von ihm ist, alles als Angriff zu sehen und dauernd zu versuchen, mich zu "degradieren", weil ihm meine Wortwahl nicht passt.
Ich weiß nicht, ob ich was zerschlagen oder heulen soll. Ich meine, es bedeutet ja schon was, dass der größte Teil der Kommilitonen mich gar nicht ausstehen kann und dass ich offenbar ein hoffnungsloser Fall in Teamarbeiten bin. Was ist, wenn das in meinem Berufsleben so weiter läuft? Und ich weiß auch nicht, wie ich das weiter im Studium durchstehen soll. Dadurch, dass keiner mit mir arbeitet, komme ich auch immer an die Studenten, die entweder Vollzeit arbeiten und das Studium nur nebenbei machen, oder die, die einfach komplett verteilt sind und es nicht stört, wenn man alles last Minute macht.
Ich weiß echt nicht mehr weiter. Ich hab kein Problem ein Aussenseiter zu sein, dass war schon immer so. Aber momentan wird es halt echt zu einem Problem.

Lg
 

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üllö

Mitglied
Ich weiß echt nicht mehr weiter. Ich hab kein Problem ein Aussenseiter zu sein, dass war schon immer so. Aber momentan wird es halt echt zu einem Problem.
Problem oder nicht? Du drückst dich widersprüchlich aus... hm.
Kann es sein, dass es deiner Umgebung auch so geht wie mir, sie irritiert sind?
Der war aber auch in der Vorlesung, was ich nicht gesehen hatte. Dann hat der sich wieder extrem aufgeregt ....
Ich habe mich dann auch aufgeregt und gesagt, dass es frech von ihm ist, alles als Angriff zu sehen und dauernd zu versuchen, mich zu "degradieren",
Warum regst du dich darüber auf?
Ein "Sorry, ich wusste nicht, dass du in der Vorlesung warst, dann hätte ich das nicht gesagt", wäre zielführender gewesen.
Hast du ein grundsätzliches Problem mit Kritik an deiner Person?
 
K

Kate0000

Gast
Für mich klingt das so, als würdest du Dinge sagen, die gemein rüber kommen, aber so nicht gemeint waren. Das verstehe ich, weil es mir auch so oft geht. Aber dann liegt es an dir, zu fragen, was genau denn dazu geführt hat, dass jemand sich verletzt fühlt, und dann versuchen es zu vermeiden.

Dass du bei ständigen Auseinandersetzungen dich irgendwann aufregst, ist aus unserer Sicht verständlich. Aber die andere Person nimmt das ja so wahr, als würdest du die unfreundlich sein und dich dann auch noch aufregen, sobald dich jemand zurecht weist.

So muss es nicht das ganze Studium, oder dein ganzes Leben laufen. Aber wenn dir schon vermittelt wird, dass an deiner Wortwahl oder deinem Verhalten etwas nicht gefällt, dann musst du dich leider des Friedens Willen auch ein wenig anpassen. Die anderen meinen es ja auch nicht böse, aber sie kennen miteinander wohl einen anderen Umgang und sind eben in der Mehrheit. Und Streit zu vermeiden ist in dem Fall wichtiger, als im recht zu bleiben
 

dr.superman

Aktives Mitglied
hi, hast Du schon mal geguckt, ob Du Asperger bist?
Selbst wenn nicht, nimm das d och als Ausrede und zwar gleich offensiv, sag´, dass Du Dich freust, mit ihm (zukünftigen) zusammen zu arbeiten, dass Du aber kommunikativ Deine Schwächen hast (weil Asperger....) und er Dir bitte sagen soll, wie man vorgehen kann, damit es zum Erfolg kommt.
Dann läuft es bestimmt besser-
 

tomtom1972

Aktives Mitglied
Wenn es dir in deinem privaten Umfeld genauso ergeht, solltest du definitiv an dir arbeiten. Ansonsten wirst du immer wieder "anecken", mach dir dein Leben nicht unnötig schwerer durch so ein Verhalten.
 
O

Octadog

Gast
@üllö
ja, offenbar drücke ich mich verwirrend aus. Ich meinte, dass ich kein Problem damit habe, ein Aussenseiter zu sein, aber dass es momentan einfach noch einen Grad schlimmer wird, also nicht Außenseiter, sondern Ausgestoßener.
Ich habe mich ja auch bei dem entschuldigt, in der Vorlesung selbst und im Chat. Und ich habe auch kein Problem mit Kritik, sehr wohl aber mit Beschuldigungen und ein Nicht-Akzeptieren des Gegenübers, dass der sich auch nicht ganz korrekt verhält. Ich kann leider nicht sehr gut argumentieren, das macht mich eben noch angreifbarer.


@kate000
Ich kann das leider nicht so sehen, dass Streit vermeiden wichtiger ist, als im Recht zu sein. Ich finde es unfair von der Gruppe, dass ich angeprangert werde, nur weil ich meine Probleme nicht gleich petzen gehe. Ich schlucke schon sehr viel mehr, als mir lieb ist. Ich halte mich aus Gruppenaktivitäten raus und nutzen den Chat im äußersten Notfall.


@dr.superman
Hi, ich habe tatsächlich schon öfters mit dem Gedanken gespielt, dass ich vielleicht irgendeinen Defizit habe, ich werde demnächst auf ADHS getestet.
Aber ich denke, mich als jemanden auszugeben, der Asperger hat, nur um Problemen aus dem Weg zu gehen, ist sehr offensiv den Personen gegenüber, die tatsächlich Asperger haben.

@tomtom1972
Privat hat sich mein Freundeskreis über lange Zeit entwickelt, die Menschen, die mit mir Zeit verbringen wollen, haben sich lange an meine Eigenheiten gewöhnen können. Leider leben sie in einer anderen Stadt, daher habe ich momentan wenig soziale Kontakte. Ich komme aber glücklicherweise auch gut alleine mit mir zurecht.
 
K

KurtSalomon

Gast
hi, hast Du schon mal geguckt, ob Du Asperger bist?
Selbst wenn nicht, nimm das d och als Ausrede und zwar gleich offensiv, sag´, dass Du Dich freust, mit ihm (zukünftigen) zusammen zu arbeiten, dass Du aber kommunikativ Deine Schwächen hast (weil Asperger....) und er Dir bitte sagen soll, wie man vorgehen kann, damit es zum Erfolg kommt.
Dann läuft es bestimmt besser-
Kein guter Rat.
Ausreden, Ablenkung ist oft ein Zeichen von Unreife.
Es gibt Menschen, die Ablenkung brauchen für ihre Gedankenlosigkeit.
"Mensch ärgere Dich nicht" ist nicht nur ein Spiel.
 

kasiopaja

Aktives Mitglied
@üllö
ja, offenbar drücke ich mich verwirrend aus. Ich meinte, dass ich kein Problem damit habe, ein Aussenseiter zu sein, aber dass es momentan einfach noch einen Grad schlimmer wird, also nicht Außenseiter, sondern Ausgestoßener.
Ich habe mich ja auch bei dem entschuldigt, in der Vorlesung selbst und im Chat. Und ich habe auch kein Problem mit Kritik, sehr wohl aber mit Beschuldigungen und ein Nicht-Akzeptieren des Gegenübers, dass der sich auch nicht ganz korrekt verhält. Ich kann leider nicht sehr gut argumentieren, das macht mich eben noch angreifbarer.
Trotzdem sagt man sowas, was Du in der Vorlesung öffentlich vorgetragen hast, nicht öffentlich.
Man klärt das untereinander ab.
Dass der andere Dir das so schnell nicht verzeiht ist klar und sich das rumspricht auch.
Wenn alle so auf Dich reagieren, wäre es schon gut, wenn Du Deinen Anteil daran suchst.
 

dr.superman

Aktives Mitglied
1. ich würde mich wundern, wenn sie/er nicht im ASS wäre und selbst, wenn nur grenzwertig ......
2. sie/er braucht soforthilfe
3. ob asperger oder nicht - man lernt durch interaktion mit der umwelt, er/sie trotzt ziemlich und es liegt ein langer weg vor ihm/ihr und
4. sie/er braucht soforthilfe für das studium
= defizit benennen, das "hilft" den anderen leuten, das asoziale verhalten zu akzeptieren.
5. "ich bin gerade in der ASS-Abklärung...." das reicht doch schon...

PS:
"korrekt" gibt es in der Interaktion nicht, nur "akzeptiert" und
"verbreitet".
 

Yado_cat

Aktives Mitglied
Meine Nichte eckt im Berufsleben, im sozialen Miteinander mit anderen Personen auch ständig an.
Sie ist unheimlich clever, hat Controlling studiert, überall nur Bestnoten. Sie hatte viele Möglichkeiten im Beruf, da sie auch in einem Ballungsgebiet wohnt, stand ihr vieles offen.... aber sie kommt halt einfach nicht mit ihren Kollegen klar.

Es dauert keine vier Wochen im neuen Job, da rasselt sie schon mit den Leuten aneinander.
Wenn man was dahingehend etwas zu ihr sagt, das es eventuell auch an ihr liegen könnte nicht immer nur an den anderen, ist sie zu Tode beleidigt!

Bei ihr weiß man allerdings, das sie als Kleinkind eine diagnostizierte Form von frühkindlichen Autismus hatte. Den Autismus würde ich für ihre Probleme aber nur bedingt verantwortlich machen. Ich glaube hier liegt es auch mit an den Genen!
Denn meine Schwester (ihre Mutter) ist genauso, über kurz oder lang, hat sie am Arbeitsplatz mit den Kollegen Schwierigkeiten. Freunde hat sie nur sehr wenige und wenn überhaupt Freundschaften zustande kommen, dann im Urlaub. Und dabei bleibt es dann auch: Urlaubsbekanntschaften.

Mittleweile ist meine Nichte verheiratet und bekommt ihr zweites Kind, ihr Berufsleben hat sie daher jetzt erstmal auf Eis gelegt.

Lieber TE,
ich denke es gibt viele Formen und Ausprägungen von Krankheiten, oft liegt es auch an unseren Genen.
Meine Schwester hat mit Sicherheit keinen Autismus, sie ist einfach so: sehr egoistisch, manipulativ und Kritikunfähig...

Das ist jetzt kein Angriff auf dich.
Aber man muss gewisse Dinge nicht als gegeben hinnehmen und ein frischer Blick von außen kann helfen ein Problem in Angriff zu nehmen und daran zu arbeiten.
 
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