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Bin ich krank?

Oh gott ich wollt hier nichts los tretten, vlt muss ich doch weiter ausholen.

Ich hab bekonne mit zu rizten da war ich 14 oder 15 vlt auch 13 das weis ich nicht, ich hab immer darauf geachtet das es keine narben gab denn das wollte ich nicht, ich hatte das immer unter kontrolle, bis auf jenen tag wo ich die völlige Kontrolle über mich verloren hab und mich sehr tief geschnitten hab, ich war geschockt über mich und schwor mir das nie wieder zu machen und mein Leben zu änder. Ich übwerwund meine extreme schüchternheit und wurd mutig ging raus lerne leute kennen begann spass am leben zu haben, ich musst rückschläge einstecken und ich war oft deprimiert aber ich hab mich nie wieder geschnitten oder daran gedacht. Ich baute mir mein leben auf, nun bin ich selbstbewusster, natürlich noch weit weg von selbstvertraun, ich hab freunde und lass mich nicht mehr so schnell unterkriegen. Seit eine Freundin gestorben ist, begrüße ich das Leben noch mehr und bin dankbar das ich leben darf, auch wenn ich immer hart arbeiten muss. Natürlcih hab ich angst alles wieder zu verliehren, doch ich weis auch das nichts ewig bleibt, menschen gehen aber es kommen immer wieder neue.

Das ereigniss das ich jemanden gefunden hab der so fühlt wie ich ich für mich neu, und erschreckend ich muss mich jetzt sortieren und es tretten fragen auf die ich mir stellen muss, aber ich glaub nicht das ich es nicht schaffen könnte ich bin zur zeit ein wenig hilflos aber ich weis das ich niemal aufgeben will, dafür ist das leben zu schön. Ich kenn den Grund des ritzen und kann das auch bekämpfen und durch euch ist mir klar gewordne, das ich nicth an der vergangenheit fest halten sollte, denn das bin ich nicht mehr, ich bin ein gefühlsvoller Mensch mit vielen Emotionen, ich muss immer wieder lernen damit umzugehen und diese nicht gegen mich zu richten, das schaff ich. Ich muss mich sortierne und mir ein ziel setzten und die möglichkeit des Ritzens wieder vergessen, denn das ist niemals eine Lösung. Vor was ich angst habe ist, dass Ritzen ist wie Alkoholiker, jahrenlang trocken aber niemals gesund
 
Hi Sh0rtyrose,

das mit deinem Arztverweis hatte ich glatt überlesen 😉 Nu mal langsam..und bleib auch mal realistisch..Autoaggression ist ne absolut ernstzunehmende Erkrankung und keine Kleinigkeit...das mag zwar in den Augen eines Erkrankten so sein, oder einer Person mit geringem Selbstwertgefühl, die da so denkt: ach stell dich nicht so an..die paar Narben und das bisschen Ritzen etc..Ich finde: wer überhaupt die Tendenz zur Selbstverletzung hat, hat hier schon ein ernsthaftes Problem und es kommt da auch nicht auf die Menge der Narben an..bereits die erste selbstzugefügte Narbe ist ne Narbe zu viel!
Das Leben selbst kann oft ungerecht und grausam sein, fügt einem oft genug Narben bei..wer dann auch noch mit Autoaggression anfängt, der wird's allgemein kaum packen im Leben klarzukommen.

Es geht hier auch nicht um STatistiken sondern um jeden Einzelnen es geht hier um Cori. Ich denke grad bei solchen Dingen wie Krankheit etc..ist es überlebensnotwendig neben der emotionalen Seite auch genügend Sachlichkeit zu bewahren. Wichtig ist jedoch die Überbetonung des Emotionalen zu vermeiden, was autoaggressive Menschen halt oft nicht tun! Sie kreisen und sitzen in ihren Emotionen fest..hier hilft nur sachliche Analyse raus...ansonsten bleibt man wie bereits gesagt in seinen Emotionen stecken..wird von innere Ängsten und unterbewussten Zwängen geleitet..wie dem immer in gewissen Situationen wiederkehrenden Drang sich selber zu verletzen od.ä.
Wissen und Sachlichkeit ist hier Machtmittel um seine ERkrankung in den Griff zu bekommen..wer sich dagegen sträubt ist wieder mal und erneut "gegen sich" verhält sich selbstgefährdend.
Mensch Mädels seidt doch nicht so brav dressiert und einseitig und nur immer kleinmädchenhaft gefühlsbetont...ihr habt auch Verstand und Vernunft in der Birne..warum also diese SAchen nicht nutzen? Yin und Yan..nicht nur immer so einseitig...und nach der patriarchalen Vorgabe: Frau = Herz, Mann = Verstand....es hat schon seinen Grund warum ich so schreibe wie ich schreibe und hier auch klare sachliche Analyse einsetze...nur so erhält man ein einigermaßen realistisches Bild von der Welt und sich selber! Sachlichkeit bedeutet sich abgrenzen zu können...v.a. von der dumpfen Unformulierheit der Gefühle, eines Unwohlseins, das tief drinnen sitzt und raus will.... Mein Mitgefühl artikuliert sich halt nicht in Gefühlsbetontheit, sondern konkreten, sachlichen Analysen und konkreten Tipps was man machen kann..oder auch lassen kann..je nachdem wie man sich selber entscheidet.

Ich sehe dich nicht als meinen Gegenpol, ich finde es wichtig Emotion + Verstand gut zu verbinden und zusammenarbeiten lassen. Ich bin ja auch net krank, war nie autoaggressiv..hätte es zwar aufgrund eines Kindheitstraumas werden können....wenn ich einseitig emotional geblieben wäre...mich hat da das Psychologisieren, knallharte Analyse, den Dingen gnadenlos und unerschrocken auf den Grund gehen und sone Sachen "gerettet" Ich denke ne Vollblutfrau ist erst komplett, wenn sie neben ihrem Herzen auch ihren Verstand einzusetzen weiss und weiss wie man seine Gefühle offen und direkt ausformuliert 😉 Und wenn man sich im Leben auch gut durchsetzen kann...keine Angst mehr vor gar nix hat...aber da muss man erstmal oft mit harter Arbeit an sich selber hinkommen! Manchmal auch mithilfe von Therapien, wenn das eigene Verhalten in eine ungünstige Richtung verirrt ist. Thera ist ja auch nur Mittel zum Zweck..ein kleiner Beschleuniger in Richtung normalem Leben, Glück und mehr Erfolg...warum die Möglichkeit eigentlich nicht nutzen?

Hab ich da was verpasst? Kennst du Cori persönlich oder bist du mittlerweile Psychologin od.ä um so übers Netz so schwuppdiwupp urteilen zu können, dass sie keine Therapie benötigt? Ich wäre mit solchen Thesen sehr sehr vorsichtig...wer auf Nummer sicher gehen will der rät zur Therapie und der sieht autoaggressive Tendenzen auch als ernstzunehmendes Ding an...denn Autoaggression ist ja in der Regel oft nur die Spitze des Eisberges von darunterliegenden weiteren Problemen..wenn man sich denen nicht stellt läuft man sein Leben lang immer wieder in dieselben Fallen und kommt auch nicht weg von der Verhaltensstörung.
Kann natürlich sein, dass sie so ein willenstarker Charakter ist wie ich es bin und fit in knallharter Eigenanalyse und es auch ohne Thera schafft...kann aber auch nicht sein, oder? Das muss letztlich sie selber wissen und entscheiden..ist ja ihr Leben.

Gruß
Tyra
 
Danke für deine näheren Erklärungen Cori,

nun wird alles ein bissel klarer...guck dir mal meinen vorherigen Beitrag an wo ich was über das Yin und YAn von Gefühlen und Verstand/Analyse geschrieben habe.

Aus eigener Erfahrung weiss ich halt, das man im Leben besser klar kommt, wenn man sich abgrenzen kann...auch ggü den eigenen Emotionen..wenn man ein bissel analysieren kann, ehrlich ggü sich selber ist und sich seinen innere Dämonen stellt.
Es muss da einen oder vielleicht mehrere Auslöser für deine Autoaggressionen geben, das solltest du in einer Thera klären und zwar so tiefgehend dass genügend Licht in die dunklen Ecken deiner Seele gefallen ist...Seelenmüll muss raus...komplett, sonst bleibt der Druck du rennst ständig mit ner Last rum und wenn dann noch von außen weitere Belastung dazukommt klappst du zusammen..
Du hast total Recht damit, dass du da einiges Sortieren musst..sowas kann man halt mit nem Psychologen sehr gut.
Dein Ziel sollte es sein, dass du ausreichend stabil genug wirst um nicht wieder den Drang zu spüren Ritzen zu müssen und das du neue Strategien entwickelst um mit innerem Druck angemessener und weniger selbstgefährdend umzugehen. Regelmäßige Seelenhygiene ist dabei ein wichtiger FAktor, aber auch dass man mit seiner Vergangenheit abrechnet...z.B traumatische Erlebnisse hervorkramen und in Gesprächen kleinhäxeln, damit einen die Vergangenheit auch nicht mehr belastet.
Nicht die Vergangenheit verdrängen, sondern annehmen und gut mit ihr leben lernen. Es gibt da sonen Spruch: wer seine Vergangenheit nicht annimmt, der hat keine Zukunft oder so ähnlich. Es ist natürlich wichtig die Vergangenheit angemessen anzunehmen...einiges aus dieser Zeit vielleicht noch zu klären, damit dieses Kapitel abgeschlossen werden kann.

Du hast Recht..Ritzen ist wiene Sucht...ist ja sone Art Suchterkrankung..aber auch hier kann man mithilfe guter Therapien auch wieder "runterkommen"...

Ich drück dir dazu auf jeden Fall ganz feste die Daumen..hab ein wenig mehr Mitleid mit dir selber und nimm ruhig auch mal Hilfe für dich an. DAs solltest du dir wert sein...das Leben kann wirklich schön sein..v.a. wenn man nicht mehr mit einer Autoaggressionskrankheit belastet ist.

LG
Tyra
 
Schön das du Yin und Yan gansprichst, dass ist meine Lebensweißheit, ich habs mir sogar tetoovieren lassen, ich versuch das Gleichgewicht zu halten zwichen meine Gefühlen und meine Verstand, ich kann gut unterscheiden wann ich emotional überreagier und wann die Gefühle noch realistisch sind. Ich glaub an das Leben genauso wie an den Tod ich hab beides tief erlebt und begriffen. Meine Vergangenheit ist überhaupt nicht schlimm, meine Eltern liebten mich immer meine Familie gibt mir so viel kraft wie es niemand anders tun könnte. Doch ich fühlte mich früher Wertlos ich dachte meine Familie hätte etwas besseres verdient als mich, denn ich war schüchter, schlecht in der schule, fühlte mich unvollkommen, klein und hässlich. Ich maß mich immer an anderen Menschen wie an meinem Bruder ,der verdammt gut war in der Schule und Freunde und guten Aussehen besaß. Ich hatte Rechenschwäche, Schreibschwäche und musste immer kämpfen in meinem Leben. Ich wollte keine belastung für meine famielie sein, weil ich aber es nicht übers Herz brachte mich selbst umzubring fing ich an zu ritzen und bestrafte mich selbst für mein wesen. Aber jetzt hab ich viel erreicht in meinem Leben weil ich gekämpf habe und ich kann mit anderen Mithalten. Ja es ist immer noch schwer aber ich besitz jetzt die Fähigkeit mich selbst zu überblicken und mich zu sehen und nicht andere Menschen, die ich gerne wäre.

Ich glaub nicht das ein therapeut mir helfen könnte, denn ich glaub das ich eher gegen ihn arbeiten würde, denn er würde mich analysieren und das kann ich selber ganz gut. Ich möchte nicht sagen, dass ich alles alleine schaffen kann oder mich total kennen würde, mich immer unter kontrolle hätte. Aber ich glaub das ich meinen Weg gefunden haben und dieser weg kann vlt durch eine therapie wieder zerstört werden. Ich bin ein lebensfroher Mensch, ich weis das es nicht einfach ist im leben und es prfüngen gibt die schwer und unerträglich sein könn.

Ich kann mein Verstand und meine Seele im Gleichgewicht halten es erfordert nur noch ein wenig übung. Ich schreib meine Gefühle auf, ich Zeichen und Wut auf mich lass ich nicht an mir aus ( normalerweise).

Was in letzter zeit passisert ist war die Vergangenheit die mich eingeholt hab, ich hab mir eingebildet eigentlich immer noch schwach und allein zu sein, ich hab mir eingeredet ich sei eigentlich noch die geliche wie früher. Aber das bin ich nicht mehr ich bin ein neuer Mensch, der die Vergangenheit in sich trägt und sie als Erfahung nutzt. Die einsicht brauchte ich erst noch, ein weiterer schirtt für ein Leben ohne Ritzen ohne emotionale Tiefs aus denen es keinen ausweg gibt. Ich glaub nicht das ein therapeut mir mehr helfen könnte, was sollte er mir erzählen? Ich kenn die Vergangenheit, den Grund und ich hab mein Leben so gestaltet das es für mich gut ist.Ich kann mir nicht vorstellen was er mir noch beibringen sollte oder sagen sollte.
 
Meine liebe Tyra,

" Nu mal langsam..und bleib auch mal realistisch..Autoaggression ist ne absolut ernstzunehmende Erkrankung und keine Kleinigkeit..."

Ein Zitat von mir: Ich weiß, dass dies hier keine Kleinigkeit ist, aber bezüglich des "Ritzens" sehe ich hier keinen "akuten" Handlungsbedarf

Vielleicht sollte ich dir das mal ein wenig genauer erklären.

Das Ritzen ist nicht das Problem, es ist nur ein "Nebeneffekt". Es ist ähnlich einer Krankheit.
Nehmen wir doch einmal einen Tumor im Gehirn.
Der Patient hat wahnsinnige Kopfschmerzen. Würdest du ihm Schmerzmittel geben würdest du aber nur die Kopfschmerzen ( also den Nebeneffekt) verringern, allerdings nicht den Tumor ( das eigentliche "Problem")

"oder einer Person mit geringem Selbstwertgefühl, die da so denkt: ach stell dich nicht so an..die paar Narben und das bisschen Ritzen etc.."

Ich bin auch eine Person mit geringem Selbstwertgefühl und würde niemandem sagen, dass DAs nur ein bisschen Ritzen ist und er sich nicht so anstelle solle!

"Ich finde: wer überhaupt die Tendenz zur Selbstverletzung hat, hat hier schon ein ernsthaftes Problem und es kommt da auch nicht auf die Menge der Narben an..bereits die erste selbstzugefügte Narbe ist ne Narbe zu viel!
Das Leben selbst kann oft ungerecht und grausam sein, fügt einem oft genug Narben bei..wer dann auch noch mit Autoaggression anfängt, der wird's allgemein kaum packen im Leben klarzukommen."

Bitte: Hier hast du den Beweis ( zumindest meist und nun sag mir nicht, dass Menschen die keine Autoaggressionen haben mit ihrem Leben klarkommen)

"Wichtig ist jedoch die Überbetonung des Emotionalen zu vermeiden, was autoaggressive Menschen halt oft nicht tun! "

Wie ich sagte, ich bin/war auch einer dieser Menschen und hätte ich die Übertonung benutzt wären sicherlich Dinge wie: "Ach du Arme, man muss dich soooo bemitleiden "( nur in etwas anderer Form) zustande gekommen.


"Wissen und Sachlichkeit ist hier Machtmittel um seine ERkrankung in den Griff zu bekommen.".

Das Wissen besitzt jeder Mensch für sich selbst und wenn du mir solch einen Therapeuten anbieten würdest, entschuldige, ich würde nicht hingehen.


"Mensch Mädels seidt doch nicht so brav dressiert und einseitig und nur immer kleinmädchenhaft gefühlsbetont..."

Einseitig? Das höre ich heute wirklich zum Ersten mal, wahrscheinlich ich mich sonst mit anderen Fragen beschäftige.

"erhält man ein einigermaßen realistisches Bild von der Welt und sich selber! "

Das Herz ist nur ein starker Muskel : Für mich kein tolles Bild.

"Sachlichkeit bedeutet sich abgrenzen zu können"

Sachlichkeit bedeutet für mich nicht es zu können, sondern es einfach zu tun ( wo bleibt da die Kontrolle? Die gibt es erstmal weder im emotionalen noch im sachlichen. )Wenn dann möchte ich doch auch wohl gerne wissen, wie ich das "steuern" kann, bevor ich endgültig in der Sachlichkeit festhinge.

" Und wenn man sich im Leben auch gut durchsetzen kann...keine Angst mehr vor gar nix hat..."

Vor nichts mehr Angst zu haben? Damit hast du auch das Risiko deine Vorsicht ausser acht zu lassen.

"Thera ist ja auch nur Mittel zum Zweck..ein kleiner Beschleuniger in Richtung normalem Leben, Glück und mehr Erfolg...warum die Möglichkeit eigentlich nicht nutzen? "

Es ist nicht immer ein Beschleuniger.Was ist normal? Glück kann man auch durch eine Thera nicht "erzwingen"
Ich sage nicht, dass man die Möglichkeit nicht nutzen sollte, nur für mich ziehe ich sie nicht in Betracht, weil ich ehrlich gesagt lieber mit irgendjemandem auf dem Sofa sitze und mich "normal" unterhalte, denn das hilft mir mehr, als mich total verkrampft auf einen Stuhl zu sezten, meine Geschichte in 10 Minuten ( für den Anfang) runter zu rasseln und mir dann von einem "Fachidioten" erklären zu lassen, warum ich fühle, wie ich fühle, denn das weiß ich verdammt nochmal selbst.

"Tendenzen auch als ernstzunehmendes Ding an...denn Autoaggression ist ja in der Regel oft nur die Spitze des Eisberges von darunterliegenden weiteren Problemen.."

Eben, um die weiteren Probleme ging es mir doch auch und die Autoaggression ist noch lang nicht die Spitze. (Ich weiß, du schriebst i.d.R)

Gruß,
Sh0rtyrose

@ cori Es tut mir leid, dass der Thread dadurch nun etwas aus dem Gleichgewicht gerät ( deswegen schlug ich ja vor per Pn zu kommunizieren).
Natürlich bleibt es immer noch deine Entscheidung, was du letzen Endes tust, aber ich denke du bist stark genug, dies auch ohne ärztliche Hilfe zu schaffen( ich rede vom Ritzen), für weiteres würde ich weiterhin eine Vertrauensperson oder eben einen wirklich guten Therapeuten empfehlen ( den kannst du dir ja immerhin noch aussuchen).

Einen lieben Gruß auch an dich,
Sh0rtyrose
 
Hi!

Du hast wieder mit dem Ritzen angefangen, und willst ein paar Narben mehr...
Ich hab auch mal ne 2 wöchige (okay nicht besonders lang) Pause gemacht, und ich habs nicht geschafft. Es wird immer schlimmer.
Was auch immer diesen erneuten Druck ausmacht, sollte man beseitigen...oder?
 
mir geht es genauso,
damals habe ich mit dem scheiß angefangen,anfangs kontrolliert dann ohne jegliche kontrolle.
Meiner Ma ist es aufgefallen, sie sagte aber ich solle nicht zum arzt gehen, weil ich sonst meinen berufswunsch vergessen könnte(ich wollte Ergotherapeutin lernen und dazu muss man auch psychisch geeignet sein, das bekommt man von seinem Arzt bestädigt).ich ging also zu niemanden. und machte mich heimlich weiter kaputt, viel blut aber keine narben!!!
nach zwei jahren war alles vorbei, mir ging es gut ich bekam meine lehrstelle als ergotherapeutin und jetzt ist alles noch schlimmer.Der Druck der auf mir lastet ist zu groß.Ich bekomme Heulkrämpfe(manchmal ohne Grund) und bekomme dabei keine Luft mehr!ein mensch nach dem andren stirbt weg. dieses jahr zwei und in den jahren davor 5. unter denen meine beste freundin!
ich weiß manchmal nicht mehr ob ich sterben möchte oder alle meine probleme sterben sollen! Keiner kann mir helfen kein Psychiater kein gutes zureden der mutter. ich bin mir einfach voll egal.ich möchte jedem menschen helfen und jeder tritt mir danach doch wieder in den A****!ich habe verlernt an mich zu denken und an mich zu glauben!!!!!

mfg Cindy
 
Hallo Du!

Ich hab mich auch geritzt und schon oft überlegt wieder damit anzufangen. Warum Du überlegst das wieder zu tun, lässt sich für mich relativ einfach erklären. Zumindest wenn du die selben Gedankengänge hast wie ich. Du willst dein Leid, dass Dir von anderen zugefügt wird mit diesem Schmerz überdecken. Du willst Dir beiweisen, dass Du mehr über deine Schmerzen bestimmen kannst, als andere. Du entscheidest was weh tut und wie sehr. Aber ich möchte Dir noch etwas anderes sagen, es ist auf gewisse Art und Weise eine Krankheit und von dieser wird man nie geheilt sein. Es ist vergleichbar mit jeder anderen Art der Sucht. Man kann zwar meinen die Kontrolle zu haben, aber es kann sehr schnell gehen diese zu verlieren. Und wenn man einmal diesen Kreislauf erlebt hat, kann es verdammt schnell gehen da wieder hineinzugeraten. Also nicht verdrängen, sondern versuchen damit auseinander zu setzen. Nur so hast Du einen Chance für die Zukunft. Ich weiß wo von ich spreche und ich habe leider verdrängt und mich nicht mit meinem eigenen Ich auseinander gesetzt.
 
Ritzen.
Das ist doch nur eine Betäubung des Schmerzes!
Stellt euch mal vor, ihr habt brutale Schmerzen, weil ihr eine offene Wunde habt. Dann nehmt ihr Schmerzmittel, aber nachdem die Wirkung verschwunden ist, habt ihr nartürlich wieder Schmerzen! Und zwar weil man die offene Wunde sauber machen, verbinden müsste, dass sie heilen kann!
Also endlich mal was dagegen machen!


@Gast: etwas mehr optimismus! Wer vor einer großen Aufgabe sitzt und den Kopf hängen lässt kommt nicht weit! Aufstehen und was verändern!
 

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