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  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Bin ich überempfindlich?

Etwas Ähnliches dachte ich mir auch.

Was kannst du tun?
Verlasse einfach den Raum, bevor es wieder eskaliert.
Denn so entstehen negative Kommunikationspiralen, und da seid ihr ja schon drin.

Zumindest diesen Druck könntest du euch nehmen.
Ja..ich würde versuchen möglichst wenig mit ihm zu reden und zu diskutieren.
Mache ihm keine Vorwürfe.
Ihr seid sehr genervt von einander.....da hilft es mehr Distanz zwischen euch zu schaffen.

Ihr seid zum Anderen respektlos.
Er behandelt dich nicht gut.
Gut. dass du eine Therapie machst.
Versuche dich nicht zu überfordern.

Versuche unabhängiger von ihm zu werden und unternimm mehr etwas mit anderen Leuten .
 
A

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Re: Bin ich überempfindlich?
Liebe Sylvia, es wäre schade, wenn ihr das verbockt, was ihr aufgebaut habt.

Mach wieder auf Verliebt, rede nicht, diskutiere nicht, kommt zurück zu Innigkeit, Daseinsfreude, Lust, Liebe, Zeit für Zärtlichkeit und miteinander wohlwollenden Friede haben als Paar.

Dafür brauchts nicht viel, das ist eher nichts weiter, als ein "Reset" der vorigen Zeit und ab nun anders.

Alles, was er liebt gern geben, alles, was du weißt, dass er mag freigiebig und ohne Blockade liefern- mach das und alles andere unterlasse ( quasseln, verhandeln, diskutieren, abwerten, verweigern, spöttisch sein, distanziert sein etc- das ist alles wie Liebesentzug als Erziehungsmittel und Ehefeindlich. Für euch brauchts keine Therapie, eher eine Entscheidung für Liebe wieder.
Genau, sei die liebende Ehefrau, egal was er auch immer von sich gibt. Immer schön den Mund halten. Ich bekomme gleich einen Lachanfall.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wir haben ein großes Thema: Geld.
Meine Eltern hatten fast ausschliesslich Auseinandersetzungen wegen dem lieben Geld. Einmal hat meine Mutter gesagt: "Ich wünschte, wir hätten dieses Haus nie gebaut. Deswegen fehlt das Geld und das macht alles kaputt."

Ihr beide solltet einen Budgetplan ausarbeiten, in dem auch Taschengeld für sie und ihn einkalkuliert ist. Mit diesem Taschengeld kann jeder machen was er will und er/sie ist niemandem Rechenschaft schuldig. Auch Urlaub sollte einkalkuliert werden. Der Budgetplan zeigt auch auf ob es vielleicht nicht besser wäre das Haus zu verkaufen um dadurch eure Ehe zu retten. Geht die Ehe in die Brüche ist auch das Haus futsch und ihr habt gar nichts mehr.
 
Zuletzt bearbeitet:
Plane still und leise eine Trennung ("Flucht" in Anführungsstrichen), ich würde schonmal einen Anwalt zur Rate ziehen. Das ist keine Safe Hospitality mehr. Freheit ist die einzige Chance auf einen Neuanfang. Verlier Deinen Job nicht. Und im Falle dass Du Dich dadurch besser fühlst, siehst Du dann mit der Zeit ob ein Neuanfang unter anderen Regeln möglich erscheint.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

der arme Mann! Er schuftet sich den Buckel krumm und das ist der Dank dafür? Viele Partner_innen (M/W/D) wissen es leider überhaupt nicht zu schätzen, wie wertvoll die Arbeit im und ums Haus ist! Lass ihn ruhig ein wenig meckern, du darfst ebenfalls meckern. So ist halt das Leben.

LG,
SFX
 
Meine Eltern hatten fast ausschliesslich Auseinandersetzungen wegen dem lieben Geld. Einmal hat meine Mutter gesagt: "Ich wünschte, wir hätten dieses Haus nie gebaut. Deswegen fehlt das Geld und das macht alles kaputt."

Ihr beide solltet einen Budgetplan ausarbeiten, in dem auch Taschengeld für sie und ihn einkalkuliert ist. Mit diesem Taschengeld kann jeder machen was er will und er/sie ist niemandem Rechenschaft schuldig. Auch Urlaub sollte einkalkuliert werden. Der Budgetplan zeigt auch auf ob es vielleicht nicht besser wäre das Haus zu verkaufen um dadurch eure Ehe zu retten. Geht die Ehe in die Brüche ist auch das Haus futsch und ihr habt gar nichts mehr.

👏👏👏

Für mich die allerbeste Antwort hier. Es war einmal.... der Traum vom eigenen Haus..... um sich diesen zu erfüllen hat das Paar sich die finanzielle Belastung so lange schön geredet, bis der Vertrag unterschrieben war.

Das Traumhaus wurde bezogen und entwickelte sich mehr und mehr zum Albtraum..... weil man dieses Haus eigentlich nur noch verlassen konnte, um das notwendige Geld zu verdienen, damit die monatliche Rate bedient werden kann.....

Ferien? Fehlanzeige.
Einfach mal was Schönes planen, was früher Normalität war? Fehlanzeige.
Neue Klamotten im Schrank? Ohne Absprache Krieg....
 
Ich würde tatsächlich den Zweitjob kündigen. Kannst du deinen Hauptjob etwas erhöhen.
Dann führt ein Haltsbuch.
Dann könnt ihr sehen, wo das meiste Geld hingeht.
Muss das Haus wirklich sein?
 
Hallo!

Die Kommunikation ist irgendwie nicht mehr vorhanden bei euch. Natürlich ist es wahrscheinlich sehr stressig, so ein Haus zu haben, es ewig abzubezahlen und immer muss etwas getan und repariert werden. Das stresst und mit schlechten Nerven geht dann manches unter. Leider lässt er das ja dann offenbar mit dem Brüllen auch an den Kindern aus.

Hier aber ist es doch einseitig. Du möchtest es besser machen, eine Paartherapie machen. Und er will nicht. Seine Logik scheint zu sein: Ist mehr Geld da, gibt es die anderen Probleme nicht. Und wie er da mit dir spricht, ist schon grenzwertig. Dass man Partnerin/Partner ausreden lässt, ist jetzt keine hohe Kunst der Kommunikation sondern schlicht selbstverständlich.

Das Problem ist in meinen Augen, dass du nach Lösungen suchst, danach schaust wie es besser werden kann. Und von ihm kommt nichts dergleichen. Und genau das wird auf die Dauer nicht funktionieren.

Alles Gute!
 
Ihr Lieben,

vielen Dank für eure Antworten. Ich werde versuchen, etwas genauer darauf einzugehen.
Zum Finanzmodell: Ja, mir ist bewusst, dass es schlecht ist. Ich schlug bereits ein anderes vor, er lehnt es ab. Ich war immer für ein Gemeinschaftskonto, ihm ist es Zuviel Aufwand. Auch ein Haushaltsbuch fing ich an, aber er gab mir seine Rechnungen nicht mehr.

Zum Gewand: Ja, ich gebe zu, dass ich übertrieben habe. Er darf sich was Schönes leisten. Egal was. Mir ist durch euch bewusst geworden, dass ich dadurch gesehen habe, wie kaputt unsere Ehe im Moment ist. Und ich deswegen überreagiert habe.

Zu den Kinder: Nein, das ist definitiv nicht ok. Dort habe ich ihm auch gesagt, dass ich das nicht länger mitmache. Das es so nicht weitergeht. Er will an sich arbeiten. Er sagte selbst, dass er sehr unzufrieden ist. Die letzten zwei Tage hat er sich sehr beherrscht und mal nicht geschrien.

Allgemein ist bei uns eine sehr düstere Stimmung. Wir bereden nur noch allgemeines. Haben unterschiedliche Werte entwickelt. Auch bin ich immer sehr angespannt, wenn er da ist und müde. Einfache Dinge ansprechen, wie Haushaltsbuch oder vernünftiger mit den Kindern zu sprechen arten in endlosen Diskussionen aus, bei denen ich hinterher nicht mehr weiß, was ich eigentlich angesprochen habe. Ich sitze dann da, komm nicht mehr zu Wort, während er von einem Thema ins Nächste kommt. Also bin ich leiser geworden.

Ich komme mit der Erwartung nach Hause: Was kommt jetzt? Wenn er heim kommt, scannt er erstmal das Haus nach Dingen, die ich vergessen habe. Und wenn ich dann heim komme fragt er mich: „Warum liegt das da? Was ist hier passiert? Oder er wird direkter: Du produzierst hier schon wieder überall Müllecken. Ich hätte gedacht, das Haus wird ordentlicher wie unsere Wohnung.“

Keiner unserer Gäste empfindet es bei uns als unordentlich. Jeder fragt, wie wir das hinkriegen, dass es hier so ordentlich aussieht trotz Kinder - und da kommt die verzerrte Wahrnehmung ins Spiel. Ja, ich war sehr unordentlich. Aber ich habe an mir gearbeitet und bemühe mich jeden Tag aufs Neue, dass das Haus sauber ist. Nur damit Frieden herrscht. Trotzdem findet er immer wieder Sachen… das führte dazu, dass ich einen massiven Putzfimmel entwickelt habe. Ich bin eigentlich ständig am Räumen…

Und ja, wenn er dann etwas anspricht, die einzige Nadel, die er nach trotz gründlichen Räumen zusammen mit den Kindern findet, koche ich hoch. In dem fall bin ich überempfindlich…

Ich sagte ihm, ich laufe zu Hause wie auf Eiern, wenn ich etwas anspreche, dann wirst du laut und fängst von anderen Dingen an, woraufhin er sagte: So geht es mir doch genauso, wie auf Eiern laufen, ich darf nichts mehr ansprechen, wenn irgendwas rumliegt… und ich denke so: Was… wie… wo? Klappe den Mund zu und starre ihn an und weiß dann echt nicht mehr weiter.

@ Binchy

Was die Gefühle betrifft, so gab es einen Punkt vor 3 Monaten, wo ich dicht gemacht habe. Ich gab ihm alles. Habe ihn umsorgt, liebevoll behandelt, Nähe gegeben und ihm hat das natürlich gefallen, mir auch, unsere Ehe lief besser, als je zuvor – dann gab es einen Streit und er bestrafte mich mit Schweigen. Er sagte zu mir: „Damit du weißt, dass du nicht alles mit mir machen kannst.“ In dem Moment brach etwas in mir. Für ihn kann ich nicht sprechen.

@Tanja Susi Nein, ich glaube nicht, das er daran gedacht hat. Wir wollten sogar im Gewand heiraten damals, dann wurde es eine schnelle heimliche Hochzeit. Nein, ich sollte nicht die einzige sein, die daran arbeitet. Er will es versuchen, aber ohne Hilfe, aber da sehe ich schwarz irgendwie.

@Hollunderzweig Die wurden zu seiner vollsten Zufriedenheit erfüllt, bis ich mal nicht mehr funktionierte und er mich dafür mit Schweigen bestrafte. Ich soll quasi nichts sagen, wenn er die Kinder anschreit? Soll ihn trotzdem alles geben, wenn er mich lächerlich macht und mich nachäfft? Kein Mensch mit Selbstachtung macht sowas!

@weidebirke

Danke für deine Worte. Schneiden ist ignorieren. Nur das nötigste mit mir reden über Kinder, Termine.
Zu den Pausen: Er ist tatsächlich der Einzige, der mich unterbricht. Andere lassen mich ausreden – es sind glaub kleine Pausen. Bei ihm wäge ich auch jedes Wort ab glaub ich. Aber tatsächlich merke ich das selbst nicht so. Muss ich mal mehr drauf achten.

@cucaracha Ja waren wir noch vor 3 Monaten, Aber es ging immer von mir aus. Dann sagte ich etwas falsches und er bestrafte mich mit Schweigen – daraufhin ergriff ich nicht mehr die Initiative – er aber auch nicht.

@Buntehäsin Ja stimmt. Ist seltsam.

@früher-vogel Ohje, was ist passiert? Wie alt waren deine Kinder? Ich versuche glaub ich auch zuviel. Habe zig Kommunikationsbücher hier, wälze die durch, versuche mich in gewaltfreier Kommunikation, Meditiere usw. Und irgendwann bin ich so erschöpft davon.

@Portion Control Da hast du recht

@Postman
Das tue ich seit diesem Jahr – weißt du was passiert ist? Er rannte mir nach und ich musste mich auf dem WC einschließen. Er schrie: „ICH WILL DAS JETZT KLÄREN!“ und hämmerte gegen die Tür. Ich hatte Angst. Aber ich blieb standhaft. Wenn du schreist, rede ich nicht mit dir!

@Marisol Ich stimme dir zu

@Survivor, @Steffi

Zum Haus: Ganz klar: NEIN! Ich wollte dieses Haus nie. Weil ich genau weiß, was es mit sich bringt. Er bestand immer drauf. Es war sein Traum, seine Welt – er wird dieses Haus nie aufgeben. Also spielte ich für ihn mit. War nicht meine beste Entscheidung. Aber jedes Mal, wenn ich ein Haus abwählte, durfte ich mir anhören, dass ich es nicht ernst meine. Ihn nicht ernst meinte. Also stimmte ich zu.

@Sadie02 Du hast recht.

Er war nicht immer so. Wir hatten eine Basis. Waren ein Team. Aber ich habe tatsächlich auch nie so genau hingeschaut wie jetzt… vielleicht schau ich zu genau… aber das mit den Kindern geht natürlich überhaupt nicht.

Danke für eure Meinungen. Sie haben mich etwas weiter gebracht und mir die Augen geöffnet – und ich vergesse jetzt das Gewand und muss schauen, wie es weiter geht. Nein, ich bin auch nicht perfekt. Ich habe eine vermeidende Persönlichkeitsstörung – das heißt ich vermeide Konflikte und scheue mich sie anzusprechen. Aber ich arbeite daran. Denn das eine Ehe so weit führt, wie jetzt, dazu gehören immer zwei. Und auch ich werde immer respektloser, dass muss ich zugeben. In mir brodelt es sehr…
 
Ich würde dir tatsächlich dazu raten, die Trennung vorzubereiten.
Wenn es so weitergeht, geht ihr alle, auch die Kinder, daran kaputt.
Kopiere seine Gehaltsunterlagen, die Unterlagen zum Haus und gehe zum Anwalt. Parallel fange an eine Wohnung zu suchen.
Nach dem Anwalt, am besten der auch Mediation macht, rede mit deinem Mann, ruhig. Ansonsten schlage eine Gespräch zu Dritt vor.
 

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