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Bin ich sozial inkompatibel? Oder einfach nur kein Traumtänzer?

  • Starter*in Starter*in radikal
  • Datum Start Datum Start
Hallo "Auch-radikal"!

Ich für meinen Teil hoffe darauf, dass uns die ganzen Lügen bald um die Ohren fliegen, damit sie niemand mehr verdrängen kann und Integrität wieder einen Wert darstellt. Aber es bedarf dafür mit Sicherheit eines radikalen Absturzes des Finanzsystems, damit die Menschen ihren Besitz verlieren und vor dem Nichts stehen, weil nur dann ist man in der Regel in der Lage "die Augen zu öffnen" und den Dingen ins Auge zu sehen, wie sie wirklich sind. Bis dahin gilt es halt den Ball flach zu halten und die Menschheit ihren Weg gehen zu lassen, bis es nicht mehr weiter geht. Lange wird es nicht mehr dauern ;-)
Einfach auf den Untergang und seine reinigende Wirkung zu hoffen, ist mir zu wenig. Außerdem möchte ich nicht meinen Besitz verlieren und fände es auch nicht in Ordnung, wenn andere, die durchaus ihr Bestes geben, auch noch bestraft werden sollen.

Auf den Untergang haben schon viele vergeblich gehofft und haben ihre Würde in Passivität und Hoffnungslosigkeit verloren. Nein, angesichts gesellschaftlich negativer Phänomene hat man sich nicht passiv, sondern widerständig zu verhalten. Nicht abwarten, sondern jetzt handeln!
 
ich suche derzeit sehr intensiv und leider auch verzweifelt nach Orientierung in der mich umgebenden Gesellschaft. Ich bin 23 Jahre und seit ich denken kann, habe ich massive Identifkationsprobleme mit der mich umgebenden Welt. Was anfangs in meiner Jugend als "typische Rebellion" abgehandelt wurde, nahm leider nie ab
...
Auf dem ersten Blick ein überintegriertes Leben, aber ich ecke mit meinen Ansichten überall an und das nervt tierisch.
Hier gibt es doch nur zwei Möglichkeiten: Entweder passt er sich an (dann eckt er nicht an) oder er leistet Widerstand (und dann muss man eben anecken). Man kann nicht alles haben! An einer Welt, die einem nicht zusagt, muss man arbeiten!
 
Ich für meinen Teil hoffe darauf, dass uns die ganzen Lügen bald um die Ohren fliegen, damit sie niemand mehr verdrängen kann und Integrität wieder einen Wert darstellt. Aber es bedarf dafür mit Sicherheit eines radikalen Absturzes des Finanzsystems, damit die Menschen ihren Besitz verlieren und vor dem Nichts stehen, weil nur dann ist man in der Regel in der Lage "die Augen zu öffnen" und den Dingen ins Auge zu sehen, wie sie wirklich sind. Bis dahin gilt es halt den Ball flach zu halten und die Menschheit ihren Weg gehen zu lassen, bis es nicht mehr weiter geht. Lange wird es nicht mehr dauern ;-)

Ich muss dich leider enttäuschen, diese Hoffnung wirst du irgendwann mit ins Grab nehmen, eintreffen wird sowas allerdings nie, zumindest nicht zu deinen Lebzeiten.

Die Existenz der gesamten Menschscheit wurde auf einem Wirtschaftssystem aufgebaut. Hätten die Höhlenmenschen nicht vor tausenden vor Jahren angefangen ihr erlegtes Wild gegen Werkzeuge oder andere Sachen von Nutzen einzutauschen und damit den Handel eingeläutet, würdest du heute immernoch in irgendeiner Höhle dahinvegetieren.
 
AW: Du bist nicht gelassen,bist verkrampft zynisch?

an Micky
oh sorry, war durch Rücktaste doppelt eingegeben

FG Gelinda
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Du bist nicht gelassen,bist verkrampft zynisch?

an Micky
Mein Freundeskreis ist lebenslaufbedingt auch nicht extrem groß--aber---es kristallisieren sich eher immer mehr Menschen heraus,die
ich als SEHR KENNENSWERT empfinde !...

...Und...ich wollte eigentlich niemals irgendwo "dazugehören",ich bin sehr gern auch allein mit mir.
Hab schon als kleines Kind gelernt,empfunden,daß es NICHTS schlimmes gibt am ALLEINESEIN.
Man kann sich so oder so in eine Situation reinfinden---
das Alleinsein hat viele praktische Vorteile.
Und heute kann ich auch Kontakte/Zusammensein/Kommunikation so empfinden,so regulieren,so gestalten,daß es okay ist.
Das Alleinsein hat es an sich, daß man nicht "Danke" sagen muß. Aber ist DAS ein Vorteil?
Ja, es gibt schon so Umstände, daß man denkt:"Nein, dazu möchte ich nicht gehören." Aber immer? Gab es nie einen, oder zwei, wo du nicht dazu gehören wolltest, freiwillig dazu oder mit denen zusammen gehören wolltest?
Das ist aber für mein Dafürhalten sehr schade und bezeichnend für (deine) die Umwelt. Eigentlich, eigentlich könnte es ja sein, daß da auch mehr Negatives als Positives an oder in der Umwelt ist (bei dir oder in ganz Deutschland, so du denn in Deutschland lebst).

FG Gelinda
 
seltsame Auslegung (-:

😕 Na...Du legst das ja seltsam aus?

Nenene...das "Dankesagen" wäre weder ein Problem gewesen,noch
stimmt die Deutung...
Ist irgendwie schräg,Dein Gedankengang.

Ich meinte wirklich : Alleinsein hat praktische Vorteile.🙂

Wenn man täglich ein Buch durchlesen will,geht das so besser 😉 ,

wenn man eh viel lernen muß/will,ab Schulschluß erst mal paar Stunden ARBEIT zu erledigen hat (Ackerbau+Viehzucht+Hausreno+Kleingarten+Haushalt...sowas...),
wenn man riesige Radtouren macht,die anderen zu anstrengend sind...
Natürlich gab es IMMER Freunde -die hatten aber oft völlig andere Interessen , ich hab auch freiwillig sogar wochenlang mich zu meinen jw.Omas verkrümelt,denen geholfen,mit denen geschwatzt ...die begleitet zu ihren "Unternehmungen",ihnen die Bude renoviert und sowas... Hatte Arbeitsgemeinschaften (Umweltschutz ,erstaunlicherweise sogar staatlich geduldet..),hab Judo trainiert...

Nur: ich war eben nicht so ein verknitterter "Menschenfeind",der EIGENTLICH UNGELIEBTES ALLEINSEIN anderen als trotziges "Ist-Besser-So" verkauft.
Das empfinde ich hier oft so---weil man EIGENTLICH das Alleinsein als MANGEL empfindet...aber zum Leidensdruck nicht stehen kann/will,sind ALLE MENSCHEN ja "herzlos,kalt,oberflächlich",nur man selbst nicht.

Ich hab das genossen, z.B.
einen ganzen Sommer "verantwortlich" für den Kleingarten zu sein mit ALLEM...Einkochen und so...
Da hatte ich abends in richtig romantischer Umgebung (stiller Kleingarten halt,Blumen,Obst,Radio,Bücher,Pudding,Bemmchens...) dann niemanden,der rumbrüllte,
mir sinnloserweise erzählte,was ich NICHT geschafft hab...😀 (eh...ich komm aus ner kinderreichen Familie---mit winzigstem Zimmerchen für 3 Mädels--da genießt man RUHE und PLATZ! )
ich war mit mir,meiner Arbeit und Erholung im Einklang.

Es gab große Unterschiede in der Art der Freizeitgestaltung innerhalb der Altersgefährten,schon damals.Tja...

Ich dachte eher...es wäre gut,wenn der oder der zu MIR gehören wollte...😎 Nicht ICH zu ANDEREN...
Das WOLLTE ich eben nie--"zu jemandem gehören".Nö.

Schüchtern UND selbstbewußt geht auch.
Ist kein Widerspruch.

Naja...daß z.B. ein mir in der Jugend wichtiger Mensch erst zig Jahre später sich besann und dann doch gern zu mir gehört hätte,ist halt tragisch, von 15-18 "fehlverliebt"..hm...dann kommt der Typ nach Jahren...echt mal..so ein Trottel! 😛
Cooler wäre logo gewesen,die Jugend auch noch zu teilen mit dem,den man als überaus geeignet gefunden hatte...

Also...irgendwie hab ich einen gelasseneren Blick?

Wo ich wollte,daß ich Kontakt hab,hat es sonst geklappt.
Ich wollte nicht oft 😀 (okay--es gab genug doofe Leute--auch.)

Dies als kleines o.t.-Geplänkel.

Irgendwer hat mal gesagt,man sollte erst lernen,mit sich GLÜCKLICH ALLEIN zu sein,um auch allein glücklich zu werden...oder so...um mit Menschen zurechtzukommen...
 
Zuletzt bearbeitet:
Mein werter A.Q. - deine Aussage ist aber auch nur eine Hoffnung, zwar eine von Millionen, nein Milliarden Menschen, aber nur eine Hoffnung.

FG Gelinda

Nein.

Du hoffst ja auch nicht jede Nacht dass am nächsten morgen die Sonne wieder aufgeht oder? Genauso verhält es sich mit meiner Aussage, man braucht nicht auf etwas zu hoffen was ohnehin selbstverständlich ist, das zieht doch den ganzen Begriff in den Dreck.
 

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