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bin der einzige Ausländer in der Firma

Ich gebe ja zu das Ihr nicht unrecht habt.

Aber sollte man sich nicht wohl fühlen. So ein Bauchgefühl bekomme ich nur sehr selten, dieses nicht dazu zugehören. Jetzt wo schon wieder ein paar Tage vergangen sind fühle ich mich immer noch unwohl. Das Büro ist ja supermodern und so, ich frage mich nur warum?

Warum beherrscht mich so eine innere Unruhe?
Warum kann ich mich nicht zurechtfinden?
Warum fühle ich mich nicht wohl?

Jetzt am Wochenende habe ich die Sorge das ich da nicht mehr hin will, so ein beunruhigendes Gefühl.

Wie werde ich diese innere Unruhe wieder los?
 
Vielleicht, weil du die deutschen Kollegen im tiefsten inneren nicht magst. Wegen ihrer Nationalität, Rasse, Religion. Oder weil du sicher zu wissen glaubst, dass sie dich nicht mögen.
Aus dem Stadium einer gewissen Unsicherheit dem Neuen gegenüber solltest du aber weit hinaus sein, denn du scheinst ja quasi deutscher Muttersprachler zu sein.
 
Also wenn du dort wirklich noch sehr neu bist kann es auch einfach daran liegen, dass man mit fremden Menschen erstmal warm werden muss. Genau wie sie in Bezug auf dich. Das hatte ich in meiner letzten Firma auch. Ich dachte monatelang, dass ich mit diesen "Bauern" nicht klarkomme. Mittlerweile ist das ganz anders.
 
Ich kann ihn, leider aus eigener Erfahrung, sehr gut verstehen.

Ich finde hier machen es sich einige Antwortenden zu leicht das auf die Kulturunterschiede zu reduzieren.

Bei mir war es der Altersunterschied, ich war mit Abstand der wohl jüngste in meiner Abteilung (Anfang 20, der Rest ü40) und es gab einfach nichts worüber ich mich großartig mit den Kollegen unterhalten konnte, zumal alle schon Familie hatten.

Dadurch das die anderen ständig Gesprächsstoff haben fühlt man sich irgendwann selbst ausgegrenzt (womit ich keinem Boshaftigkeit unterstellen will, es ergibt sich einfach so)


Eine Frage an den Threadersteller: Wie lange bist du schon in der neuen Firma?

Evt. legt sich das Problem mit der Zeit, wenn es aber langfristig nicht besser wird, ist ein Wechsel meiner Meinung nach besser. Wie du schon sagtest, Geld ist nicht alles und wenn du dich bei deiner Arbeit nicht wohl fühlst, kann das auf Dauer auch deiner Gesundheit schaden, und die kannst du dir für Geld nicht zurück kaufen.

Ich wünsche dir jedenfalls für die Zukunft das du wieder mit Spaß zur Arbeit gehen kannst. Immerhin nimmt sie einen Großteil unseres Lebens ein.
 
Danke Gast,

Ich glaube du verstehst mich. Ich bin schon 3 Monate in der Firma. Meine Lage hat sich kaum verbessert, noch immer dieses Gefühl von, nicht dazu zugehören.

Ich gebe wirklich mein bestes, manchmal kommt es mir so vor als wäre ich von einer anderen Generation die alles anders macht, und keinen für seine Arbeit oder für seine Gesprächsthemen mitreisen kann.

Ich werde mich nun anderweitig umsehen müssen, weil so kann´s nicht weitergehen. Jeden Morgen gehen ich mit neuer Energie zur Arbeit jeden morgen bin ich offen für alles. Die Deutschen Kollegen sind ja alle freundlich und nett aber wenn es nicht passt dann passt es eben nicht. Ich gehöre einfach nicht dazu und das fühle ich regelrecht.

Wenn ich meine Kollegen mit denen von meiner alten Arbeitsstelle vergleiche, dann sehe ich das es für mich der multikulti Faktor ist der mir eben ab geht.

Huhhh und ich dachte schon keiner versteht mich. Ich bin ja auch erst Anfang 20 und ja mit den älteren habe ich genau so wenig zu tun wie mit den "fast" gleichaltrigen. Meine Vorstellungen von einer "Arbeitswelt" Arbeitsplatz sind eben nicht solche.
 
du fühlst dich in dieser firma einfach nicht wohl. warum ist jz mal zweitrangig. da gibt es nur die möglichkeiten: a) der sache noch etwas zeit geben und sehen, ob sich was ändert, oder b) sich nach einer neuen arbeitsstelle umsehen.

ich kann schon nachvollziehen, was dich bewegt. man stelle sich vor, ich wäre der einzige mann in einer firma voller frauen. ich würde auch durchdrehen.... ;-)
 
Wenn ich meine Kollegen mit denen von meiner alten Arbeitsstelle vergleiche, dann sehe ich das es für mich der multikulti Faktor ist der mir eben ab geht.
Warum hast du überhaupt gewechselt, wenn der multikulti Faktor auf deinem alten Arbeitsplatz vorhanden war, der dir so wichtig ist?
 
Hi Gast,

ich glaub ich verstehe dich ganz gut, habe aber das Gefühl, das du die Nationalität deiner Kollegen und das herrschende Betriebsklima in einen Topf wirfst.
Klar haben Menschen mit Migrationshintergrund andere Erfahrungen gemacht als der Durchschnittsdeutsche, dennoch lassen sich nicht alle "Deutschen" in einen Topf werfen.

Bei mir in Bayern haben z.B. viele Menschen zwei Muttersprachen 😀. Da verstehe ich als Ruhrpottgewächs oft nix, wenn die miteinander reden.
 
Naja vor meinem wechsel hätte ich das ja nicht wissen können. Jetzt bin ich nun um eine Erfahrung reicher geworden.

Und Leute nichts gegen euch Deutsche ihr seit wirklich super und Weltoffen. Aber ihr müsst verstehen die Generation unserer Elten hat nicht die gleiche Vergangenheit wie wir. Und daher glaub ich das die mich mit ganz anderen Augen sehen, und das spürt man echt doll.

Heute eine Aussage von einer meiner Arbeitskollegin "ach Mensch du sprichst aber sehr schön Deutsch". Sie ist ca Mitte 50.
DA HABE ICH MIR GEDACHT: _:?=L;:_ÖL(/&%$§§"! wie kommt die auf so was.

Muss aber auch sagen das sie echt nett zu mir ist.

Ich mein nach so einer Aussage fühle ich mich einerseits gelobt und andererseits wieder ausgegrenzt. Naja mein Name ist jetzt auch nicht typisch Deutsch deshalb diese Reaktion.
 

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