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Bin ich krank?

C

cori

Gast
Hallo,

Naja also ich hab mich ja vor jahren öffters selbst verletzt aber nich so schlimm.

Ich hab davon nur drei vier Narben davon getragen, andere sind am ganze Arm total vernarbt.

Die Fragen dir ich mir stell ist, warum kann ich mich nicht daran erinnern wann ich damit angefangen hab und wie langen es ging, es kann sein das es mit 13 angefangen hatt und 15 aufgehört es kann aber auch sein das es mit 15 angefangen hat und nach ein paar monaten wieder aufgehört hat, ich weis nur wie ich angefangen hab und das ich es kontrolliert gemacht habe, bis zu dem Zeitpunt an dem ich die kontrolle velohren hab.

Nun ist das schon vier Jahre her und ich bin eigentlich schon längst davon weg, hab mein leben und bin eigentlich zufrieden, aber jetzt hab ich jemand gefunden, die Narben hat an beiden Armen viele sher viele, ich hab ihr meine geschichte erzählt und sie mir ihre sie ging in Therapie. Doch seit ich mit ihr gesprochen hab gehts es mir zunehmend schlechter,früher war das kein problem ich hab das ignoriert und weiter gelebt, doch jetzt mach ich den gleichen scheiß wie früher wieder, ich seh eine Lösung wieder darin mich leicht zu ritzen, aber warum mach ich das, nur weil ich gesehen hab das ich eigentlich nur Drei Narben hab und Sie hunderte, glaub ich das machen zu müssen weil ich eigenltich wie sie bin. Was ist der Grund das ich meine Probleme versuche wieder damit zu beweltigen? Ich versteh es nicht? Mach ich es wirklich nur um anders zu sein? oder bin ich ernsthaft krank ? Ich weis das ich das alles unter kontrolle hab.
 
Hi,

Das unter Kontrolle zu haben, heißt es nicht zu machen. Du kannst darüber übrigens mit deinem Arzt sprechen. Soweit ich weiß, zahlt die Krankenkasse noch eventuelle Folgebehandlungen. Das heißt, wenn du über deinen Schatten springen kannst und es nicht verbirgst.

Es gibt fürs Ritzen die verschiedensten Gründe. Der meist genannte ist, dass andere schmerzhafte Gefühle in den Hintergrund treten, man taub wird, sowas ähnliches wie Ruhe findet für den Augenblick.
 
Nee ne ich hab damals keinen arzt gebraucht und brauch das heut auch nich, meine eltern würden da niemals aushalten zu erfahren das ich mich selbstverletze meine mutter würde daran sterben, das is zu riskant, ich will einfach nur mit jemand reden können ohne das ich mir überlegen muss ob er oder sie noch später was mit mir zu tun haben will
 
Haben Ärzte keine Schweigepflicht?

Ps.: Ansonsten schau mal so gegen 20 Uhr in den Chat, dort findest du sicherlich jemanden zum reden 🙂. Hin und wieder treibt es mich dort auch hin.
 
Zuletzt bearbeitet:
Liebe cori,
und auch ein Hallo an Jun : Ja, Ärzte haben Schweigepflicht.

Ich habe selbst lange Zeit geritzt.
Deine Frage kannst du dir eigentlich nur selbst beantworten,
denn ich weiß z.B nicht, was in dir vorgeht.
Möglicherweise hast du dich geritzt, weil du nur 3 Narben hattest und andere haben so viele- eben wegen der Aufmerksamkeit und um ein bisschen Liebe zu erhaschen.
Ich weiß, dass ich das sage, verletzt dich vielleicht...
Es kann doch aber auch sein, dass du dich wegen ihrer Geschichte wieder geritzt hast, dass du über so viel Leid nicht wegkommst, um dich wieder zu fühlen, um einfach zu wissen, dass du noch LEBST!

Du sagst du brauchst keinen Arzt, na dann bsit du doch auch nicht krank.
Ich bin vielleicht eine Ausnahme, aber wenn man krank ist geht man doch normalerweise zum Arzt ( Siehst du, du ahst dir deine Frage doch schon selbst beantwortet)

Lass dich doch von anderen nicht beeinflussen und geh mal in dich um zu finden was du suchst.

Du brauchst keinen Arzt um mit dem ritzen aufzuhören, aber mindestens eine Bezugsperson für deine Seele.

Mit lieben Grüßen,
Sh0rtyrose
 
Ja ich denk ich wollt einfach wissen ob es sich wirklich so gut angefühlt hat und ob ich es brauch. Ich bin leicht beeinflussbar. Aber durch die gespräche mit Ihr musst ich auch wieder an die Vergangenheit denken ich hab mich intesiv damit auseinaner gesetzt und mir sind dinge eingefallen die ich komplett verdrängt hab, ich war selbst erschrocken, dass ich wirklich bestimmte dinge verdrängt habe.
Ich wusste immer das ich mt geritzt habe aber ich wusst z.B. nicht mehr warum und wie lang und wie es angefangen hat. Nach dem gespräch konnt ich mich langsam wieder daran erinnern und mir ist der Grund eingefallen und wie ich damit angefangen habe und wie dreckig es mir dabei ging
 
Und das hast du noch nicht verarbeitet.
Sich mit sich selbst zu beschäftigen ist immer schwer,
aber raff dich auf, hier sind einige Hände die dir aufhelfen wollen.

*Handreich*

Versteck dich nicht und wenn du Hilfe brauchst, dann hol sie dir - und sei es von einem Arzt!

Gruß,
Shorty
 
danke für eure hilfe, ich bin froh das ich eine person gefunden hab die mich versteht und das gleiche druchmacht, sie geht auf mich ein und ich weis das ich zu ihr kann und sie mich nicht auslacht. Aber es ist schwer zu akzeptieren das mann ein Mensch ist der es einfach schwerer hat mit problemen umzugehn der nicht so stark ist wie andere. Ich muss einfach für mich heraus finden was gut für mich ist
 
Hallo Cori,

jemanden gefunden zu haben der einen versteht ist prima, aber denke bitte auch an deine Eigenverantwortung. Autoaggression ist eine Verhaltensstörung und Krankheit, die du ernst nehmen und auf jeden Fall auch fachkundig also durch einen Psychologen behandeln lassen solltest. Ohne Analyse und nach den Ursachen zu forschen warum du so handelst geht es oft nicht.
Verdrängen bringt ohnehin nix..Erinnerungen, der Druck kommt wieder und dann auch wieder der starke Drang darauf mit Autoaggression zu reagieren. Und immer wieder in Stresssituationen dazu neigen autoaggressiv zu werden..das ist ne Verhaltensweise, die erstmal dekonditioniert werden muss, damit sie nicht mehr so ohne weiteres auftaucht..und dazu braucht es schon fachkundige Anleitung.

Daher kann ich Shortyrose nicht zustimmen, dass es alleine reicht ne Bezugsperson zu haben mit der man reden kann. Aus meiner Erfahrung weiss ich, dass Beziehungen oft kaputt gehen, wenn der Einzelne sich nicht auch ausreichend um sich selber kümmert, seine Beziehung zu anderen Menschen dadurch entlastet, dass er sich ausreichend um seine Gesundheit und ne gesunde Psyche bemüht.
Drüber Reden ist oft ein guter und wichtiger erster SChritt, aber kann ne Therapie nicht ersetzen. Ich würde da also auf Nummer sicher gehen und ne Therapie machen um den Ursachen der Autoaggression ausreichend auf den Grund zu gehen. Oft ist es ohnehin leichter mithilfe eines Psychologen sich effektiver auszuformulieren, mit jemand Neutralem über Alles reden zu können.
Internet reicht übrigens nicht...wichtig sind face to face-Kontakte..Internet verleitet eher dazu sich vor konkreten Maßnahmen zu drücken..frustriert auch auf DAuer. Hilfeforum etc. ist ne prima Ergänzung aber kein Ersatz für konkrete Maßnahmen gegen die psychische Erkrankung der Autoaggression, gegen ein mangelndes Selbstbewusstsein etc..Daran solltest du immer denken.

Zusätzlich kannst du noch andere Dinge tun um dein Selbstbewusstsein zu stärken, deine Beobachtungsgabe zu schulen und Druck abzubauen: Kampfsport zum Beispiel..ein sehr gutes Mittel um stärker und stabiler zu werden. Charakter ist ja ein Ding das sich entwickeln kann..wer anfangs schüchtern und unsicher und schwach ist, kann ganz leicht und mit einigen Maßnahmen durchaus stärker und selbstbewusster werden, was ohnehin ein sehr guter SChutz im Leben ist. Daher: unternimm da mal was und definier dich nicht von vornherein als festgefahren und für immer schwach..gib dir ne Chance dich weiterzuentwickeln! Ich habe eine solche Entwicklung auch hinter mir..ist oft harte Arbeit und kostet auch immer wieder Überwindung..aber es lohnt sich.

Ich wünsche dir ebenfalls viel Erfolg dabei dich zu entwickeln! Ich denke mit fachkundiger Hilfe kommst du auch dauerhaft weg von autoaggressiven Tendenzen, denn dort lernst du bessere Wege und Techniken mit Problemen und innerem Druck umzugehen.

LG
Tyra
 
Zuletzt bearbeitet:
Habe ich gesagt, dass nur eine Bezugsperson ausreicht?
Was ist denn mit meinem letzten Post?

"Versteck dich nicht und wenn du Hilfe brauchst, dann hol sie dir - und sei es von einem Arzt!"

Tyra, du kannst die Leute doch nicht wegen jeder "Kleinigkeit" gleich zu einem Arzt verweisen.
Ich weiß, dass dies hier keine Kleinigkeit ist, aber bezüglich des "Ritzens" sehe ich hier keinen "akuten" Handlungsbedarf. (Darüber würde ich mich allerdings, falls du das Bedürfnis hast, lieber per Pn unterhalten)

Wir wissen ja beide, dass du gern auf Statistiken zurückgreifst und Dinge eher von der sachlich/fachlichen Seite beäugst ( was kein Nachteil sein soll), dabei solltest du aber auch die emotionale nicht vergessen.

Man könnte sagen- du bist mein- ich dein Gegenpol *g

Schön dich mal wieder gelesen zu haben.

Gruß,
Sh0rtyrose
 

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